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Du Heilige! Was war denn da los in Tutow am vergangenen Freitag? Unsere zweiten Frauen fuhren am Abend zum SV Blau-Weiß Tutow um ein Testspiel zu absolvieren. Dadurch, dass das letzte Ligaspiel schon eine ganze Weile zurückliegt, war das für die Mädels mit Sicherheit endlich mal wieder eine willkommene Abwechslung zum Trainingsalltag. Und meine Güte, das war wirklich mal was anderes. Wir erinnern uns noch gut daran, wie unsere ersten Herren in der Oberliga kickten, ist ja schließlich auch noch gar nicht so lange her. Und hier im Volksstadion kamen dann im Schnitt rund 250 Zuschauer zu den Spielen. Tja, gleiches erlebten nun unsere zweiten Frauen. Eine großartige Stimmung mit Zuschauern, die um das ganze Feld herum standen und dieses Spiel sehen wollten. In Tutow wurde die Frauenabteilung kürzlich wiederbelebt, was uns alle natürlich unheimlich freut. Wenn der Support dort so weitergeht, dann kann das alles nur gut werden. Aber es ist natürlich auch ungewohnt für unsere Mädels vor einer solchen Menge anzutreten. Daher hieß es die Nervosität schnell abschütteln und den Anwesenden das bieten, weswegen sie gekommen waren: guten Fußball!

Unter Flutlicht spielt es sich ja sowieso am besten und unsere Mädels waren hochmotiviert. Aber so richtig wussten sie natürlich auch nicht was auf sie zukommt. „Das Team hat sich ja auch neu zusammengefunden. Aber als wir ankamen sahen wir den wirklich gut vorbereiteten Platz, das war wirklich super. Und das halbe Dorf war auch schon da, mit Bratwurst, Glühwein, es lief Musik. Das hatte fast was von einem Volksfest“, schwärmte Elisa Burghard nach dem Spiel. Ein paar bekannte Gesichter waren bei den Gegnerinnen dann auch noch dabei. Die eine oder andere schnürte auch in Greifswald bereits ihre Fußballschuhe. Und das Spiel, es begann so, wie man es sich in Tutow gewünscht hatte. Bereits früh gingen die Gastgeberinnen in Führung und brachten die Menge zum Jubeln. Doch auch für unsere Mädels sollten die Fans am Ende lobende Worte finden, denn im Anschluss an den Rückstand zeigte unsere Zweite ein sehr ansehnliches Spiel. Mit sehr viel Ballbesitz, tollen Spielzügen und Doppelpässen umspielten sie immer wieder die Abwehr der Tutowerinnen. Doch das Tor, es wollte zunächst nicht fallen. Erst ein Weitschuss von Marlene Niemann brachte dann endlich den Ausgleich. Damit war der Bann dann auch gebrochen. Marlene sollte noch ein weiteres Mal treffen, auch Cindy Schubert traf doppelt, zudem erzielten Elisa Burghard, Pauline Schult, Melissa Steffen und Elisa Rosenkranz noch ihre Treffer, sodass am Ende ein klarer 8:1-Sieg zu Buche stand. Ein toller Abend für alle Beteiligten und wir sagen Daumen hoch und weiter so an beide Teams!

B-Mädels schaffen erneutes Comeback

Der eine oder andere hat das Spiel unserer B-Mädels aus der Vorwoche, wo sie in der Nachspielzeit nach 1:4-Rückstand noch das 4:4 gegen Schwerin erzielten, noch gar nicht so richtig verdaut, da ging es auch schon wieder weiter in der Verbandsliga. Das letzte Ligaspiel dieses Kalenderjahres stand an und es ging zum Lübzer SV. Wir erinnern uns natürlich noch an das Hinspiel. Mit 4:0 waren unsere Mädels in Führung, gaben diese jedoch noch aus der Hand. Doch das hat auch etwas mit ihnen gemacht. So etwas passiert ihnen nie wieder. Ganz im Gegenteil, jetzt sind es unsere B-Juniorinnen, die sich immer wieder nach Rückständen zurückkämpfen. So auch dieses Mal. Bereits nach vier Minuten kassierten sie das erste Gegentor und nach 17 Minuten stand es dann auch schon 0:2 aus unserer Sicht. Vor der Saison, als die meisten noch absolut keine Ligaerfahrung hatten, hätte das vielleicht für hängende Köpfe gesorgt, vielleicht wäre das Team eingebrochen. Nicht aber nach diesem halben Jahr, in dem das Team so viel gelernt hat und eben genau das wurde, ein Team. Paula Falk gelang noch vor der Pause der Anschlusstreffer. Nach Wiederanpfiff dauerte es nicht lange, da kam die wiedergenesene Kapitänin Enya Stolz zu ihrem allerersten Saisontor und erzielte damit den 2:2-Ausgleich. Und als wäre es noch nicht genug, traf Rike Hoefs nach knapp einer Stunde sogar zur Führung! Die hielt auch eine ganze Weile. Erst in der 73. Minute sollte Lübz dann leider doch nochmal der Ausgleich gelingen. Das 3:3 war dann auch das Endergebnis. Ein Punkt, der nach einem 0:2-Rückstand trotzdem ein klarer Erfolg ist und auch ein Zeichen der positiven Entwicklung des Teams unter der Leitung ihrer Cheftrainerin Sandra Gutmann-Tank. Guckt man rein auf die Ergebnisse, hätte es hier und da vielleicht besser sein können. Guckt man sich jedes der Spiele aber mal ein bisschen genauer an, können die Mädels und auch Sandra unheimlich stolz auf das sein, was sie in diesem halben Jahr in der Verbandsliga gezeigt haben. Wir sind es auf jeden Fall!

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