Die Zukunft ist wichtig und die war auch in dieser Woche mal wieder bestimmendes Thema beim Greifswalder FC. So ging es vor allem um die Planung für die kommende Spielzeit, sowohl in der Geschäftsstelle als auch im Bereich der Nachwuchsförderung und in unserer Oberligamannschaft. 

Meinungsstark in eine bessere Zukunft: Nachdem wir in der letzten Woche mit Niklas Mieß unseren ersten FSJ’ler für die kommende Spielzeit vorgestellt hatten, folgt dieses Mal der Zweite. Mit Domenik Thrun werden wir einen enorm wissbegierigen und engagierten jungen Mann in unseren Reihen willkommen heißen. Der 18-Jährige wurde in Itzehoe, Schleswig-Holstein geboren und lernte das Fußballspielen zunächst beim TSV Wacken. Nach einer verletzungsbedingten Pause spielt er nun seit fünf Jahren beim BSV 95 Krusenfelde, einem Verein nahe seines aktuellen Wohnortes Stammersfelde in Anklam-Land. Für das FSJ beim bei unserem Greifswalder FC entschied er sich, weil für ihn Fußball mehr ist, als nur auf dem Platz zu stehen. „Außerdem hatte ich gute persönliche Gespräche, die mich überzeugt haben. Ich bin begeistert von dem Projekt und den Zielsetzungen, die der GFC verfolgt und ich freue mich darauf ein Teil des Vereins zu werden“, erzählt Domenik. Gegenwärtig macht er noch sein Abitur, hat seine mündlichen Prüfungen noch vor sich. Danach würde er, stand jetzt, gerne Lehrer werden. „Allerdings habe ich mich noch nicht festgelegt. Durch die Corona-Pandemie sind meine Netzwerkarbeit und die außerschulischen Aktivitäten fast vollständig zum Erliegen gekommen. Ich hoffe ich kann die Orientierung, die mir dadurch fehlte, in diesem Jahr nachholen“, so Thrun. Domenik engagiert sich in seinem Alter außerdem bereits sehr in der Politik. Dies sei ihm auch sehr wichtig, denn: „Wenn wir am Ende nicht für unsere Meinung einstehen, dann tun es andere und das ist nicht der Sinn und Zweck einer lebendigen und gelebten Demokratie. Außerdem geht es um Zukunftsfragen und auch unsere Zukunft. Es gibt glaube ich nichts Sinnvolleres als am Ideal einer besseren Welt mitzuwirken.“ Wir freuen uns sehr auf die kommende Zusammenarbeit mit einem meinungsstarken, jungen Menschen und können es nicht erwarten, Dich bei uns begrüßen zu dürfen!

Nach dem Unterricht wird gekickt: Das aktuelle Schuljahr war von Höhen und Tiefen geprägt. Die Kinder sind besonders schwer von der Corona-Pandemie betroffen, wissen manchmal nicht wie lange am Stück die Schulen geöffnet sind. Jederzeit könnten sie wieder schließen. Aktivitäten neben dem Unterricht, die früher für selbstverständlich genommen wurden, können in der Regel nicht stattfinden. So auch unsere Schulfußball-AG. Aber wir sind motiviert und blicken positiv in die Zukunft. Deshalb laufen auch schon längst die Planungen für das neue Schuljahr! Mit der Schule am Bodden in Neuenkirchen und der Grundschule in Kandelin sind zwei neue Kooperationspartner dabei. Und auch die Grundschule in Lassan fühlt sich fast wie ein Neuzugang an, ist sie doch auch erst seit dem aktuellen Schuljahr dabei und konnte das Angebot noch gar nicht in seiner Gänze genießen. Weiterhin mit an Bord sind die Martin-Andersen-Nexö Grundschule, die Karl-Krull-Grundschule, die Käthe-Kollwitz-Grundschule und die Regionale Schule „Ernst-Moritz-Arndt“ aus Greifswald. Während bei allen anderen Schulen die Schüler der 1. und 2. Klasse angesprochen werden, sind es bei der Arndtschule die Klassen 5 und 6. Vielleicht gibt es da also sogar ein Wiedersehen mit einigen früheren Teilnehmern! Der Greifswalder FC freut sich auf jeden Fall auf das kommende Schuljahr und das Fußballtraining mit vielen motivierten Schülern!

Und bei dir so?: In der Corona-Pandemie sind das Telefon und die verschiedenen Möglichkeiten der Videochats zu wichtigen Partnern im sozialen Leben geworden. Um also unnötige Kontakte zu vermeiden, hatten wir mal das Format „Call me“ ins Leben gerufen bei der einer unserer Spieler per Videocall angerufen wird und wenig über die aktuelle Lage plaudert. Den Anfang machte unser Torwart Adam Marczuk, seit kurzem ist nun auch das zweite Video dazu draußen. Gast im Gespräch mit unserem Podcast-Host Tobias Gürtler war unser Innenverteidiger Julian Rüh. Der Sohn unseres Torwarttrainers gab uns einen Einblick in seinen aktuellen Alltag, verriet uns, ob er sich perspektivisch als Coach sieht, was das Hauptthema in den Gesprächen der Familie Rüh ist und schaute ein wenig auf die neue Saison. Julian steht als Spieler für die kommende Spielzeit bereits fest, hat noch Vertrag. Ebenfalls noch Vertrag haben der angesprochene Adam Marczuk, Lovro Sindik, Finn Berk, Velimir Jovanovic und Jannis Farr. Mit den anderen Akteuren laufen bereits die Gespräche über mögliche Verlängerungen. Wer das „Call me“ mit Julian Rüh noch nicht gesehen hat, kann es sich hier anschauen!

 

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