Am vergangenen Samstag kam es zum ersten Showdown in der A-Junioren Verbandsliga. Der Gastgebende Greifswalder FC, als Tabellenführer, empfing den Zweitplatzierten vom FC Förderkader Rene Schneider. Beide Teams gaben sich bisher keine Blöße und brachten 15 Punkte aus den 5 Saisonspielen mit. Für Spannung war also gesorgt denn es traf die beste Offensive auf die beste Defensive der Liga.

Die ca. 50 Zuschauer bekamen bis zur Pause zwar keine Tore zu sehen, dafür aber ein schnelles taktisch geprägtes Spiel in dem die Gäste aus Rostock leichte Vorteile und auch ein Chancenplus für sich verbuchen konnten. 

In die zweite Hälfte kamen die Jungs vom Förderkader deutlich besser rein und erzielten durch, den heute sehr gut aufgelegten, Erik Langschwager in der 47‘ die verdiente 0:1 Führung mit einem sehenswerten Distanzschuss. Die Greifenkicker waren sichtlich geschockt, kamen aber in der 51‘ fast zum Ausgleichstreffer. Nach einem Freistoß war Clemens Schröder völlig frei, doch leider traf er nur den Pfosten. Jetzt war das Spiel aber wieder ausgeglichen und wurde auch immer körperbetonter, was das sehr gute Schiedsrichtergespann mit gelben Karten ahndete. In der 78‘ schnürte dann Erik Langschwager seinen Doppelpack und sorgte mit der 0:2 Führung für die Vorentscheidung. Die Greifswalder warfen  zwar, mit einer Umstellung von Vierer- auf Dreierkette und einem weiteren Stürmer,  nochmal alles nach vorn aber leider untermauerte die beste Defensive der Liga ihre Standfestigkeit und lies keinen Treffer mehr zu.

Am Ende ein völlig verdienter Sieg für die Gäste vom FC Förderkader Rene Schneider, die heute viel reifer in ihrem Spiel wirkten und sehr diszipliniert verteidigten. Die Greifenkicker waren zwar bemüht aber fanden einfach keinen Weg durch die Gästeabwehr. Für die Greifswalder heißt es jetzt weiter arbeiten und reifen um in der Rückrunde den Spieß zu ihren Gunsten drehen zu können.

Es spielten: Lino Wagenknecht, – Louis Hübner, Henning Broß, Tim Brunnenkref, Pascal Fischer(ab 82‘ Till Schulze), – Niklas Mieß, Brian-Lee Suckow, Collin Ogniwek, Lennard Wegner(ab 46‘ Tom Zastrow) – Fadou Fousseni(ab 60‘ Daan Alofs), Clemens Schröder       

Andreas Liedka

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