Einen haben wir noch! Freudig können wir heute vermelden, dass wir noch einen weiteren Spieler für unseren Greifswalder FC gewinnen konnten. Der zuletzt vertragslose Stürmer Soufian Benyamina hat sich entschieden sich uns anzuschließen und wird künftig unser Wappen auf der Brust tragen, wenn er Tore schießt. „Der Verein hatte schon seit längerem Kontakt mit mir und als ich zum Gespräch gekommen bin, habe ich mir erst mal alles angeguckt“, erzählt der 32-Jährige und fügt hinzu: „Ich habe mit dem Trainer und dem Geschäftsführer Sport zusammengesessen und wir waren direkt auf einer Wellenlänge. Die Ziele, die ich habe, hat der Verein auch.“ Der angesprochene Geschäftsführer, Dave Wagner, ist auch sehr glücklich, dass es mit der Verpflichtung geklappt hat. Soufian sei ein erfahrener Spieler, der die jüngeren Akteure mit seiner Art mitnehmen kann und förderlich für die weitere Entwicklung wirke. „Er wird uns mit seiner Mentalität sehr weiterhelfen und passt auch vom Charakter perfekt zu uns. Wir haben nochmal sportliche Qualität gesucht im Offensivbereich, gerade in Sachen Torgefahr. Da ist Soufian eine super Lösung“, so Wagner.

Benyamina war zuletzt bei Viktoria Berlin, also unserem nächsten Gegner in der Regionalliga, aktiv. Generell hat er viel Erfahrung in der 3. Liga gesammelt. 285 Spiele hat er dort absolviert und dabei 69 Treffer erzielt, 21 weitere vorbereitet. Unter anderem war er bekanntlich auch bei Hansa Rostock unter Vertrag. Auch im Jahr 2016, als er nur knapp nach Elfmeterschießen mit 3:2 im Landespokal gegen unseren GFC gewann. Er selbst verschoss damals. „Das hab ich wohl verdrängt“, erzählt Soufian, kommt aber nach ein paar Minuten doch wieder drauf: „Ja, ich erinnere mich zwar schon noch wieder an das Spiel, das war eine Katastrophe. Aber dass ich einen Elfmeter verschossen habe, das weiß ich nicht mehr.“ Hat er. Aber dafür traf er im Jahr danach dann doch gegen unseren GFC, als Hansa uns mit 4:0 aus dem Landespokal warf. „Der direkte Bezug zum Greifswalder FC ist daher natürlich eher über die Spiele gegeneinander da, sonst kam da durch die verschiedenen Ligen noch nicht viel auf. Ich habe ihn aber bereits ein bisschen länger beobachtet, auch das Aufstiegsspiel gegen Hertha 03 Zehlendorf gesehen“, verrät der Angreifer.

Nun spielt er also selbst bei unserer Regionalligatruppe. Wichtig sei ihm hierbei auch, dass es nicht allzu weit weg von seiner Heimat Berlin ist. „Ich weiß was du dich jetzt fragst. Ja klar, es gibt natürlich in der Regionalliga auch viele Clubs direkt in Berlin. Aber für mich ist, neben den Ambitionen des Clubs, das gute Gefühl immer am wichtigsten und da hat Greifswald im Gesamtpaket einfach am besten gepasst“, verrät Soufian. Heute Morgen hat Benyamina dann auch schon am Training teilgenommen. Ein Bild vom Kader hatte er sich aber in den Spielen beim Berliner AK und Hertha BSC II bereits gemacht. „Die Mannschaft hat mir sehr gefallen, weil sie Power hat, gut nach vorne spielt. Und auch die Körpersprache ist top, da steckt viel Potenzial drin. Es sind sehr nette Leute in der Mannschaft, eine gute Stimmung und ich hoffe die Jungs nehmen mich gut auf und dass wir Spaß haben“, so Benyamina. Mit seiner Erfahrung will er nun natürlich auch als eine Art Mentor agieren. „Klar, ich möchte versuchen den jüngeren Spielern auch in schwierigen Situationen den Weg zu weisen und Verantwortung zu übernehmen“, so der 32-Jährige. Soufian, wir freuen uns auf dein Debüt und sind froh, dass du nun Greifswalder bist!

1 Kommentar

  • Hans-Otto Ehmke sagt:

    Ich habe ihn ein Mal bewußt im Spiel Hansa gegen Lübeck in der Saison 20/21 im Fernsehen gesehen. In diesem Spiel hat er die Rostocker Abwehr mit seiner Schnelligkeit alt aussehen lassen und hat auch ein Tor gemacht. Wenn er diesen Antritt noch immer hat und Verletzungsfrei bleibt, wird der GFC das entscheidende Puzzle im Sturm haben. Aber da vertraue ich den Verantwortlichen im Verein, da die Neuverpflichtungen bisher nicht enttäuscht haben.
    Schön, dass in der Vorstellung nicht die inhaltslose Phrase „ Ich Identifiziere mich mit den Zielen des Vereins“ zu lesen war.

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