Skip to main content

Ein Wochenende, das besser hätte laufen können in unserem Frauen- und Mädchenbereich. Bereits am Samstag waren unsere B-Mädchen am Start und trafen in ihrem zweiten Heimspiel dieser Saison auf den Lübzer SV. Ein Team, das ähnlich stark einzuschätzen war, wie unseres. Die Anfangsphase aber lief dann komplett anders ab als erwartet. Bereits nach sechs Minuten gingen unsere Mädels durch Paula Falk in Führung. Nur zwei Minuten später folgte dann ein weiter Ball. Erneut war es die Angreiferin, die den Ball noch erlief, ihn an der herausstürmenden Torhüterin vorbeispielte und ins Netzt legte. Diesen Schwung versuchte das Team von Sandra Gutmann-Tank natürlich mitzunehmen. Auch defensiv schien alles zu passen, so verteidigten die Mädels unter anderem einen indirekten Freistoß im eigenen Strafraum. Nachdem Alena Stechert und zum dritten Mal Paula Falk auf 4:0 nach 27 Minuten erhöht hatten, schien die Messe eigentlich gelesen.

Was folgte war dann aber ein unglücklicher Umschwung. Zwei Weitschüsse fanden irgendwie den Weg in unser Tor. Der erste noch flach, der zweite senkte sich oben in den Knick. Ein absolutes Traumtor und keinerlei Chance für Svea Schwarzenholz, die dieses Mal, für sie ungewohnt, als Torhüterin aushalf. Noch vor der Pause fiel dann sogar noch das dritte Tor für die Gäste, sodass es zur Halbzeit nur noch 4:3 stand. Die Wende sollte den Gästen aus Lübz nach Wiederanpfiff dann tatsächlich auch gelingen. Nach einem erneuten Weitschuss zum Ausgleich spielte es das Gästeteam danach clever und brachte sich bis auf 6:4 in Führung. Ein Elfmeter sorgte dann sogar für das 7:4 und die Entscheidung. Der letzte Treffer gelang dann aber doch nochmal unserem Greifswalder FC. Wie schon in Warnemünde traf Paula Falk zum vierten Mal und sorgte für den 5:7-Endstand aus unserer Sicht. Schade, ein bitterer Spielverlauf, aus dem unsere Mädels aber sehr viel lernen werden.

Herbe Klatsche in Schwerin

Voll motiviert und mit großer Lust auf einen guten Saisonstart fuhren unsere ersten Frauen am Sonntag nach Schwerin. Sicher, beim FSV 02 gab es in der vergangenen Saison immer wieder recht klare Niederlagen, aber daran wollten unsere Mädels gar nicht denken. Wegen eines etwas kleineren Kaders, der verletzungs- und krankheitsbedingt im Vorfeld des Spieles nochmal schrumpfte, mussten wir leider im 9’er-Feld antreten. Zu Beginn hatten wir dann große Probleme rein zu finden, schwammen teilweise in der Defensive, aber hielten den Kasten sauber. Wie schon beim letzten Auftritt am Lambrechtsgrund war es dann leider ein Freistoß, der den Weg in unser Tor fand – unhaltbar für Louis Hanke im Tor. Danach schienen unsere Mädels aufgewacht, hatten deutlich mehr Zug zum Tor, doch nach einer eigenen Ecke fiel durch einen Konter der 0:2-Pausenstand. In Hälfte zwei zeigte Louis dann nochmal seine ganze Klasse, als er ein eigentlich sicheres Tor noch verhinderte und zur Ecke klärte. Dies sorgte aber nicht für den erhofften Umschwung, ganz im Gegenteil. Vier weitere Treffer sollten wir noch kassieren, sodass am Ende ein klares 0:6 zu Buche stand. Gegen Stralsund am kommenden Sonntag soll die Reaktion gezeigt werden, kommt gerne vorbei und unterstützt unser Team!

Und auch unsere zweiten Frauen waren am Sonntag im Einsatz. Das Team fuhr, ebenfalls für ihren ersten Spieltag, zu Motor Eggesin. Bereits nach zwei Minuten folgte dort der Rückschlag. Eggesin ging mit 1:0 in Führung. Nach einer Viertelstunde gelang Marlene Niemann dann aber schon der Ausgleich. Und auch ein erneuter Rückstand konnte noch vor Pausenpfiff durch unseren Greifswalder FC egalisiert werden. Neuzugang Cindy Schubert packte den Hammer aus und versenkte einen Weitschuss ins gegnerische Tor. Zur Pause stand es also 2:2-Unentschieden, doch auch nach Wiederanpfiff ging es gut weiter. Ein toll herausgespielter Treffer durch Michelle Empen zeigte, dass die große Schwäche der Vorsaison dieses Mal wohl kein Thema ist. Die Tore werden gemacht und erstmals waren wir in Führung! Nach 54 Minuten gelang Eggesin dann aber doch wieder der Ausgleich und dies führte zu einem kleinen Bruch. Die Kontrolle über das Spiel ging bei unseren Mädels verloren, die schnelle Reaktion in den Umschaltmomenten fehlte und die Gastgeberinnen nutzten das gnadenlos aus. Am Ende unterlagen die zweiten Frauen noch mit 3:5, trotzdem eine Leistung, die Mut für die Saison macht. Am kommenden Sonntag geht es für das Team dann zu Liganeuling Neubrandenburg.

Kommentar schreiben

drei × zwei =