Spielbericht Achtelfinale
Allgemeine Daten
Datum Sa, 15.11.2025 13:00 Uhr Anstoß 13:00
Stadion Stadion St. Georgsfeld
Zuschauer 481
Schiedsrichter Erik Keves
Assistenten Daniel Rühling, Andreas Jenßen
Greifswalder FC
8 : 0
FSV Blau-Weiß Greifswald
Aufstellung
Flemming - Daedlow (31. Wagner, 67. Harz)), Vierling, Eder, Montcheu - Hüther, Lämmel, Günay - Ndualu, Richardson (46. Memaj), Bokake Bolufe
Trainer
Markus Zschiesche
Gelbe Karten
Aufstellung
Denker (46. Schliemann) - Piwodda, Cassel, Khanbekyan (78. Opolka), Ehlert, Melms (65. Krohn), Jakosits (65. Hinkel), Tiede, Hensel (86. Gust), Greiwe, Wagener
Trainer
Lukas Fürstenberg
Gelbe Karten
Tore
Greifswalder FC 4. Richardson 1 : 0 18. Lämmel 2 : 0 25. Ndualu 3 : 0 50. Memaj 4 : 0 56. Memaj 5 : 0 78. Bokake Bolufe 6 : 0 82. Memaj 7 : 0 90. Ndualu 8 : 0
FSV Blau-Weiß Greifswald
Bericht
Es war schon wieder Landespokalzeit! Nur etwa einen Monat nach unserem Sieg bei Nossentiner-Hütte ging es dieses Mal nicht ganz so weit weg. Nur 1,2 Kilometer lang war die Auswärtsfahrt zum FSV Blau-Weiß Greifswald ans St. Georgsfeld. Dort ging unser GFC natürlich als haushoher Favorit ins Duell mit dem Landesklasseteam und ging auch früh in Führung. Joe-Joe Richardson eröffnete nach vier Minuten mit seinem Treffer die Partie. Auch, wenn Blau-Weiß durchaus mutig nach vorne spielte, ließ unser GFC kaum was zu, traf vorne durch Lukas Lämmel und Rudolf Ndualu noch zwei weitere Male vor dem Pausenpfiff.
Zum zweiten Durchgang wechselte unser GFC zum zweiten Mal. Nach dem verletzungsbedingten Ausscheiden von Oliver Daedlow kam dann auch Fatlind Memaj ins Spiel. Der knipste recht zeitnah zum ersten Mal und sollte im zweiten Durchgang einen Dreierpack erzielen. Dies war dabei gar nicht so einfach, denn immer wieder zeigte der eingewechselte Keeper Marten Schliemann gute Paraden. Der Sohn unseres Torwarttrainers bekam aber auch zahlreiche Möglichkeiten sich auszuzeichnen. Neben Memaj trafen auch noch Grace Bokake Bolufe und ein weiteres Mal Rudolf Ndualu mit dem Schlusspfiff zum 8:0-Endstand aus unserer Sicht. Es war eine souveräne Vorstellung und mit dem klaren Erfolg sind wir damit ins Viertelfinale des Landespokales eingezogen. Die Auslosung findet erst im kommenden Jahr statt, die nächste Runde wird dann auch im Frühjahr gespielt.
FSV Blau-Weiß Greifswald - Greifswalder FC 0:8 (0:3)
Blau-Weiß: Denker (46. Schliemann) - Piwodda, Cassel, Khanbekyan (78. Opolka), Ehlert, Melms (65. Krohn), Jakosits (65. Hinkel), Tiede, Hensel (86. Gust), Greiwe, Wagener
Greifswalder FC: Flemming - Daedlow (31. Wagner, 67. Harz)), Vierling, Eder, Montcheu - Hüther, Lämmel, Günay - Ndualu, Richardson (46. Memaj), Bokake Bolufe
Tore: 0:1 Richardson (4.), 0:2 Lämmel (18.), 0:3 Ndualu (25.), 0:4, 0:5 Memaj (50., 56.), 0:6 Bokake Bolufe (78.), 0:7 Memaj (82.), 0:8 Ndualu (90.)
Zuschauer: 481
Schiedsrichter: Erik Keves
Vorbericht
Es ist schon wieder Landespokalzeit! Endlich haben wir es dabei mal nicht so weit und freuen uns schon riesig auf das erste Pflichtspielstadtderby am St. Georgsfeld beim FSV Blau-Weiß Greifswald. Noch nie trafen die beiden ersten Herrenteams, seit der Gründung unseres Greifswalder FC, aufeinander. Es ist zwar auch ein bisschen schade, dass unser Lauf in der Liga dadurch ein wenig unterbrochen wird, aber so ein Pokalspiel zwischendrin ist ja ohnehin immer etwas feines. Wenn es dann noch so richtig knistert, umso besser! Wir sind also heiß und wollen diese Pflichtaufgabe erfüllen!
Ausgangslage – Klarer Favorit
Zwar gab es das Duell mit dem aktuellen Landesklasse-Team noch nie in einem Pflichtspiel, aufeinandergetroffen sind die beiden Vereine aber schon ein paar Mal. Fünf Testspiele absolvierten wir gegen die Blau-Weißen, gewannen dabei alle, zuletzt 2019 mit 12:0 sogar recht deutlich. Fatlind Memaj trug sich damals auch als Torschütze ein. Auch im Neujahrsturnier bekamen wir es schon mit dem Stadtrivalen zu tun, verloren dort sogar 2016 mal. Ein Jahr später besiegten wir sie dann aber sowohl in der Gruppe, als auch im Finale, wo Tom Selchow den 1:0-Siegtreffer erzielte. Dies sind allerdings alles alte Kamellen. Heute trennen uns vier Ligen und unser GFC geht natürlich als klarer Favorit in das Spiel.
FSV Blau-Weiß Greifswald – Das Highlight der Saison
Nur ganz knapp nach Elfmeterschießen setzte sich Blau-Weiß Greifswald in der vorherigen Pokalrunde gegen den SV Kröslin durch. Als Generalprobe auf unser Pokalduell traf das Team von Lukas Fürstenberg nun auch in der Liga nochmal auf den SVK, und siegte gegen den zu dem Zeitpunkt Tabellenzweiten erneut knapp mit 3:2. In der Landesklasse II ist unser Stadtrivale aktuell im oberen Mittelfeld zu finden, steht mit 16 Zählern nach zehn absolvierten Partien auf dem sechsten Rang. Mit dem Aufstieg werden sie aber wohl nichts zu tun haben, zu groß ist der Rückstand schon jetzt auf die Teams an der Spitze. In so einem Highlightspiel wie am Samstag hat Blau-Weiß nichts zu verlieren und wird das als größtes Spiel der Saison natürlich auch vollmotiviert angehen.
Fun Fact – Ein neuer Rekord
Ja, okay, das kommt jetzt wenig überraschend. Die Partie beim FSV Blau-Weiß Greifswald ist die kürzeste Pflichtspielanreise für unseren Greifswalder FC aller Zeiten! 1,2 Kilometer geht es die Wolgaster Straße herunter bis zum St. Georgsfeld. Interessant ist, dass die vorherigen Top-3 der naheliegendsten Auswärtsspiele alle ebenfalls im Landespokal stattfanden. 2020/2021 spielten wir beim FC Landhagen im 8,1 Kilometer entfernten Weitenhagen. 2017/2018 siegten wir knapp mit 1:0 in Lubmin, 17,9km von unserem Volksstadion entfernt. Und bereits drei Mal gewannen wir bei der im 20,7 Kilometer südlich von Greifswald spielenden SG Karlsburg/Züssow. Nur hundert Meter weiter entfernt waren unsere Ligaspiele beim SV 90 Görmin. Die bisher weitesten Auswärtsfahrten machten wir bei unseren Spielen im Steigerwaldstadion in Erfurt, dafür mussten wir 570 Kilometer zurücklegen. Innerhalb von Mecklenburg-Vorpommern war das weiteste bisher Boizenburg, wo wir drei Mal antraten aber immer gewannen. 260 Kilometer ist das entfernt. Also, schön mal ein bisschen Sprit zu sparen!