Spielbericht 29. Spieltag Regionalliga Nordost

Allgemeine Daten

Datum So, 12.04.2026 14:00 Uhr Anstoß 14:00

Stadion Volksstadion

Zuschauer 1.001

Schiedsrichter Florian Lukawski

Assistenten Henry Müller, Jakob Scheibner

Greifswalder FC

1 : 2

FSV Zwickau FSV Zwickau

Aufstellung

Jakubov – Tomety-Hemazro (70. Eglseder), Strietzel, Eder (63. Kaizer) – Daedlow, Vogt, Lämmel (70. Hüther), Wagner – Bokake Bolufe, Benyamina, Richardson

Trainer

Björn Lipfert

Gelbe Karten

Aufstellung

Hiemann – von Baer, Sengersdorf, Ziemer, Senkbeil (82. Jacobi) – Martens (63. Möbius), Putze, Startsev (82. Albert), Prasse (74. Dittrich) – Dobruna (74. Breitenbücher), Eixler

Trainer

Rico Schmitt

Gelbe Karten

Tore

Greifswalder FC 31. Bokake Bolufe 1 : 1

FSV Zwickau 20. Eixler 0 : 1 44. Eixler (Elfmeter) 1 : 2

Bericht

Nach zuletzt guten Leistungen gegen Babelsberg und den BFC Preussen musste unser Greifswalder FC am Sonntag eine knappe Niederlage gegen den Tabellenfünften aus Zwickau einstecken. Die Gäste gingen dabei zweimal durch Lukas Eixler in Führung und konnten das 2:1 am Ende über die Zeit bringen.

Die Partie startete noch ausgeglichen mit guten Tormöglichkeiten auf beiden Seiten. Auf der anderen Seite war es Benyamina, der für Torgefahr sorgen konnte. Erst kam er aber nicht am Zwickauer Keeper vorbei (3.), dann verfehlte unsere Nummer 90 das Tor aus etwas mehr als zehn Metern (17.). Für Zwickau scheiterte Prasse zuvor mit einem halbhohen Schuss an Jakubov (8.).

Kurz darauf bekam der GFC dann eine Ecke zugesprochen. Dabei kamen die Gäste an den Ball. Dobruna lief den linken Flügel entlang Richtung Greifswalder Tor und spielte auf den mitgelaufenen Eixler. Dieser ließ Jakubov keine Chance und vollendete zum 0:1 (20.).

Zehn Minuten später setzte sich Bokake Bolufe gegen zwei Gegenspieler durch und spitzelte den Ball an Hiemann vorbei zum verdienten Ausgleich (30.).

Kurz vor der Pause arbeiteten sich die Gäste dann bis zum Strafraum vor. Eixler legte sich den Ball vor und wurde von Strietzel zu Fall gebracht. Schiedsrichter Lukawski zeigte sofort auf den Punkt – Elfmeter für den FSV. Eixler trat an und verwandelte zur erneuten Zwickauer Führung, die gleichzeitig den Pausenstand darstellte (44.).

Etwa eine Viertelstunde nach Wiederanpfiff probierte es Startsev mit einem Abschluss aus 16 Metern. Strietzel warf sich aber dazwischen und verhinderte, dass der Ball in Richtung Tor kam (66.).

Kurz darauf war es auf der anderen Seite erneut Benyamina, der den Ball aus halbrechter Position über das Tor schoss (72.), ehe Bokake Bolufe aus fünf Metern gleich zweimal an Hiemann scheiterte (77., 79.).

Da in der Schlussphase weder der Greifswalder FC noch der FSV Zwickau entscheidend vor das gegnerische Tor kamen, blieb es beim 1:2.

Nächste Woche Freitag, am 17. April 2026, sind wir in Jena zu Gast. Anpfiff ist um 19 Uhr. Zu Hause sind wir dann genau eine Woche später wieder gefragt, ebenfalls an einem Freitagabend (24. April 2026). Anpfiff gegen Altglienicke ist auch um 19 Uhr.

Greifswalder FC – FSV Zwickau: 1:2 (1:2)

Greifswalder FC: Jakubov – Tomety-Hemazro (70. Eglseder), Strietzel, Eder (63. Kaizer) – Richardson, Vogt, Lämmel (70. Hüther), Wagner – Bokake Bolufe, Benyamina, Daedlow

FSV Zwickau: Hiemann – von Baer, Sengersdorf, Ziemer, Senkbeil (82. Jacobi) – Martens (63. Möbius), Putze, Startsev (82. Albert), Prasse (74. Dittrich) – Dobruna (74. Breitenbücher), Eixler

Tore: 0:1 Eixler (20.); 1:1 Bokake Bolufe (30.); 1:2 Eixler (Elfmeter; 44.)

Zuschauer: 1 001

Schiedsrichter: Florian Lukawski

Vorbericht

Sind wir zu nett? Wir müssen diese Frage vielleicht wirklich mal stellen. Was haben unsere letzten drei Pflichtspiele, also gegen Neustrelitz, BFC Preussen und Babelsberg gemeinsam? Nach 90 Minuten stand es letztlich 0:0 und wir verballerten zahlreiche Torchancen. Klar, auch die Gegner waren nicht inaktiv und sicherlich spricht es auch für unsere stabile Abwehr. Dennoch haben wir gegen Neustrelitz in der 105. Minute gesehen, wie schnell es dann auch mal gehen kann. Wir müssen unsere Gelegenheiten endlich wieder nutzen und dem Gegner wehtun. Gegen den FSV Zwickau wird es wieder eine harte Partie, in der wir einfach mal wieder richtig eklig sein und die drei Punkte einfahren müssen.

Ausgangslage – Wir sind die Nummer eins

Wie zeigt sich unsere Nettigkeit in den Statistiken? Mit zehn Unentschieden sind wir die Remis-Könige der Liga. Kein anderes Team der Liga hat eine zweistellige Anzahl von Punkteteilungen auf dem Konto. Zählen wir die 90 Minuten in Neustrelitz mit, käme ja sogar ein weiteres hinzu. Wir wurden satte fünf Mal weniger besiegt als Chemie Leipzig, trotzdem trennen uns nur drei Punkte in der Tabelle vom ersten möglichen Abstiegsplatz. Zwickau hingegen spielt eine wirklich gute Saison, hat sich in den Top-5 der Tabelle festgebissen. Fünf war allerdings auch die Anzahl an Gegentoren, die sie unter der Woche in Jena kassierten. Die werden für Wiedergutmachung sorgen wollen.

FSV Zwickau – Zu Hause ist es am schönsten

Die Serie hält weiter und sie ist unglaublich. Seit dem 30. August 2024 hat der FSV Zwickau in der heimischen GGZ-Arena kein Regionalligaspiel mehr verloren. Im Hinspiel schlugen die Schwäne unseren GFC mit 1:0. Ist das relevant? Nee. Die Performance in der Fremde wird für die Zwickauer viel entscheidender, schließlich spielen wir im wunderbaren Volksstadion. Auswärts hat Zwickau bereits sieben Mal verloren, genau wie wir übrigens. Drei der letzten vier Gastspiele gingen dabei sogar deutlich an den Gegner. 0:4 in Meuselwitz, 0:3 bei Halle, 1:5 in Jena. Lediglich in Magdeburg setzten sie sich durch einen frühen Doppelschlag mit 2:1 durch. Das macht doch Mut, denn unsere bisherigen zwei Duelle mit den Zwickauern im Volksstadion gewannen wir ja ebenfalls und beide Male fand das Spiel auch in der Rückrunde statt. Also, Mut zusammen nehmen, gewinnen!

Fun Fact – Das ewige Duell

Sie sind zwei der ältesten Haudegen der Regionalliga Nordost. Unsere Nummer eins, Jakub Jakubov, der uns unter der Woche mit seinen Paraden wieder ein mal einen Punkt gerettet hat, und Marc-Philipp Zimmermann, der Zwickaus zeitgleiche Klatsche in Jena in seinem 300. Regionalligaspiel auch nicht mehr verhindern konnte. Sie belegen die Plätze zwei und drei in der Rekordspielertabelle der Nordoststaffel, nur Chris Reher hat ein paar mehr Partien absolviert. Jena gegen Viktoria Berlin, Bautzen gegen Zwickau, Berliner AK und Chemnitz gegen Auerbach sowie Zwickau gegen den Greifswalder FC – in fünf verschiedenen Konstellationen trafen die beiden nun schon aufeinander. Mit dem GFC hat Jakubov dabei noch nie gegen Zimmermann verloren, wenn dieser auf dem Platz stand. So kann es gerne bleiben!

* Noch nicht terminiertes Spiel. Datum und Uhrzeit können sich ändern.