Spielbericht 24. Spieltag Regionalliga Nordost
Allgemeine Daten
Datum Mi, 25.03.2026 19:00 Uhr Anstoß 19:00
Stadion Volksstadion
Zuschauer 719
Schiedsrichter Marcel Riemer
Assistenten Jason Poser, Jonas Marx
Greifswalder FC
1 : 3
1. FC Magdeburg U23
Aufstellung
Jakubov – Tomety-Hemazro (46. Farr), Strietzel (87. Memaj), Kaizer, Montcheu – Wagner, Vogt, Daedlow (63. Lämmel) – Atilgan, Benyamina, Bokake Bolufe (63. Ndualu)
Trainer
Björn Lipfert
Gelbe Karten
Aufstellung
Kruth – Jakob (83. Zajusch), Trkjula, Gießen, Pohl (74. Pfennig) – Mergner, Birk (62. Marusic), Leipertz – Pesch, Frenzel (62. Korsch), Baars (62. Widmann)
Trainer
Daniel Wölfel
Gelbe Karten
Tore
Greifswalder FC 45. Kruth 1 : 2
1. FC Magdeburg U23 31. Mergner 0 : 1 39. Frenzel 0 : 2 58. Leipertz 1 : 3
Bericht
Unser Greifswalder FC muss nach zuletzt drei ungeschlagenen Spielen eine bittere 1:3-Niederlage gegen die zweite Mannschaft des 1. FC Magdeburg hinnehmen. Trotz eines leichten Übergewichtes zu Beginn des Spiels, gaben unsere Jungs schon in der ersten Hälfte das Spiel aus der Hand und fanden anschließend trotz großer Bemühungen nicht zurück in die Partie.
Noch zu Beginn lieferten sich beide Mannschaften einen offenen Schlagabtausch mit leichten Vorteilen auf Seiten unseres Greifswalder FC. Die erste ganz dicke Möglichkeit gab es schließlich in der neunten Spielminute. Nach GFC-Freistoß aus dem Halbfeld landete der Ball beinahe im Tor. Die Gäste konnten das Spielgerät aber gerade noch von der Linie kratzen. Nur wenig später hatten auch die Magdeburger ihren ersten Abschluss. Peschs Schuss ging jedoch über das Tor von Jakubov (14.).
In der Folgezeit beruhigte sich das Spiel etwas. Unser GFC bekam noch einige Standards zugesprochen, konnte damit allerdings nicht wirklich gefährlich vor das Gästetor kommen. Die Magdeburger versuchten im Gegensatz dazu, das Spiel mittels Konter auf ihre Seite zu ziehen.
Nach etwas mehr als einer halben Stunde arbeitete sich der FCM dann auch spielerisch nach vorn. Mergner dribbelte sich durch den Strafraum, visierte die lange Ecke an und traf schließlich zum 0:1 (31.). Es schien, als hätten unsere Jungs nun etwas den Zugriff aufs Spiel verloren. In der 39. Minute waren die Gäste erneut im Greifswalder Strafraum. Der Ball kam an den Fünfmeterraum, wo Frenzel am höchsten stieg und Jakubov bei seinem Kopfball in die lange Ecke keine Chance ließ.
Als es schon danach aussah, dass es mit einem 0:2 in die Katakomben geht, gab es noch eine letzte Ecke für unseren GFC von der rechten Seite. Tomety-Hemazro brachte den Ball auf den ersten Pfosten. Im Gedränge faustete Kruth daneben und legte sich den Ball mit dem Rücken ins eigene Tor zum 1:2-Pausenstand (45+2.).
Nach der Pause arbeitete der Greifswalder FC dann am Ausgleich. Erst war es aber Kruth, der eine Flanke von Farr abfing (48.), anschließend verpasste Atilgan um Zentimeter den Magdeburger Kasten (49.). Doch wieder waren es die Gäste, die einnetzten. Erst scheiterte Baars noch an Jakubov (55.), dann vergrößerte Leipertz den Vorsprung wieder auf zwei Tore, indem er aus gut zehn Metern abzog (57.).
Aber der GFC ließ sich nicht entmutigen und drückte weiter auf das zweite eigene Tor. So kam es, dass sich die Jungs gut fünf Minuten nach dem 1:3 gleich eine Doppelchance herausspielten. Erst war es dabei Benyamina, dessen Schuss geblockt wurde, dann setzte Daedlow den Ball über die Latte (62.).
Eine Weile kamen die Greifswalder nun trotz weiterer Bemühungen nicht mehr zu Abschlussmöglichkeiten. Schließlich erlangte dann aber Lämmel nach einem bereits geklärten Schuss dank Magdeburger Abwehrschwierigkeiten den Ball und lief in Richtung Tor. Kurz vor der Grundlinie kam es allerdings zu einem Zusammenstoß mit Kruth und einem weiteren Magdeburger. Schiedsrichter Marcel Riemer entschied auf Ecke. Diese landete bei Benyamina, welcher den Ball ins Toraus beförderte (86.).
Da sich auch in den fünf Minuten Nachspielzeit nichts mehr am Ergebnis veränderte, endete das Duell mit 1:3. Am Sonntag, 29. März, um 14 Uhr geht es direkt weiter im Landespokal bei der TSG Neustrelitz, ehe der GFC an Ostersonntag, 05. April, ebenfalls 14 Uhr beim BFC Preussen gefordert ist.
Greifswalder FC – 1. FC Magdeburg II: 1:3 (1:2)
Greifswalder FC: Jakubov – Tomety-Hemazro (46. Farr), Strietzel (87. Memaj), Kaizer, Montcheu – Wagner, Vogt, Daedlow (63. Lämmel) – Atilgan, Benyamina, Bokake Bolufe (63. Ndualu)
1. FC Magdeburg: Kruth – Jakob (83. Zajusch), Trkjula, Gießen, Pohl (74. Pfennig) – Mergner, Birk (62. Marusic), Leipertz – Pesch, Frenzel (62. Korsch), Baars (62. Widmann)
Tore: 0:1 Mergner (31.); 0:2 Frenzel (39.); 1:2 Kruth (45+2.; ET); 1:3 Leipertz (57.)
Zuschauer: 719
Schiedsrichter: Marcel Riemer
Vorbericht
Endlich! Der Jubel war groß nach Abpfiff am vergangenen Samstag. Der erste Heimsieg des Kalenderjahres 2026 war eingefahren und zurückzuführen auf einen frühen Doppelpack von Osman Atilgan. Es waren seine ersten Ligatreffer seit Anfang November beim Sieg über den FC Eilenburg. Damit ist er auch ganz nebenbei wieder bester Torschütze unseres GFC geworden, steht nun bei acht Toren und hat damit einen mehr als Soufian Benyamina. Wir würden uns nicht beschweren, wenn sich unsere Angreifer gegenseitig damit ein wenig anstacheln. Es wäre auch wichtig, denn mit dem 1. FC Magdeburg II kommt ein sehr schwieriger Gegner ins Volksstadion, bei dem man nie so genau weiß, wie viele Spieler der Zweitligatruppe am Ende als Unterstützung dazukommen. Trotzdem hoffen wir natürlich, dass unsere Jungs dagegenhalten und uns direkt den nächsten Heimsieg bescheren.
Ausgangslage – Aufwind bei den Teams
Sieben Punkte sammelte unser Greifswalder FC aus den letzten drei Ligapartien, genauso viele wie Magdeburg. Beide Teams spielten dabei zwei Mal Auswärts und dann am Wochenende zu Hause. Für die Magdeburger war es genau wie für uns eine sehr wichtige Trendumkehr. Die Zweitvertretung des FCM holte zuvor aus fünf Spielen lediglich einen Punkt, hat aber aufgrund der guten Platzierung auch nicht ganz so viel Druck. Das 1:1 beim BFC Preussen war für die Magdeburger das vierte Remis der Saison, unser GFC hat bereits doppelt so viele. Auch das Hinspiel der beiden Teams endete mit einem Unentschieden, damals traf Edgar Kaizer spät zum relativ schmeichelhaften 1:1 für unsere Jungs. Dieses Mal möchten wir das Spiel natürlich mehr an uns reißen, als es uns im September gelang.
1. FC Magdeburg II – Das Zünglein an der Waage
Für Aufsteiger Magdeburg II ist es eine komische Situation. Sie sind so etwas wie der Dreh- und Angelpunkt im Abstiegskampf, dabei kann das Team eigentlich gar nichts dafür. Gestartet mit Petrik Sander an der Seitenlinie, ist Daniel Wölfel nun schon seit Oktober interimsweise in der Verantwortung, weil Sander bei den Profis aushelfen muss. Und das ist der Punkt: sollte die Zweitligamannschaft des FCM absteigen, müsste auch die Zweitvertretung eine Liga runter. Es wäre bitter, denn die junge Truppe spielt starken Fußball und steht gegenwärtig verdient auf Rang acht. Besonders Magnus Baars und Albert Millgramm wissen über die Flügel zu überzeugen. Hier müssen wir natürlich höllisch aufpassen.
Fun Fact – Der Flutlicht-Faktor
Das Spiel gegen die Magdeburger wird in dieser Saison unser erst zweites Flutlicht-Spiel zu Hause. Einer dürfte das wohl besonders schade finden, trifft er doch besonders gerne, wenn wir unsere neuen Strahler anmachen. Vier Partien gab es seit der offiziellen Einweihung unserer neuen Flutlichtmasten vor etwas mehr als einem Jahr gegen Viktoria Berlin, fünf unserer sieben Tore erzielte seitdem unser Kapitän Soufian Benyamina. Zwei gegen „Viki“, beide gegen Altglienicke in der vergangenen Saison sowie auch den Führungstreffer zuletzt gegen Rot-Weiß Erfurt. Eine fantastische Quote, die er gerne am Mittwochabend wieder bestätigen, besser sogar noch ausbauen darf!