Spielbericht 18. Spieltag Regionalliga Nordost
Allgemeine Daten
Datum Sa, 06.12.2025 14:00 Uhr Anstoß 14:00
Stadion Volksstadion
Zuschauer 828
Schiedsrichter Kai Kaltwaßer
Assistenten Pascal Wien, Til Kiwitt
Greifswalder FC
0 : 0
Chemnitzer FC
Aufstellung
Jakubov – Farr, Eglseder, Kaizer (89. Eder), Wagner – Harz (65. Ndualu), Vogt, Hüther, Atilgan (72. Bokake Bolufe) – Richardson (72. Daedlow), Benyamina (89. Tomety-Hemazro)
Trainer
Markus Zschiesche
Gelbe Karten
Aufstellung
Adamczyk – Mergel (87. T. Müller), Alberico, Damer (75. Marx), Pistol, Grimaldi, Eppendorfer, F. Müller, Ekui, Baumgart (63. Stockinger), Bozic
Trainer
Benjamin Duda
Gelbe Karten
Tore
Greifswalder FC
Chemnitzer FC
Bericht
Der Greifswalder FC und der Chemnitzer FC trennen sich nach einer hochintensiven Partie mit einem torlosen Unentschieden. Vor allem nach der Anfangsphase war es unerklärlich, dass keine Treffer fielen. Vor dem Anpfiff stand Torhüter Jakubov im Mittelpunkt, der sein 300. Regionalliga-Spiel bestritt. Beide Vereine gratulierten gemeinsam.
Die Partie begann mit offenem Visier. Bereits nach wenigen Minuten erspielte sich der GFC erste Gelegenheiten: Richardson scheiterte erst an CFC-Keeper Adamczyk, kurz darauf verfehlte er kann den Kasten (2., 3.). Auf der Gegenseite traf Damer freistehend vor Jakubov nur die Latte traf (5.). Das Spiel entwickelte schnell enorme Intensität – taktisches Foul von Baumgart, Kaizer mit einem strittigen Zweikampf im Strafraum gegen Grimaldi (11.), dazu eine starke Parade von Jakubov nach einem Schlenzer aus der Distanz (12.).
Im Minutentakt folgten die Highlights. Nach einem Freistoß drückte Eglseder den Ball zwar über die Linie, doch die Abseitsfahne verhinderte die Führung (15.). Harz traf kurz darauf per Kopf den Pfosten, Benyamina verpasste hauchdünn (16.). Ein weiterer Offensivschub folgte: Harz setzte sich stark gegen Ekui durch und setzte Atilgan in Szene, dessen Fallrückzieher missglückte (34.).
Nach dem Seitenwechsel blieb der GFC zunächst spielbestimmend und suchte den Weg nach vorne, doch ein unglücklicher Moment sorgte für die Wende: Hüther unterlief ein Stockfehler, beim Versuch zu retten, stieg er Mergel auf den Fuß – Gelb-Rot (53.). Fortan musste der GFC über 35 Minuten in Unterzahl bestehen.
Trotzdem blieb die Mannschaft gefährlich. Benyamina zwang Keeper Adamczyk per Kopf zu einer Glanzparade – allerdings fälschlicherweise wegen Abseits abgepfiffen (62.). Chemnitz erhöhte in Überzahl den Druck. Zunächst traf Mergel nach einer kurzen Ecke nur das Außennetz (74.), dann dribbelte sich Ex-Greifswalder Marx durch die Abwehr – doch Jubilar Jakubov parierte spektakulär (76.). Auch in der 80. Minute retteten Jakubov und der Pfosten gemeinsam vor einem Gegentor.
In der 84. Minute meldete sich der GFC offensiv zurück, als Ndualu aus der Distanz abzog und Adamczyk zu einer weiteren starken Parade zwang. Es blieb somit beim 0:0. Das letzte Spiel vor der Winterpause bestreitet der GFC am Sonntag, 14. Dezember, um 14:00 Uhr im Alfred-Kunze-Sportpark bei Chemie Leipzig.
Greifswalder FC - Chemnitzer FC 0:0
Greifswalder FC: Jakubov – Farr, Eglseder, Kaizer (89. Eder), Wagner – Harz (65. Ndualu), Vogt, Hüther, Atilgan (72. Bokake Bolufe) – Richardson (72. Daedlow), Benyamina (89. Tomety-Hemazro)
Chemnitzer FC: Adamczyk – Mergel (87. T. Müller), Alberico, Damer (75. Marx), Pistol, Grimaldi, Eppendorfer, F. Müller, Ekui, Baumgart (63. Stockinger), Bozic
Gelb-Rot: Hüther (53.)
Tore: -
Zuschauer: 828
Schiedsrichter: Kai Kaltwaßer
Vorbericht
Zugegeben, das Spiel gegen Hertha 03 Zehlendorf am vergangenen Wochenende hatten wir uns anders vorgestellt. Auch, wenn die Gäste giftig waren und das defensiv schon recht gut gemacht haben, wären drei Punkte absolut drin gewesen. Gegen den Chemnitzer FC können wir es sechs Tage später nun aber schon besser machen. Es ist zugleich der Rückrundenauftakt in die Regionalligasaison 2025/2026 und die wollen wir natürlich erfolgreicher gestalten als die erste Hälfte. Mit einem Heimspiel zu starten kann da natürlich nicht schaden. Wir hoffen Mal, dass unsere Jungs wieder alles reinwerfen und wir am Nikolaustag auch drei Punkte in unseren Stiefeln finden!
Ausgangslage – Da muss mehr kommen
Die Hinrunde ist vorbei und es kann Bilanz gezogen werden. Unser GFC hat in 17 Spielen 15 Punkte gesammelt, steht damit auf dem 15. Platz. Ein kleines Polster konnten wir uns in den letzten Wochen erarbeiten, wenn man bedenkt, dass wir nach dem 12. Spieltag lediglich einen Punkt vor dem Schlusslicht standen, nun sind es sieben vor Rang 17. Dennoch ist dies natürlich zu wenig, da muss nun natürlich mehr von unseren Jungs kommen. Die Tabelle ist in unserem Bereich recht eng, nur sechs Punkte trennen den 16. Chemie und den SV Babelsberg auf Rang 11. Vier Punkte davor steht unser Gegner Chemnitz im gesicherten Tabellenmittelfeld, kann daher an sich befreit aufspielen.
Chemnitzer FC – Eine durchschnittliche Saison
Sechs Siege, fünf Remis, sechs Niederlagen. Der Chemnitzer FC greift weder oben an, noch haben sie große Abstiegsangst. Der Verein befindet sich noch immer in einer Art Übergangsphase, Aufstiegsambitionen sind bei den finanziell angeschlagenen Sachsen zurzeit nicht drin. Sorgenfrei durch die Spielzeit kommen ist daher sicherlich etwas, was den Verantwortlichen gefallen dürfte. Die Fans stehen weiter hinter dem Team, solange es zumindest kämpft. So gab es nach der klaren Derby-Pleite gegen Zwickau und einer mäßigen ersten Hälfte vergangene Woche gegen den BFC Dynamo vereinzelt Pfiffe im Stadion an der Gellertstraße. Dennoch dürfte das CFC-Umfeld die Situation aber ganz gut einschätzen können.
Fun Fact – Das ist Sparta!
Zack Snyder dürfte ab dem kommenden Spieltag wohl großer Fan unseres Jakub Jakubov sein. Unser Torwart hat durch sein Mitwirken in einer Serie ja sogar schon Schauspielerfahrung, vielleicht ist er ja der nächste große Star in einem Film des 300-Regisseurs. Und das ist auch die magische Zahl. Am kommenden Wochenende knackt Jakub, sollte er spielen, genau diese Marke und absolviert sein 300. Spiel in unserer Regionalliga Nordost. In Rekordspielerliste steht er auf Rang 2 hinter Chris Reher, den er in diesem Jahr nicht mehr einholen kann. Aber was ist das für eine Geschichte, dass er diese magische Anzahl an Spielen ausgerechnet gegen das Team knackt, für das er die meisten Spiele in seiner Karriere absolviert hat? Noch immer ist Jakubov in Chemnitz hoch angesehen und daher dürfte die Partie schon eine besondere werden, für unsere Nummer eins.