Spielbericht 17. Spieltag Regionalliga Nordost
Allgemeine Daten
Datum So, 30.11.2025 14:00 Uhr Anstoß 14:00
Stadion Volksstadion
Zuschauer 573
Schiedsrichter Tim Gerstenberg
Assistenten Marcel Riemer, Andy Stolz
Greifswalder FC
1 : 1
FC Hertha Zehlendorf
Aufstellung
Jakubov – Montcheu (77. Ndualu), Kaizer, Eglseder, Wagner – Vogt, Hüther, Lämmel (70. Harz) – Atilgan (87. Bokake Bolufe), Benyamina, Richardson (87. Günay)
Trainer
Markus Zschiesche
Gelbe Karten
Aufstellung
Dedidis – Burda, Smailovic, Wilton, Quiala – Hasenberg (64. Wachs; 87. Reimann), May, Schulz – Jones (64. Doll), Hebisch (83. Abe), Wicht
Trainer
Tilman Käpnick
Gelbe Karten
Tore
Greifswalder FC 32. Benyamina 1 : 0
FC Hertha Zehlendorf 40. Schulz 1 : 1
Bericht
Trotz einer Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte hat es für den Greifswalder FC gegen Hertha 03 Zehlendorf zum Abschluss der Hinrunde nur zu einem 1:1 gereicht. Die Tore erzielten dabei Soufian Benyamina - traumhaft mit der Hacke - für unseren GFC und Ben Schulz auf Seiten der Gäste.
Das Spiel war von Beginn an ausgeglichen mit Torannäherungen auf beiden Seiten. Den Anfang machten dabei aber die Gäste in Person von Hebisch, der eine hohe Hereingabe per Kopf auf Jakubovs Tor brachte. Dieser war jedoch zur Stelle und konnte den Ball abfangen (4.). Etwas später kam dann May mit dem nächsten Vorstoß. Dabei lief er fast zentral auf das Tor zu, wurde jedoch leicht zur linken Seite abgedrängt und zog kurz vor der Grundlinie ab. Erneut endete der Angriff aber bei unserer Nummer 1 (12.).
Zuvor hatte auch Benyamina auf der anderen Seite eine ähnliche Situation. Er kam allerdings direkt über links und zog auf Höhe des Fünfers ab. Auch hier hatte aber der Torwart das letzte Wort (7.). Dann wurde es etwas ruhiger und beiden Mannschaften gelang es nicht wirklich, offensiv Gefahr auszustrahlen und selbst Standards brachten nichts ein.
Erst als Benyamina auf Höhe des Elfmeterpunktes angespielt wurde, wurde es gefährlich. Mit dem Rücken zum Tor machte unsere Nummer 90 eine Körpertäuschung und versenkte den Ball mit der Hacke im Zehlendorfer Kasten (32.). Unser GFC hatte jetzt die erste längere Drangphase und wollte gleich das Zweite nachlegen. So versuchte Lämmel beispielsweise aus fast 20 Metern einen Freistoß direkt zu verwandeln, der Ball ging dabei aber knapp über das Gästetor (36.).
Zehlendorf brauchte einen Moment, um sich von dem Gegentor zu erholen, fing sich aber noch vor der Pause wieder und startete seinerseits in der 40. Minute einen Angriff. Die Gäste spielten sich bis in den Strafraum vor und brachten das Spielgerät zu Schulz, der den Ball schließlich an Jakubov vorbei in der kurzen Ecke versenkte, sodass es mit 1:1 in die Pause ging.
Knapp zehn Minuten nach Wiederanpfiff kam es zum Konter für die Hausherren. Benyamina nahm den Ball mit und war schneller als alle anderen. Im Eins-gegen-Eins mit Zehlendorfs Keeper hatte er jedoch das Nachsehen (54.).
Unser Greifswalder FC war jetzt klar die bessere Mannschaft und bekam eine Möglichkeit nach der anderen. So war es erst Hüther, der aus der zweiten Reihe flach auf Zehlendorfs Tor schoss – sein Ball wurde von Dedidis abgefangen – (58.), dann gelang es Eglseder nicht, Atilgans Weitergabe nach eigener Ecke zu verwerten (61.). Schließlich war es auch Benyamina, der am Fünfmeterraum einen Kopfball am Tor vorbeisetzte (69.).
Anschließend wurde es etwas ruhiger in den Strafräumen, ehe unsere Jungs etwa zehn Minuten vor Schluss den Druck wieder erhöhten. Bei einer unübersichtlichen Situation im gegnerischen Strafraum konnte Dedidis Benyaminas Schussversuch erst abwehren, ehe das Spielgerät von Ndualu über Zehlendorfs Kasten befördert wurde (83.). Schließlich waren es erneut Benyamina (89.) und anschließend Vogt (90.), die ebenfalls das Tor nicht trafen, sodass die Partie mit einem 1:1-Unentschieden zu Ende ging, mit dem die Gäste vermutlich etwas besser leben können als unser GFC.
Die Chance auf den nächsten Heimsieg hat der GFC bereits am Samstag, 06. Dezember 2025, um 14 Uhr gegen den Chemnitzer FC. Tickets dafür gibt es hier.
Greifswalder FC – FC Hertha 03 Zehlendorf: 1:1 (1:1)
Greifswalder FC: Jakubov – Kaizer, Vogt, Eglseder, Wagner – Montcheu (77. Ndualu), Hüther, Lämmel (70. Harz) – Atilgan (87. Bokake Bolufe), Benyamina, Richardson (87. Günay)
FC Hertha 03 Zehlendorf: Dedidis – Burda, Smailovic, Wilton, Quiala – Hasenberg (64. Wachs; 87. Reimann), May, Schulz – Jones (64. Doll), Hebisch (83. Abe), Wicht
Tore: 1:0 Benyamina (32.); 1:1 Schulz (40.)
Zuschauer: 573
Schiedsrichter: Tim Gerstenberg
Vorbericht
Es war eine deutliche Niederlage am vergangenen Spieltag bei Lok Leipzig. Das 0:3, es tat schon auch ein wenig weh. Aber ehrlich gesagt konnten wir die Pleite auch gut einordnen. Der Tabellenführer ist das Maß aller Dinge in diesem Jahr und ist zum jetzigen Augenblick vielleicht eine Nummer zu groß. Kein Grund die Flinte ins Korn zu schmeißen, wir wissen, was wir können, und das wollen wir gegen das andere Extrem der Tabelle nun wieder auf den Platz bringen und in Punkte ummünzen. Es geht nach dem Spitzenreiter nun gegen das Schlusslicht der Liga. Hertha 03 Zehlendorf kommt mal wieder ins Volksstadion. Wir wollen die Niederlage abschütteln und wichtige drei Punkte sammeln!
Ausgangslage – Die Hälfte ist rum
Es ist das letzte Spiel der Hinrunde, nicht aber des Kalenderjahres. Dennoch haben wir nach dem Spiel also Halbzeit und sonderlich gut sieht es nicht aus. Tabellarisch gesehen ist unsere Partie ein Duell im Keller. Wie viele Abstiegsplätze es in unserer Liga am Ende geben wird ist nicht klar, aber der Tabellenletzte wird auf jeden Fall den Gang in die Oberliga antreten müssen. Diesen Platz hat Zehlendorf aktuell inne, wir stehen drei Plätze davor und haben mittlerweile doppelt so viele Punkte. Das war am 12. Spieltag noch anders, da trennte beide Teams lediglich einen Punkt. Mit einem Erfolg könnten wir, wenn alle anderen Teams für uns spielen, bis auf Platz 12 springen, das wäre doch versöhnlich.
FC Hertha 03 Zehlendorf – Hertha nimmt Fahrt auf
Der Trainereffekt, er wirkt. Zehlendorf trennte sich nach nur einem Punkt aus sieben Spielen von Trainer Steffen Israel. Tilman Käpnick übernahm zunächst interimsweise, wurde dann zur Dauerlösung, denn die Verantwortlichen sahen etwas in ihm. Mittlerweile zeigt sich: zurecht. Es war klar, dass es eine schwierige Saison für die Berliner werden würde, ein Formanstieg war aber zuletzt deutlich erkennbar. Gegen Eilenburg und Babelsberg holte man Unentschieden, bezwang sogar den BFC Dynamo. Dazu kam in der letzten Woche das 1:1 gegen das Top-Team Rot-Weiß Erfurt, bei dem die Thüringer sich noch bei Ugondu bedanken konnten, dass sie durch sein Tor eine Minute vor Schluss überhaupt etwas mitnahmen. Zehlendorf ist unangenehm zu bespielen, sie kämpfen bis zur letzten Minute. Das müssen wir auch.
Fun Fact – Advent, Advent…
…ein Lichtlein brennt. Und hoffentlich brennen auch unsere Jungs am Sonntag auf dem Platz! Grund genug haben sie auf jeden Fall, denn die Statistik spricht mal wieder für uns. Noch nie haben wir, wenn wir an einem ersten Advent gespielt haben, am Ende verloren. Etwas überraschend ist dabei, dass wir allerdings auch kaum Möglichkeiten dazu hatten. Lediglich drei Mal spielten wir als Greifswalder FC am ersten Advent. Nach einem 1:1 beim späteren Meister Mecklenburg Schwerin in unserer ersten Saison, gab es noch ein 4:0 gegen den SV 90 Görmin und einen 3:1-Erfolg in unserer ersten Oberliga-Spielzeit beim SC Staaken, der uns bekanntlich sonst eigentlich nicht so lag. Das Spiel ist deshalb auch so in Erinnerung, weil unser späterer Aufstiegsheld und Kapitän Julian Rüh als damals 18-Jähriger seinen ersten Treffer für uns erzielte. Seitdem haben wir nun also nicht mehr am 1. Advent gespeilt, daher wäre es doch schön, die Ungeschlagen-Serie an dem Tag endlich mal fortzuführen.