Spielbericht 14. Spieltag Regionalliga Nordost

Allgemeine Daten

Datum Sa, 01.11.2025 14:00 Uhr Anstoß 14:00

Stadion Spree-Arena

Zuschauer 321

Schiedsrichter Marko Wartmann

Assistenten André Blank, Paul Baudis

Greifswalder FC

2 : 1

VSG Altglienicke VSG Altglienicke

Aufstellung

Flemming – Farr, Eglseder, Kaizer, Tomety-Hemazro (69. Montcheu) – Richardson (90.+2 Daedlow), Vogt, Wagner (85. Lämmel) – Harz (69. Hüther), Benyamina, Atilgan (85. Günay)

Trainer

Markus Zschiesche

Gelbe Karten

Aufstellung

Klatte - Kebe, Kapp, Roßbach Lübke, (46. Friedrich) - P. Manske (85. J. Manske), Rieder, Kizildemir (35. Türpitz), Saliger (85. Kardam) - Nietfeld, Qenaj (65. Schickersinsky)

Trainer

Ersan Parlatan

Gelbe Karten

Tore

Greifswalder FC 16. Soufian Benyamina 1 : 0 90. David Vogt 2 : 1

VSG Altglienicke 45. Elidon Qenaj 1 : 1

Bericht

Ohne den erkrankten Jakub Jakubov, dafür mit Vertreter Philipp Flemming im Tor, trat unser GFC bei der VSG Altglienicke an und erwischte dabei einen ganz guten Start. Nach kurzer Abtastphase mit je einer Halbchance pro Seite machten unsere Jungs nach einer Viertelstunde ernst. Bei einem Angriff über die linke Seite bekam Benyamina den Ball, zog in die Mitte und schloss ab. Sein Schuss wurde noch leicht abgefälscht und fand tatsächlich den Weg ins Tor! Mit der Führung im Rücken dominierte unsere Mannschaft und erarbeitete sich immer wieder gute Chancen. Atilgan mit einem Schuss aufs kurze Eck scheiterte aber genauso wie Tristan Wagner mit seinem Weitschuss, der rechts oben vorbeiging. Auch Geburtstagskind Joe-Joe Richardson wirbelte wie er wollte und kam mit einem Seitfallzieher aus 16 Metern zu einer Chance, war aber nicht präzise genug. Altglienicke bekam überhaupt keinen Zugriff und verlor immer wieder Bälle im Aufbauspiel, sah sich daher zum Handeln gezwungen und wechselte schon nach 35 Minuten leistungsbedingt. Kurz vor dem Pausenpfiff gab es dann nochmal Freistoß für die Gastgeber. Von links wurde der Ball mit Schnitt zum Tor getreten und nach Gestocher gab es plötzlich den Pfiff und das Signal vom Schiedsrichter, der Ball hatte die Linie wohl zwischenzeitlich überquert. Nach der starken Leistung ein bitterer Rückschlag für unser Team.

In der zweiten Halbzeit merkte man unseren Jungs den Gegentreffer zunächst noch an. Die VSG kam immer mehr vor unser Tor und erspielte sich über Nietfeld und Türpitz immer wieder gute Gelegenheiten aus der zweiten Reihe. So richtig gefährlich wurde aber unser GFC in der 55. Minute, als Benyamina im Strafraum frei zum Schuss kam, Klatte im VSG-Tor aber einen überragenden Reflex zeigte. In der 78. Minute verschätzte sich Flemming dann leicht und kam aus dem Tor, Paul  Manske aber verfehlte das leere Tor. In den Schlussminuten überschlugen sich dann die Ereignisse. In der 90. Minute kam zunächst Benyamina zu einem Kopfball, der aber nicht genug Druck in Richtung Tor hatte. Im Gegenzug kam Türpitz zu einem Schuss, den Flemming nach oben klärte, ehe er rechtzeitig hochschnellte und auch den runterfallenden Ball fing. In der ersten Minute der Nachspielzeit dann wieder unser GFC. Vogt bekam nach einem Einwurf den zweiten Ball, zog in die Mitte, schoss auf das Tor und der Ball überquerte die Linie! Nach großem Jubel kam dann aber nochmal die VSG Altglienicke und hatte tatsächlich nochmal eine Doppelchance. Wieder war Flemming aber auf dem Posten, parierte Weltklasse und sicherte unter großem Jubel den 2:1-Auswärtssieg!

VSG Altglienicke - Greifswalder FC 1:2 (1:1)

VSG Altglienicke: Klatte - Kebe, Kapp, Roßbach Lübke (46. Friedrich) - P. Manske (85. J. Manske), Rieder, Kizildemir (35. Türpitz), Saliger (85. Kardam) - Nietfeld, Qenaj (65. Schickersinsky)

Greifswalder FC: Flemming – Farr, Eglseder, Kaizer, Tomety-Hemazro (69. Montcheu) – Richardson (90.+2 Daedlow), Vogt, Wagner (85. Lämmel) – Harz (69. Hüther), Benyamina, Atilgan (85. Günay)

Tore: 0:1 Benyamina (16.), 1:1 Qenaj(45.), 1:2 Vogt (90.+1)

Schiedsrichter: Marko Wartmann

Zuschauer: 321

Vorbericht

Der Jubel war groß, als Joe-Joe Richardson den Ball zum 3:3 gegen Jena ins Tor hämmerte. Unser Team hat im letzten Heimspiel gezeigt, aus welchem Holz es geschnitzt ist. Gegen das bisher so bärenstarke Jena kam es zwei Mal zurück, holte sogar einen Zwei-Tore-Rückstand noch auf. Selbst der Sieg war am Ende noch drin. Endlich hatten unsere Jungs sich also mal für ihren Einsatz belohnt und natürlich gilt es nun, darauf aufzubauen. Wir können es ja, das haben wir gesehen. Bringt man diese Leidenschaft nun nochmal auf den Platz, ist auch bei der VSG Altglienicke etwas möglich. Stark genug sind unsere Jungs auf jeden Fall, sie müssen sich nur darauf besinnen und der eigenen Stärke vertrauen.

Ausgangslage – Optimistisch sein

Der Punktgewinn gegen Jena war gut, aber ein Punkt ist dennoch immer etwas wenig. Chemie Leipzig hatte zeitgleich gegen Hertha BSC II gewonnen und zog leider an uns in der Tabelle vorbei. Somit rutschte unser Team auf den 16. Platz ab. Dennoch haben wir nach der starken Leistung gegen ein Top-Team wie Jena ein durchaus positives Gefühl und sind sehr optimistisch, dass es nun so weitergehen wird. Selbstvertrauen holt man sich schließlich nur über Erfolgserlebnisse. Sowas sieht man auch bei Altglienicke, die eine sehr starke Saison spielen, ohne jetzt mit Pauken und Trompeten durch die Liga zu fegen. Dennoch stehen sie zurecht auf dem vierten Platz und damit mittlerweile sogar vor dem vor der Saison als großer Favorit gehandelten Halleschen FC. Es wird schwer, aber das wird es in der Liga wohl immer.

VSG Altglienicke – Der Nietfeld-Faktor

Altglienicke steht vor Halle, das liegt auch insbesondere an einem Spieler und genau den wollte Halle vor der Saison nicht mehr haben: Jonas Nietfeld. Es war der Königstransfer für die VSG. Der 31-Jährige hat eingeschlagen, steht mit seinen zehn Saisontreffern auf Platz eins der Torjägerliste in der Regionalliga Nordost. Insgesamt hat Altglienicke zudem erst 18 Tore erzielt, somit hat der Angreifer also mehr als die Hälfte der Tore seines Teams geschossen. Sieben Mal erzielte er zudem das wichtige 1:0 für seine Mannschaft. Er bringt aber eben nicht nur die Leistungen auf dem Platz, er ist auch daneben für den Zusammenhalt der Mannschaft sehr wichtig, sorgt mit für gute Stimmung. Nietfeld müssen wir in den Griff bekommen, auch, wenn das offenbar sehr schwer ist.

Fun Fact – Seit vier Jahren unbesiegt

In der letzten Woche schauten wir auf die Bilanz des Gästetrainers und bemerkten, Volkan Uluc hatte noch nie gegen den GFC gewinnen können. So blieb es mit dem 3:3 auch und wir hoffen, dass auch die Bilanz unseres Cheftrainers Markus Zschiesche so weitergeht wie zuletzt. Gegen die VSG Altlgienicke ist Markus nämlich seit vier Jahren unbesiegt! Acht Spiele in Folge wurde er nun also mit drei verschiedenen Vereinen durch die VSG nicht mehr bezwungen. Die letzte Niederlage stammt vom 16. August 2020 und war auch schon sehr knapp, erst in der fünften Minute der Nachspielzeit traf Tolcay Cigerci damals zum Sieg gegen Tennis Borussia Berlin. Für Markus und TeBe traf übrigens Rudolf Ndualu doppelt. Zum Vergleich: Am Wochenende der letzten Zschiesche-Niederlage gegen Altglienicke, spielten wir 2:2 gegen Staaken. Es war das erste Spiel der nach neun Spieltagen abgebrochenen Saison 2020/2021.

* Noch nicht terminiertes Spiel. Datum und Uhrzeit können sich ändern.