Spielbericht 11. Spieltag Regionalliga Nordost

Allgemeine Daten

Datum Fr, 03.10.2025 14:00 Uhr Anstoß 14:00

Stadion Volksstadion

Zuschauer 941

Schiedsrichter Tim Gerstenberg

Assistenten Henry Müller, Jakob Scheibner

Greifswalder FC

1 : 1

BFC Preussen BFC Preussen

Aufstellung

Jakubov - Tomety-Hemazro (83. Montcheu), Kaizer, Eglseder, Farr – Hüther (72. Daedlow), Wagner, Vogt – Atilgan (72. Harz), Benyamina, Richardson

Trainer

Markus Zschiesche

Gelbe Karten

Aufstellung

Habel – Brehmer, Stein, Kireski, Dikarev (67. Maric) – Meyer (67. Adekunle), Brandt, Frank (46. Ramadan) – Breitkreuz, Fontein (78. Gouano), Mensah (46. Hoch)

Trainer

Daniel Volbert

Gelbe Karten

Tore

Greifswalder FC 42. Vogt 1 : 0

BFC Preussen 80. Brandt 1 : 1

Bericht

Enttäuschte Gesichter nach Chancenwucher: Unser Greifswalder FC hat sich am 11. Spieltag der Regionalliga Nordost mit 1:1 vom BFC Preussen getrennt. Nach starker erster Hälfte und unzähligen vergebenen Chancen egalisierte der Ex-Greifswalder Brandt per Freistoß die Führung. Für den GFC traf David Vogt.

Unser Greifswalder FC startete gut in das Spiel und hatte gleich zu Beginn mehrere Chancen durch Atilgan. Während unsere Nummer 99 seine ersten beiden Abschlüsse noch rechts neben das gegnerische Tor setzte (2., 5.), wurde es beim dritten Mal richtig gefährlich, als sein Schuss erst von Stein auf der Linie geklärt werden konnte (10.).

Danach gaben unsere Jungs das Heft etwas aus der Hand und die Gäste fanden mehr und mehr ins Spiel. Erst setzte Breitkreuz den Ball am Tor vorbei (13.), dann kam Mensah rechts durch und flankte auf Fontein, dessen Schuss in der Greifswalder Abwehr hängen blieb (16.). Anschließend war es wieder Mensah, der sich rechts durchsetzte und dieses Mal auch selbst abschloss. Jakubov hatte aber die richtige Ecke und war rechtzeitig unten (18.). Auch in der Folgezeit musste unser Schlussmann die ein oder andere Möglichkeit der Preussener vereiteln. So war es erst eine von rechts kommende Brehmer-Ecke, die er aus der Luft fing (19.) und dann ein Kopfball des freistehenden Breitkreuz, bei dem der Tscheche ebenfalls das letzte Wort hatte (24.).

Nach einer guten halben Stunde kamen dann auch die Greifswalder endlich mal wieder gefährlich vor das gegnerische Tor. Farr schloss ab und zwang Habel zum Abtauchen (32.). Unsere Jungs hatten jetzt wieder eine etwas bessere Phase im Spiel und erarbeiteten sich auch wieder mehr Torchancen. So war es in der 37. Minute Benyamina, der sich gut gegen seine Gegenspieler durchsetzte, bei seinem Abschluss dann aber nur das Außennetz traf (37.). Danach kam es zur bis dato besten Chance des Spiels. Hüther wollte abziehen, aber das Spielgerät landete bei Benyamina, dessen Schuss von Habel geblockt wurde. Das aber nur in die Füße von Atilgan. Unsere Nummer 99 schloss ab und der Ball landete scheppernd am Querbalken (39.).

Unsere Jungs blieben am Drücker und kamen durch Atilgan erneut zum Kopfball, aber wieder tauchte Habel ab und klärte zur Ecke für den GFC. Diese landete erst im Getümmel vor Habels Strafraum, brachte dann aber die erhoffte Erlösung, als der Ball bei Vogt landete, der zum 1:0 einschieben konnte und somit auch den Pausenstand festlegte (42.).

Die Gäste kamen etwas besser aus der Pause und konnten durch den eingewechselten Ramadan auch die erste Tormöglichkeit der zweiten Halbzeit für sich verbuchen (48.). Dann aber kombinierte sich der GFC gut nach vorn und der Ball landete über Atilgan und Farr schließlich bei Benyamina, der den Ball jedoch knapp am Tor vorbeisetzte (50.).

Eine gute Viertelstunde später fand ein langer Freistoß aus der eigenen Hälfte Richardson, der auf der rechten Seite auf dem Weg in Richtung Grundlinie war. Er setzte sich gut gegen die Preussener Abwehr durch und zog ab. Sein Schuss ging jedoch Zentimeter an Habels Tor vorbei (65.). Nur kurz darauf hatte unser GFC wieder Freistoß, diesmal aus rund 30 Metern. Kaizer machte sich lang, konnte das Spielgerät aber nicht im Tor unterbringen (67.).

Nachdem eine Weile auf beiden Seiten nicht viel passierte, hatten die Gäste in der 80. Minute einen Freistoß. Brandt legte den Ball dabei an der Mauer vorbei, sodass er links unten zum 1:1-Ausgleich einschlug. Unsere Jungs arbeiteten daraufhin wieder zwingender an der erneuten Führung. So kam Harz von links angelaufen und ging ins Eins-gegen-Eins mit Habel, der aber abtauchte und als Sieger daraus hervorging (86.).

Und damit blieb es bei dem 1:1. Unterm Strich war der GFC die meiste Zeit zwar die bessere Mannschaft und vergab mehrere Riesenchancen, blieb gegen Ende in der zweiten Halbzeit aber nicht mehr zwingend genug.

Am kommenden Samstag, 11.10.2025 geht es dann um 14 Uhr mit dem Auswärtsspiel im Landespokal bei Nossentiner Hütte weiter.

Greifswalder FC – BFC Preussen: 1:1 (1:0)

Greifswalder FC: Jakubov - Tomety-Hemazro (83. Montcheu), Kaizer, Eglseder, Farr – Hüther (72. Daedlow), Wagner, Vogt – Atilgan (72. Harz), Benyamina, Richardson

BFC Preußen: Habel – Brehmer, Stein, Kireski, Dikarev (67. Maric) – Meyer (67. Adekunle), Brandt, Frank (46. Ramadan) – Breitkreuz, Fontein (78. Gouano), Mensah (46. Hoch)

Tore: 1:0 Vogt (42.), 1:1 Brandt (80.)

Zuschauer: 941

Schiedsrichter: Tim Gerstenberg

Vorbericht

Die Situation, sie wird nicht einfacher. Oftmals spricht man von einem Ausrutscher, wenn ein größerer Name im Fußball gegen einen vermeintlich kleineren verliert. Am vergangenen Wochenende war es ein buchstäblicher Ausrutscher, der unsere Niederlage einleitete, aber wohlgemerkt nicht gegen einen Kleineren. Luckenwalde spielt eine gute Saison und eine Niederlage gegen den FSV ist an sich keine Schande. In der aktuellen Situation ist sie aber natürlich auch nicht gerade hilfreich. Wir müssen positiv bleiben. In Meuselwitz wird es vermutlich wieder eine gewohnt eklige Partie, in der es nur auf den Kampf ankommt. Wir müssen alles für den anderen geben, damit wir gemeinsam wieder aufstehen können und den Ausrutscher vergessen machen!

Ausgangslage – Näher heranrücken

Schaut man aktuell auf die Tabelle, dann fühlt man sich als GFC-Fan nicht sonderlich wohl. Platz 15 steht dort, nur ein Punkt vor Chemie Leipzig auf dem vorletzten Platz. Aber auch, wenn die Saison mit neun Spieltagen nun schon einiges an Geschichten produziert hat, ist die Tabelle gerade untenrum noch recht eng. Ein Sieg gegen Meuselwitz und wir würden auf einen Punkt an den aktuellen Zwölften heranrücken, könnten je nach Tordifferenz und Verlauf auf den anderen Plätzen auf Platz 13 klettern. Die aktuelle Situation ist nicht schön, aber sie ist dennoch nur eine Momentaufnahme. Darum wollen und werden wir am Sonntag für einen Moment sorgen, der uns etwas besser gefällt.

ZFC Meuselwitz – GFC-Schreck ist zurück

Im Jahr 2015 wechselte Andy Trübenbach vom FC Eisenach zum ZFC Meuselwitz, verließ ihn nach neun Jahren in Richtung Erfurt. Ein Jahr später ist er nun zurückgekehrt und auf den müssen wir besonders aufpassen. Es gibt so Spieler, denen scheinen gewisse Vereine besonders zu liegen und unser GFC ist sowas wie der Lieblingsgegner von Trübenbach, wenn auch nur aus individueller Sicht. Drei seiner fünf Duelle mit uns verlor er zwar, er selbst war aber fast immer erfolgreich. Nur in einem der fünf Spieler steuerte er keinen Scorerpunkt bei. Im letzten Duell, im Trikot von Erfurt, kam er in der 86. Minute und bereitete nach zwei Minuten auf dem Platz direkt den vorentscheidenden Treffer vor. Also, Obacht!

Fun Fact – Tore gegen Meuselwitz

Wenn wir ein bisschen auf unsere Neuzugänge schauen, die bereits in unserer Regionalliga Nordost über die letzten Jahre Erfahrung gesammelt haben, dann könnte man meinen, wir hätten uns insbesondere auf das kommende Duell vorbereitet. Mcmoordy Hüther zum Beispiel hat gegen keinen anderen Verein aus unserer Staffel öfter getroffen, als gegen Meuselwitz, nämlich zwei Mal. Auch Lucas Vierling, der bekanntlich generell nicht oft Tore erzielt, traf schon zwei Mal gegen die Zipsendorfer. Selbst Steffen Eder und Diren Günay durften schon Treffer gegen den ZFC bejubeln. Also, wir brauchen Tore, müssen unsere Chancen nutzen, das haben wir die letzten Spiele immer wieder gesagt. Diese vier Jungs scheinen am kommenden Wochenende prädestiniert dafür zu sein!

* Noch nicht terminiertes Spiel. Datum und Uhrzeit können sich ändern.