Spielbericht 10. Spieltag Regionalliga Nordost

Allgemeine Daten

Datum So, 28.09.2025 14:00 Uhr Anstoß 14:00

Stadion bluechip Arena

Zuschauer 425

Schiedsrichter Michael Näther

Assistenten Jens Klemm, Nicholas Köhler

Greifswalder FC

1 : 1

ZFC Meuselwitz ZFC Meuselwitz

Aufstellung

Jakubov - Farr, Eglseder, Kaizer, Wagner - Hüther, Vogt, Günay (88. Daedlow) – Ndualu (70. Montcheu), Richardson, Harz

Trainer

Markus Zschiesche

Gelbe Karten

Aufstellung

Sedlak – Rehder, Trübenbach, Kaymaz, Oke, Pfeil, Keßler, Teßmer, Pauling (78. Halasz), Balde (89. Burghold), Schmökel

Trainer

Georg-Martin Leopold

Gelbe Karten

Tore

Greifswalder FC 55. Wagner 1 : 1

ZFC Meuselwitz 31. Rehder 0 : 1

Bericht

Nach sieben Monaten ohne Auswärtssieg wollte unser Team den mitgereisten Fans in Meuselwitz mal wieder allen Grund zum Jubeln geben. Nach ausbaufähiger erster Hälfte legte unser Greifswalder FC im zweiten Durchgang eine Schippe drauf und kam durch ein absolutes Traumtor von Wagner zum Ausgleich.

Meuselwitz suchte direkt vom Anstoß weg den Weg nach vorne und kam nach wenigen Sekunden durch Okes Kopfball zum ersten Abschluss. Auf der Gegenseite war es Richardson, der mit einem allerdings harmlosen Versuch aus der Distanz den ersten Akzent setzte (7.). Hüther probierte es im Anschluss aus etwa 25 Metern, der Ball rauschte aber einen Meter über den Kasten von ZFC-Keeper Sedlak (12.). Nur eine Minute später wurde Trübenbach wunderbar freigespielt, scheitere im direkten Duell aber am stark parierendem Jakubov. Auch der GFC machte offensiv weiter und kam zu einer Top-Chance: Harz kam über links und setzte Günay in Szene, der direkt abschloss, aber an Sedlak scheiterte. In derselben Aktion setzte Vogt nach und legte für Günay auf, der seinem Schuss auch im zweiten Anlauf zu zentral setzte (15.).

Das Spiel nahm sich keine Pause und so war es Trübenbachs Ball aus der Distanz, der an die Latte von Jakubov klatschte (16.). Im Anschluss übernahm Meuselwitz die Spielkontrolle und ging in der 31. Minute in Führung: Rehder wurde am bei einem Eckball am zweiten Pfosten schlichtweg übersehen und konnte zum 1:0 für den ZFC einköpfen. Im Anschluss hatte der GFC dann Glück, dass Meuselwitz bis zur Pause nicht nachlegte. Erst konnte Jakubov Teßmers Volley-Schuss mit den Fingerspitzen über die Latte lenken (36.), dann wurde Baldes Fernschuss abgefälscht und wäre dadurch fast ins Tor geflogen (41.).

Nach der durchwachsenen ersten Hälfe musste in Durchgang zwei etwas passieren - und unser Team kam mit einem ganz anderen Gesicht aus der Kabine. Ndualu hatte die gute Chance per Kopf, platzierte den Ball aber zu zentral auf Sedlak (48.). Dann war es Richardson mit einer guten Hereingabe, die Ndualu am zweiten Pfosten verpasste (51.). Der GFC spielte in dieser Phase aber gut und belohnte sich: Linksverteidiger Wagner dribbelte einfach mal an und hämmerte den Ball aus 25 Metern auf das Tor. Mithilfe des Innenpfostens schlug die Kugel im Netz ein. Ausgleich und Tor des Monats (55.)! Im Anschluss hatte Richardson die nächste gute Gelegenheit, scheiterte aber mit seinem Schlenzer an Sedlak (62.).

20 Minuten vor Schluss verpasste Günay einen Eckball von Harz im Zentrum (70.). Von Meuselwitz kam gar nichts mehr, dafür machten sie defensiv aber dicht. So hatte Montcheu die letzte gefährliche Aktion, traf den Ball aber nicht richtig und so kullerte das Spielgerät am Kasten vorbei (85.). Am Ende stand ein 1:1, was in Anbetracht beider Halbzeiten so wohl auch in Ordnung geht.

ZFC Meuselwitz - Greifswalder FC 1:1 (1:0)

ZFC: Sedlak – Rehder, Trübenbach, Kaymaz, Oke, Pfeil, Keßler, Teßmer, Pauling (78. Halasz), Balde (89. Burghold), Schmökel

GFC: Jakubov - Farr, Eglseder, Kaizer, Wagner - Hüther, Vogt, Günay (88. Daedlow) – Ndualu (70. Montcheu), Richardson, Harz

Tore: 1:0 Rehder (31.), 1:1 Wagner (55.)

Zuschauer: 425

Schiedsrichter: Michael Näther

Vorbericht

Die Situation, sie wird nicht einfacher. Oftmals spricht man von einem Ausrutscher, wenn ein größerer Name im Fußball gegen einen vermeintlich kleineren verliert. Am vergangenen Wochenende war es ein buchstäblicher Ausrutscher, der unsere Niederlage einleitete, aber wohlgemerkt nicht gegen einen Kleineren. Luckenwalde spielt eine gute Saison und eine Niederlage gegen den FSV ist an sich keine Schande. In der aktuellen Situation ist sie aber natürlich auch nicht gerade hilfreich. Wir müssen positiv bleiben. In Meuselwitz wird es vermutlich wieder eine gewohnt eklige Partie, in der es nur auf den Kampf ankommt. Wir müssen alles für den anderen geben, damit wir gemeinsam wieder aufstehen können und den Ausrutscher vergessen machen!

Ausgangslage – Näher heranrücken

Schaut man aktuell auf die Tabelle, dann fühlt man sich als GFC-Fan nicht sonderlich wohl. Platz 15 steht dort, nur ein Punkt vor Chemie Leipzig auf dem vorletzten Platz. Aber auch, wenn die Saison mit neun Spieltagen nun schon einiges an Geschichten produziert hat, ist die Tabelle gerade untenrum noch recht eng. Ein Sieg gegen Meuselwitz und wir würden auf einen Punkt an den aktuellen Zwölften heranrücken, könnten je nach Tordifferenz und Verlauf auf den anderen Plätzen auf Platz 13 klettern. Die aktuelle Situation ist nicht schön, aber sie ist dennoch nur eine Momentaufnahme. Darum wollen und werden wir am Sonntag für einen Moment sorgen, der uns etwas besser gefällt.

ZFC Meuselwitz – GFC-Schreck ist zurück

Im Jahr 2015 wechselte Andy Trübenbach vom FC Eisenach zum ZFC Meuselwitz, verließ ihn nach neun Jahren in Richtung Erfurt. Ein Jahr später ist er nun zurückgekehrt und auf den müssen wir besonders aufpassen. Es gibt so Spieler, denen scheinen gewisse Vereine besonders zu liegen und unser GFC ist sowas wie der Lieblingsgegner von Trübenbach, wenn auch nur aus individueller Sicht. Drei seiner fünf Duelle mit uns verlor er zwar, er selbst war aber fast immer erfolgreich. Nur in einem der fünf Spieler steuerte er keinen Scorerpunkt bei. Im letzten Duell, im Trikot von Erfurt, kam er in der 86. Minute und bereitete nach zwei Minuten auf dem Platz direkt den vorentscheidenden Treffer vor. Also, Obacht!

Fun Fact – Tore gegen Meuselwitz

Wenn wir ein bisschen auf unsere Neuzugänge schauen, die bereits in unserer Regionalliga Nordost über die letzten Jahre Erfahrung gesammelt haben, dann könnte man meinen, wir hätten uns insbesondere auf das kommende Duell vorbereitet. Mcmoordy Hüther zum Beispiel hat gegen keinen anderen Verein aus unserer Staffel öfter getroffen, als gegen Meuselwitz, nämlich zwei Mal. Auch Lucas Vierling, der bekanntlich generell nicht oft Tore erzielt, traf schon zwei Mal gegen die Zipsendorfer. Selbst Steffen Eder und Diren Günay durften schon Treffer gegen den ZFC bejubeln. Also, wir brauchen Tore, müssen unsere Chancen nutzen, das haben wir die letzten Spiele immer wieder gesagt. Diese vier Jungs scheinen am kommenden Wochenende prädestiniert dafür zu sein!

* Noch nicht terminiertes Spiel. Datum und Uhrzeit können sich ändern.