Spielbericht 9. Spieltag Regionalliga Nordost

Allgemeine Daten

Datum So, 21.09.2025 14:00 Uhr Anstoß 14:00

Stadion Volksstadion

Zuschauer 784

Schiedsrichter Rasmus Jessen

Assistenten Til Kiwitt, Johann Schwarz

Greifswalder FC

0 : 2

FSV 63 Luckenwalde FSV 63 Luckenwalde

Aufstellung

Jakubov – Farr, Eglseder, Kaizer, Montcheu (81. Tomety-Hemazro) – Vierling (46. Eder), Wagner, Vogt (77. Günay) – Ndualu, Richardson, Hüther (69. Harz)

Trainer

Markus Zschiesche

Gelbe Karten

Aufstellung

Palmowski – Pollasch (64. Merke), Bachmann (71. Meier), Seidel, Jannene, Neumann, Schneider, Hathaway (46. Schleinitz), König (64. Koplin), Maciejewski. Gollnack (85. Will)

Trainer

Michael Braune

Gelbe Karten

Tore

Greifswalder FC

FSV 63 Luckenwalde 35. Gollnack 0 : 1 68. Bachmann 0 : 2

Bericht

Nachdem unser Greifswalder FC fast ein Jahr lang in der Regionalliga zu Hause ohne Niederlage blieb, setzte es gegen den FSV Luckenwalde nun die zweite Heimpleite in Folge. Der GFC hatte dabei eigentlich gute Chancen zur Führung, brachte sich dann aber durch individuelle Fehler einmal mehr um den Lohn.

Die erste Chance der Partie hatten die Gäste über Seidel, der über das Tor köpfte (6.). Auf der anderen Seite bediente Richardson Rechtsverteidiger Farr, der den Ball aus kürzester Distanz über den Kasten der Luckenwalder schoss (9.). Der GFC hatte kam nach etwa 20 Minuten in seine beste Phase: Erst scheiterte Wagner am stark parierenden Palmowski (20.), wenig später fand auch Vogt seinen Meister im Schlussmann des FSV (21.). Die Greifswalder bestimmten das Spiel, Luckenwalde traf: Vierling rutschte weg und verlor den Ball. Die Gäste spielten es daraufhin schnell aus, sodass Gollnack nur noch einschieben musste (35.). Vor der Pause hatte Richardson noch eine Möglichkeit aus spitzem Winkel nach Farr-Steckpass, blieb aber ebenfalls zweiter Sieger im Duell mit Palmowski (45.+2).

Trainer Zschiesche reagierte zur Pause und wechselt Eder für Vierling ein. Der neue Mann stand auch direkt im Mittelpunkt. Sein Freistoß aus 25 Metern wurde abgefälscht und landete deshalb knapp neben dem Tor. Die anschließende Ecke köpfte der Innenverteidiger aus wenigen Metern über den Kasten (53.). Offensiv fiel unseren Jungs gegen eine sicher stehende Defensive dann aber nicht mehr viel ein. Stattdessen landete ein Befreiungsschlag der Brandenburger bei Bachmann, der plötzlich frei vor Jakubov auftauchte und den Ball mit der Innenseite ins Tor beförderte – 0:2 (68.). Es war der Knackpunkt. Doch der GFC schöpfte in der 79. Minute nochmal Hoffnung, als Jannene für ein Foul an Günay die gelb-rote Karte sah. Wirklich gefährlich wurde es aber nur noch bei Wagners Versuch aus der Distanz, der aber erneut vom stark aufgelegten Palmowski entschärft wurde (90.).

Greifswalder FC – FSV Luckenwalde 0:2 (0:1)

GFC: Jakubov – Farr, Eglseder, Kaizer, Montcheu (81. Tomety-Hemazro) – Vierling (46. Eder), Wagner, Vogt (77. Günay) – Ndualu, Richardson, Hüther (69. Harz)

FSV: Palmowski – Pollasch (64. Merke), Bachmann (71. Meier), Seidel, Jannene, Neumann, Schneider, Hathaway (46. Schleinitz), König (64. Koplin), Maciejewski. Gollnack (85. Will)

Gelb-Rot: Jannene (79.)

Tore: 0:1 Gollnack (35.), 0:2 Bachmann (68.)

Zuschauer: 784

Schiedsrichter: Rasmus Jessen

Vorbericht

Es ist eine Floskel, aber genau das müssen unsere Jungs so allmählich tun. Am Sonntag gastiert der FSV Luckenwalde bei uns im Volksstadion und der spielt eine ordentliche Saison. Vier Siege, vier Niederlagen, hopp oder top. Dabei zeigte die Mannschaft von Michael Braune teilweise sehr ansehnlichen Fußball. Zuletzt gab es drei Niederlagen am Stück, allerdings mit Halle, Altglienicke und Lok Leipzig gegen starke Teams der Liga. Der Sieg gegen Zehlendorf unter der Woche war Balsam für die Gemüter. Es dürfte also eine schwere Partie werden, bei der wir mit einer gewissen Portion Norddeutscher Ruhe agieren müssen.

Ausgangslage – Auswärtsprobleme

Luckenwalde hat vier Siege geholt, davon allerdings drei zu Hause. In der Fremde verloren sie drei von vier Spielen, einzig bei Magdeburg II gewannen sie mit 2:1. Auf ungewohntem Geläuf sind die Luckenwalder also anfällig. Das ist unsere Chance, schließlich sind wir in unserem Volksstadion sehr gut. Für einen Sieg brauchen wir Tore und das war zuletzt immer mal wieder unser Problem. Wir hatten sie ja, die Chancen. Jetzt müssen wir sie auch nutzen. Zwei Drittel ihrer Gegentore dieser Saison kassierte Luckenwalde Auswärts, da wäre es wohl möglich, diese Statistik noch etwas mehr zu unseren Gunsten zu polieren.

FSV 63 Luckenwalde – Der Nulldreierpack

Beim ersten Heimspiel sprachen wir noch über unsere drei Abgänge, die zum damaligen Gegner Chemie Leipzig wechselten. Auch Luckenwalde bediente sich dreifach bei einem Ligakonkurrenten, in diesem Falle Babelsberg. Mit Tim Maciejewski, Andreas Pollasch und Mike Bachmann verpflichtete der Verein also im Prinzip einen Nulldreierpack. Und es war ein Glücksgriff. Alle drei wussten bisher absolut zu überzeugen, insbesondere Maciejewski ist dabei wahnsinnig gefährlich in der Offensive. Der beste Torschütze ist aber ein anderer. Innenverteidiger Sofiene Jannene traf bereits vier Mal, bei Standards sind unsere Gäste also gefährlich, da müssen wir ein Auge drauf haben.

Fun Fact – Tore im Alter

Tore, wir brauchen Tore! Soufian Benyamina ist leider immer noch verletzt, sonst hätte er sicherlich schon das eine oder andere Tor erzielt und wäre mittlerweile an Velimir Jovanovic in unserer ewigen Torjägerliste vorbei auf den zweiten Rang vorgesprungen. Bis zu Platz eins ist es allerdings noch ein weites Stück, Frank Rohde hat mit fast 100 Toren in mehr als 120 Spielen noch einen guten Vorsprung. Und ebenjener „Wuschi“ war selbst im späteren Verlauf seiner Karriere immer für Tore gut, das weiß auch Luckenwalde. Bis heute ist Rohde deren ältester Torschütze aller Zeiten im Brandenburgpokal. Er traf damals im Oktober 2020 zum zwischenzeitlichen 1:1 bei Germania Schöneiche, am Ende siegte Luckenwalde 2:1. Frank Rohde war zu dem Zeitpunkt 31 Jahre, 10 Monate und 11 Tage alt, aus Sicht der GFC-Mediaabteilung also noch blutjung!

* Noch nicht terminiertes Spiel. Datum und Uhrzeit können sich ändern.