Spielbericht 5. Spieltag Regionalliga Nordost

Allgemeine Daten

Datum Mi, 27.08.2025 19:00 Uhr Anstoß 19:00

Stadion Karl-Liebknecht-Stadion

Zuschauer 2.649

Schiedsrichter Johannes Schipke

Assistenten Lukas Pilz, Marko Wartmann

Greifswalder FC

1 : 3

SV Babelsberg 03 SV Babelsberg 03

Aufstellung

Jakubov – Wagner, Kaizer, Eglseder, Farr (72. Montcheu) – Hüther, Vierling, Vogt (66. Günay) – Atilgan, Richardson, Harz (66. Ndualu)

Trainer

Markus Zschiesche

Gelbe Karten

Aufstellung

Babke – Lang, Weyh, Schätzle, Müller, Covic (80. Zeiger), Schmidt (88. Postelt), Perovic, Didoss (76. Werbelow), Büch, Kastenhofer

Trainer

Ronny Ermel

Gelbe Karten

Tore

Greifswalder FC 63. Atilgan 1 : 3

SV Babelsberg 03 47. Müller 0 : 1 58. Didoss 0 : 2 61. Schmidt 0 : 3

Bericht

Das hatten wir uns anders vorgestellt. Mit viel Motivation und positiven Emotionen fuhr unser GFC nach Babelsberg, um den ersten Auswärtssieg der Saison einzufahren.

Nach einer Anfangsphase in der sich beide Teams abtasteten fand das Team von Markus Zschiesche dann auch richtig gut ins Spiel. Immer wieder fanden sich Lücken, allein der letzte Pass war nicht immer sauber oder konsequent genug. Trotzdem kamen wir zu Gelegenheiten, ins besondere über Atilgan, der gewohnt wuselig über die linke Seite kam und Nulldrei-Keeper Babke immer wieder testete. Die wohl beste Gelegenheit für unsere Jungs gab es dann in der 35. Minute, als nach einem Ballverlust der Hausherren Theo Harz, Joe-Joe Richardson, Mcmoordy Hüther und Osman Atilgan auf das Tor zuliefen, aber zu lange für den Abschluss brauchten, Babelsberg klärte. Die Filmstädter hatten auch die größte Gelegenheit in Hälfte eins, als Didoss durch einen Steilpass frei vor Jakubov auftauchte, seinen Heber aber knapp neben das Tor setzte. Es ging mit 0:0 in die Kabine.

Die zweite Hälfte war dann nicht mal zwei Minuten alt, da klingelte ea das erste Mal, allerdings in unserem Tor. Luis Müller wurde rechts im Strafraum freigespielt, umkurvte Jakubov und erzielte die Führung mit einem Schuss in den Winkel des leeren Tores. Es sollten 15 schwarze Minuten für unsere Jungs werden, die versuchten eine Reaktion zu zeigen, jedoch noch zwei weitere Gegentreffer fingen. In der 58. Minute war Didoss plötzlich nach einem Ball von rechts völlig blank vor Jakubov, wieder wurde unsere Nummer eins umkurvt und der Treffer war Formsache. Nur drei Minuten später bekam Lang einen ebensolchen Ball auf rechts in den Lauf gespielt, flankte weit und Tino Schmidt erhöhte auf 3:0. Zwar zeigten wir eine gute Reaktion und verkürzten wenig später auf 3:1, Atilgan staubte nach einem Richardson-Weitschuss ab, jedoch sollte die ganz große Aufholjagd ausbleiben. Zu selten wurden wir richtig gefährlich und so blieb es leider beim 1:3 aus unserer Sicht. Am Samstag gegen Halle können wir es dann aber schon besser machen, Anstoß ist um 14 Uhr.

SV Babelsberg 03 - Greifswalder FC 3:1 (0:0)

SV Babelsberg 03: Babke – Lang, Weyh, Schätzle, Müller, Covic (80. Zeiger), Schmidt (88. Postelt), Perovic, Didoss (76. Werbelow), Büch, Kastenhofer

Greifswalder FC: Jakubov – Wagner, Kaizer, Eglseder, Farr (72. Montcheu) – Hüther, Vierling, Vogt (66. Günay) – Atilgan, Richardson, Harz (66. Ndualu)

Tore: 1:0 Müller (47.), 2:0 Didoss (58.), 3:0 Schmidt (61.), 3:1 Atilgan (63.)

Zuschauer: 2.649

Schiedsrichter: Johannes Schipke

Vorbericht

Auswärts läuft es in der Liga noch nicht so. Zwei Spiele, zwei Niederlagen, das geht natürlich besser. Besonders die ersten Halbzeiten waren in Chemnitz und Erfurt das Problem, doch dass unser Team eine gute Moral hat, hat sie längst bewiesen. Umso mehr freuen wir uns aber natürlich auf unser nächstes Heimspiel. Zu Gast sein wird die U23 von Zweitligist Hertha BSC. Zwei der drei Duelle im Volksstadion konnten wir gewinnen, unvergessen dabei natürlich der absolute Torrausch beim 5:2 im September 2023. Mit dem gleichen Ergebnis gewann die Hertha nun am letzten Spieltag gegen Eilenburg. Vielleicht sehen wir also auch an diesem Sonntag wieder ein torreiches Spiel. Vorbeikommen lohnt sich auf alle Fälle, denn schließlich sind wir im Volksstadion weiterhin schwer zu besiegen!

Ausgangslage – Zwei Teams in Torlaune

Der PSV Ribnitz-Damgarten konnte einem am vergangenen Wochenende schon fast leidtun. Nach der hitzigen 2:3-Niederlage bei Rot-Weiß Erfurt zeigten unsere Jungs sich im Landespokal in absoluter Torlaune und errangen den höchsten Pflichtspielsieg der Vereinsgeschichte. Mit dem 21:0 schossen sie sich warm für die Liga und sind nun bereit für die Hertha. Die war aber wie oben angesprochen in der Liga zuletzt mit ihren fünf Treffern gegen den FC Eilenburg ebenfalls in Torlaune. Es war der erste Saisonsieg, nach der knappen 0:1-Niederlage bei Carl Zeiss Jena. Die Partie gegen den ZFC Meuselwitz am ersten Spieltag musste bekanntlich verschoben werden, darum haben die Hertha-Bubis erst zwei Spiele absolviert. Auch am Pokalwochenende hatten die Herthaner nun zwar frei, am Mittwoch zuvor testete das Team aber nochmal gegen Dynamo Dresden, unterlag jedoch gegen eine vermeintliche B-Elf mit 0:3.

Hertha BSC U23 – Zwischen Alt und Jung

Die Hertha-Bubis sind wie immer relativ schwer einzuschätzen. Auch in diesem Jahr gibt es im Kader recht viele neue Gesichter. Ein Großteil kommt dabei aus der Hertha-Jugend, doch auch von anderen Vereinen, insbesondere aus der Regionalliga Nordost, kamen ein paar Akteure hinzu. Es ist nicht auszuschließen, dass am Spieltag auch wieder der eine oder andere Zweitligaprofi Einsatzminuten sammeln soll. Auf welche Spieler wir also genau treffen, ist schwer vorherzusagen. Der mittlerweile 37-jährige Routinier Änis Ben-Hatira und der erst 19-jährige Doppeltorschütze vom Eilenburg-Spiel, Soufian Gouram, dürften ihren Platz aber sicher haben. Diese beiden fielen zuletzt besonders positiv auf und bilden das Herzstück dieser Hertha-Mannschaft.

Fun Fact – Das erste Gegentor

Na, erinnert ihr euch noch, wie alles anfing? Am 7. August 2022 fuhren wir ins Poststadion nach Berlin und trafen zu unserem Regionalligadebüt auf den Berliner AK. Über eine halbe Stunde hielten wir gut mit, ehe ein langer Ball von Keanu Schneider den Weg über unsere Abwehr fand. Torhüter Matti Kamenz kam raus, es folgte ein Lupfer und Jannik Bandowski konnte den Ball trotz Sprint nicht mehr am Überqueren der Torlinie hindern. Preisfrage: Wer traf damals für den Berliner AK? Die Antwort ist: Joel Richter. Und ebenjener Joel Richter fand nun über Jena den Weg zu unserem Gegner, ist mit seinen 26 Jahren nach Ben-Hatira und Keeper Smarsch der drittälteste Spieler im Kader der Hertha-Bubis. Bisher kam der Angreifer allerdings in dieser Saison noch nicht in einem Ligaspiel zum Einsatz. Ob Coach Hasanovic ihm dieses Mal eine Chance gibt, bleibt abzuwarten. Es wären am Spieltag dann 1.113 Tage vergangen seit jenem Tag, als Richter sein erstes und einziges Tor gegen unseren GFC erzielte – Quersumme: 6 und der nächste Treffer wäre das sechste Saisontor der Berliner. Also, Vorsicht!

* Noch nicht terminiertes Spiel. Datum und Uhrzeit können sich ändern.