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Feiertag in Greifswald. Aber so sehr zum Feiern war unseren ersten Frauen am Montag nicht zumute. Sie trafen im Landespokal auf die HSG Warnemünde und natürlich war die Hoffnung auf ein Weiterkommen da. Nach den bisherigen Ergebnissen beider Teams in der Verbandsliga war aber klar, dass die Aufgabe nicht leicht würde. Gestartet wurde mit der identischen Startelf wie bei der knappen Niederlage in Penzlin, fast schon ein Novum und sicherlich ein gutes Zeichen, für Kontinuität im Kader, die ja leider in der Vergangenheit ein ums andere Mal gefehlt hat. Der Start ins Spiel war auch wirklich gut. Zwar waren die ersten zwei, drei Minuten ein wenig schwammig, danach haben sich unsere Mädels aber gut in die Partie gekämpft. Sie traten taktisch diszipliniert auf und setzten um, was an diesem Tag gefordert war. Sie verteidigten gut und hielten die Gäste vom eigenen Tor weg. Und sie lauerten auf ihren Moment. Der kam nach einer Viertelstunde. Neuzugang Eva Hoppe, bereits in Penzlin erfolgreich gewesen, bekam den Ball, drang in den Strafraum ein und schoss die Kugel kompromisslos zum 1:0 ins lange Eck. Da war sie, die Führung, die wir uns so erhofft hatten. Und so, wie sich das Team bis dahin präsentierte, war das auch nicht unverdient, auch wenn bis dahin keine größeren Möglichkeiten erspielt werden konnten.

Und auch danach lief es zunächst ganz gut weiter, bis zur 23. Minute. Nach einer Ecke kam es zu Tohuwabohu im eigenen Strafraum und letztlich drückte wohl unsere Jojo den Ball ins eigene Tor. Ein Ausgleich, der auf diese Weise natürlich mehr als bitter war. Direkt im Anschluss griffen unsere Mädels aber schon wieder an. Emma Knitter und Lea Girbardt wussten in dieser Phase zu überzeugen, die gute Hereingabe von Girbardt verpasste in der Mitte Kapitänin Laura Bürger nur knapp. Stattdessen fiel zehn Minuten vor der Pause dann sogar das 1:2. Ärgerlich, weil vermeidbar. Mit einem Rückstand ging es also in die Pause. In Hälfte zwei sollte die Partie natürlich nochmal gedreht werden, aber leider fehlte ein wenig der Zug zum Tor. Warnemünde zog sich nach der Führung aber auch ein bisschen zurück und machte nicht mehr so viel Druck, daher gab es nicht sonderlich viele Torchancen. Dennoch kamen sie nach 67 Minuten dann doch mal wieder durch und erhöhten auf 1:3. Die Entscheidung fiel dann sieben Minuten vor Abpfiff mit dem 1:4, was auch der Endstand sein sollte. Schade, vom Gefühl her war an dem Tag durchaus was drin, Warnemünde war schlagbar. In zwei Wochen kommt es dann schon zum Wiedersehen. Dann geht es allerdings nach Warnemünde. Am 13. November fahren wir in der Verbandsliga zum Spitzenreiter. Kommt gerne mit und unterstützt uns!

Foto: André Gschweng

B-Mädels unterliegen nach Führung

Bereits am Sonntag waren unsere B-Mädels im Einsatz. Die mussten zum FSV 02 Schwerin nach Lankow und waren zunächst mal überrascht, was die Kabinen anging. Gittertüren und beschmierte Wände, muss man auch mögen. Aber davon ließen sich unsere Mädels gar nicht beeindrucken und kamen recht gut rein ins Spiel. Alena Stechert ist aktuell absolut on fire und hat das ein weiteres Mal unter Beweis gestellt. Sie erzielte nach 18 Minuten die 1:0-Führung für unseren GFC. Nach Lübz und Stralsund nun also das dritte Spiel in Serie, in dem Stechert unser erstes Tor erzielte. Aber auch die Schwerinerinnen waren gut im Spiel und sie reagierten postwendend. Direkt eine Minute nach unserem Führungstreffer glichen die Gastgeberinnen schon wieder aus. Der Rest der ersten Halbzeit war dann etwas schwierig. „Paula musste nach einem Foul für kurze Zeit das Feld verlassen, auch Alena musste wegen Luftproblemen runter“, erzählte Kapitänin Enya Stolz nach der Partie. Zur Pause blieb es aber beim 1:1 und in Halbzeit zwei ging es dann gut weiter. Die Partie war völlig offen. „Ich sage mal wir waren mit Schwerin ungefähr auf einem Level, mit leichten Vorteilen für Schwerin, die waren schon sehr stark. Wir haben gut dagegengehalten, hatten auch unsere Angriffe. Aber nachher hat dann auch einfach die Luft etwas gefehlt“, so Stolz weiter. Und so gerieten unsere Mädels in Rückstand. Doch sie gaben nicht auf, kämpften weiter und wurden belohnt. Unsere Top-Torschützin Paula Falk war zur Stelle und besorgte den 2:2-Ausgleich. „Wir hatten schon Chancen, die waren da. Aber wir hatten auch viel Glück, Schwerin traf vier Mal die Latte“, sagte Enya. Und sie selbst musste dann auch noch verletzt den Platz verlassen, eine Diagnose steht noch aus, wir wünschen gute Besserung und nur das Beste! Leider gelang den Schwerinerinnen gegen Ende dann doch noch der Siegtreffer zum 3:2. Eine Niederlage, durch die unsere Kapitänin den Kopf aber nicht hängen lässt: „Es war ein knappes, spannendes Spiel. Wir waren am Ende zwar sehr geknickt wegen der Niederlage, aber wir haben alle gut gekämpft und ich bin trotz allem stolz auf uns.“ Bei dem Namen ja fast logisch. Aber wir sind auch stolz auf euch und drücken die Daumen für das Rückspiel. Das findet am 13. November hier im Volksstadion statt, Anstoß ist um 12 Uhr. Kommt vorbei und peitscht unsere Mädels nach vorne!

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