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Nach dem tapferen Auftritt der zweiten Mannschaft gegen den Spitzenreiter aus Wismar stand am Samstag nun die weiteste Auswärtsfahrt ins Haus. Zur Partie gegen den FC Schönberg 95 fuhr das Team im bequemen Mannschaftsbus, in welchem normalerweise die Regionalligamannschaft ihre Fahrten bestreitet. Auf diese Fahrt freuten sich viele unserer Kicker schon im Vorfeld, inklusive Pause mit Verpflegung, freundlicherweise bereitgestellt von unserem Partner Koschinski Catering.

Bereits auf der Hinfahrt deutete sich an, dass die Partie gegen den Tabellenvierten keine einfache werden sollte. Mit zwei Torhütern und zwölf(!) Feldspielern reiste Trainer Peter Mihajlovic an die Maurine.

Die Gastgeber bemerkten diesen Umstand zweifellos sofort, machten auf dem kleinen Kunstrasenplatz direkt Druck und kamen gerade in den ersten 20 Minuten immer wieder sehr gefährlich vor den Kasten von Mika Schneider. Glücklicherweise erwischte dieser einen echt guten Tag und konnte einige der gegnerischen Großchancen vereiteln. Nach 25 Minuten trafen die Schönberger dann doch zur 1:0-Führung. Bis zur Halbzeit entwickelte sich das Spiel unserer Verbandsligaelf wieder zum positiven und es gelangen einige kleinere Angriffe, die jedoch nie zur hundertprozentigen Gelegenheit führen sollten.

Nach Wiederanpfiff traten unsere Männer weiterhin druckvoller auf als noch in Hälfte eins. Über weite Strecken lag das 1:1 in der Luft. Maik Müller, Florian Schröder und der seit der Vorbereitung erstmals wieder spielende Constantin Ihle hatten den Ausgleich auf den Füßen bzw. dem Kopf. Zur ganzen Wahrheit gehört allerdings auch, dass die Schönberger in dieser Zeit längst auf drei oder vier Tore erhöhen hätten können, ihnen allerdings meist das letzte Quäntchen Glück fehlte.

Zehn Minuten vor Schluss gelang ihnen dann doch noch das Tor zum 2:0-Endstand. Daran konnten auch die eingewechselten Feldspieler, darunter die Greifswalder Legende Tommy Greinert sowie Carl Claas, der eigentlich im Tor zu Hause ist, nichts mehr ändern.

Das Team um Coach Mihajlovic nahm die Niederlage zerknirscht auf, der Trainer schätzte das Ergebnis in Verbindung zur dünnen Personaldecke jedoch realistisch ein. Viel Zeit zum Verschnaufen bleibt unserer zweiten Mannschaft auch nicht. Am Freitag gastiert der Malchower SV im heimischen Volksstadion. Hier soll auf jeden Fall wieder etwas drin sein. Kommt und unterstützt unsere Männer am Freitag um 20 Uhr auf dem Ostplatz.

Bericht: Lukas Neumeister

Foto: André Gschweng


Aufstellung: Schneider – Glaser, Schröder, Settgast – Hennig(73. Greinert), Selchow(88. Claas), Galonski, Ihle(81. Baghdasaryan), Sundt – Banouas, Müller


Tore:

1:0 Nagel (25.)

2:0 Kalfa (80.)

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