Zwei Mal 4:2 im Nachwuchs
Endlich war es für unsere U19 mal wieder Zeit für einen ersten echten Test in Vorbereitung auf die Verbandsligarückrunde. Die ungeschlagenen Spitzenreiter von Robert Borauke empfingen am Samstag das Landesklasse-Team des SV Kröslin. Im Duell mit den Männern kamen unsere Jungs allerdings zunächst nicht so gut ins Spiel. Die Gäste standen hinten kompakt und die spielerische Überlegenheit konnte nicht in sonderlich viele Chancen umgemünzt werden. Mitte der ersten Halbzeit war es dann ein Standard, bei dem sich keiner in der U19-Defensive angesprochen fühlte, der für die Führung von Kröslin sorgte. Lediglich über Einzelaktionen kamen unsere Jungs zu Chancen, die Tore aber machte Kröslin. Nach einem Einwurf bekam unser GFC den Ball nicht raus und Keeper Lennart Sabel wurde per Kopfball überlupft. Das 0:2 zur Pause war ärgerlich, aber nicht aussichtslos. Borauke fand anscheinend die richtigen Worte, denn das Team kam mit nochmal deutlich mehr Spielkontrolle zurück auf den Rasen. Der 1:2-Anschlusstreffer von Said Rasuev war der Dosenöffner. Die Räume wurden nun viel besser besetzt und das Team spielte nochmal befreiter auf. Erneut war es Rasuev, der erhöhte, ehe Jamy Frommholz und Benjamin Elias Wegener den 4:2-Sieg klar machen. Es war ein verdienter Sieg, bei dem einzig die Chancenauswertung am Ende nicht so zufriedenstellend war.
Das gleiche Endergebnis gab es auch bei unserer U15, allerdings leider nicht aus unserer Sicht. Dabei hätte es ganz anders laufen können. Innerhalb ihres Trainingslagers fuhr das Team von John-Philipp Bruhns zum MSV Neuruppin und war eigentlich von Beginn an das bessere Team. Es fehlte in den entscheidenden Momenten vielleicht nur eine Prise Selbstvertrauen, um das, was man im Training immer wieder zeigt, auch auf den Platz zu bringen und genug Mut zu haben solche Spiele auch zu gewinnen. Hatte man im ersten Durchgang noch recht wenige klare Chancen, änderte sich das in der zweiten Hälfte. Unsere U15 war klar dominant und überlegen, zu selten reichte es aber für Tore. Oskar Vedder erzielte per Strafstoß, den er vorher selbst klasse rausgeholt hatte, ein Tor. Zudem erzwangen die Jungs ein Eigentor, nachdem man sich über Außen stark durchgesetzt hatte. Defensiv bekam man allerdings auch vier Gegentore. Hier fehlte immer mal wieder der letzte Wille, die Angriffe konsequenter zu verteidigen. Für Trainer Bruhns aber sicher ein aufschlussreicher Test.