Unbekümmert in den Kampf! #GFCAUE
Nach dem Landespokal heißt es Heimspiel, so kennen wir es in dieser Saison ja schon ganz gut. Und jetzt kommt ein richtig großer Name nach Greifswald. Wir empfangen am Sonntag den FC Erzgebirge Aue zum ersten Mal bei uns im Volksstadion und sind heiß wie Frittenfett. Der Drittligaabsteiger galt als großer Aufstiegsfavorit, musste sich aber erst mal finden. Wir werden die Partie genauso angehen wie jede andere auch. Das, was unser Team besonders auszeichnet, ist neben dem Kampfgeist und der Leidenschaft eben auch diese fast schon freche Unbekümmertheit, mit der sie furchtlos in jedes Spiel gehen. Wir freuen uns auf die Kulisse und hoffen auf weitere Punkte zu Hause!
FC Erzgebirge Aue – Zwei Ausrutscher in Folge
Hoppala. Klar, als Absteiger gab es im Sommer einen großen Umbruch bei Aue, allerdings ist die Anspruchshaltung ganz klar: der Club will schnellstmöglich zurück in den Profifußball. Ein Saisonziel ist allerdings bereits jetzt nicht mehr zu erreichen. Seit letztem Wochenende ist klar, die Veilchen werden in der kommenden Saison nicht im DFB-Pokal antreten. Aue unterlag am letzten Sonntag dem FC Eilenburg und schied aus dem Sachsenpokal aus. Eine Überraschung, genau wie das Ligaspiel eine Woche zuvor zu Hause gegen Chemie Leipzig. Das verlor man nach Führung durch zwei Standardgegentore noch mit 1:2, auch dank eines Treffers des Ex-Greifswalders Rudi Sanin. Für Sonntag ist die Frage, ob die Erzgebirgler ihre Antirutschsocken gefunden haben oder der Grund des Volksstadion zur nächsten Rutschpartie führt.
Fun Fact – Der Heidrich-FakTOR
Unser Greifswalder FC verpflichtete im Sommer den einen oder anderen Spieler aus Cottbus, doch auch Aue wurde in der Lausitz fündig. Mit Finn Heidrich holte man den Sohn der ehemaligen Auer Legende Matthias Heidrich ins Erzgebirge. Der defensive Mittelfeldspieler ist für unseren Trainer Alain Karim aber kein Unbekannter. In der Saison 2024/2025 machte Heidrich 22 Spiele unter Alain, erzielte dabei fünf Ligatreffer. Immer wenn Heidrich traf, gewann sein Team. Das zieht sich übrigens durch seine gesamte bisherige Karriere. Egal in welchem Wettbewerb, ein Heidrich-Tor bedeutete stets auch den Sieg. Ein Tor wollen unsere Jungs dann heute entsprechend verhindern. Ein paar von ihnen dürften ihn auch noch ganz gut kennen. Felix Schubart, Janis Juckel und Joel Awuah haben bereits mit ihm zusammengespielt und haben sicher ein paar Mittel im Kopf, um ihn zu stoppen.