U23 unterliegt Neubrandenburg knapp
Am Donnerstagabend lud unsere U23 zum „Tanz in den Mai“. Unter diesem Motto empfing die Truppe von Peter Mihajlovic den Tabellenzweiten, den 1. FC Neubrandenburg. Nach fünf Niederlagen am Stück war das vielleicht nicht unbedingt ein Spiel, wo die Kehrtwende zu erwarten war, vor allem durch das Fehlen von Stammspielern wie Ben Tornow, Savielli Shostatski oder Silvio Termini. Dafür waren Benjamin Wegener, Finn Häusler und Jannes Kelm aus der U19 mit im Kader, Wegener sogar in der Startelf. Im ersten Durchgang ließen unsere Jungs nicht viel zu. Auf der anderen Seite gab es die eine oder andere gute Gelegenheit von Jean-Luca Beck oder Benjamin Wegener. Ein Freistoß von Daniel Nawotke brachte die Gäste etwa fünf Minuten vor der Pause aber doch in Führung. Im zweiten Durchgang war es dann eine offene Partie. Beide Seiten hatten Gelegenheiten, aber die Torhüter, Moritz Herz auf unserer und Christian Kuhnert auf FCN-Seiten, waren immer zur Stelle. Insbesondere Kuhnert hielt einige Unhaltbare von Gleisner und Beck. Die Fußspitze von Maximilian Voß erhöhte leider die Neubrandenburger Führung unmittelbar nach der Auswechslung von Wegener, nach der wir für einen kurzen Moment keinen Zugriff bekamen. Nach dem 0:2 gab es zwar noch Möglichkeiten, am Ergebnis änderte sich aber leider nichts mehr. Dennoch Hochachtung vor dieser starken Leistung unserer U23!
Auch unsere U11 stand vor einer Herkulesaufgabe. In der Landesliga traf die Truppe auf den noch ungeschlagenen Tabellenführer, der JSG Dargun/Neukalen. Im Hinspiel erkämpfte sich unser GFC sensationell ein 0:0-Unentschieden, wusste aber auch, dass es dieses Mal sicherlich noch schwerer werden würde. Und gleich zu Beginn dann der Schock: Nach einem Zweikampf musste Kapitän Nino Hall mit einer Rückenverletzung vom Rettungsdienst abtransportiert werden. Das verunsicherte unsere Mannschaft nochmal mehr, was die Gäste gnadenlos ausnutzte. Innerhalb der ersten Viertelstunde fielen satte fünf Tore für Dargun/Neukalen und die Partie war eigentlich schon entschieden. Danach fand das Team wieder zu mehr Ordnung und bis zur Pause fielen keine Tore mehr. In der Halbzeit fand Interimstrainer Steffen Handau die richtigen Worte. Das Team kam kämpferisch und mutig zurück auf den Platz und übernahm das Kommando. Es setzte den Gegner immer wieder unter Druck und zeigte, was vielleicht eigentlich möglich gewesen wäre. Die zweite Hälfte ging mit 3:2 an unsere Jungs, insgesamt sprang somit aber leider eine 3:7-Niederlage heraus. Es zeigte aber den starken Charakter der Truppe und als kurz vor Abpfiff auch Nino Hall wieder zum Team zurückkehren und mit seinen Mitspielern abklatschen konnte, war der Tag auch in dieser Hinsicht positiv abgerundet.
Unsere U14 hatte an diesem Wochenende spielfrei, aber nutzte dies für einen Leistungsvergleich und fuhr nach Horst bei Hamburg. Dort trat das Team bei den hohen Temperaturen aber nur mit zwei Wechselspielern an, was sich leider auch mit zunehmender Dauer bemerkbar machte. Nach einem 3:1-Auftaktsieg über den BFC Preussen aus Berlin gab es gegen die älteren Teams aus Babelsberg (2:2) und Neuruppin (1:1) zwei Remis. Zum Abschluss unterlag man aber den gleichaltrigen Jungs aus Hamburg-Altona mit 1:3. Dennoch brachte der Vergleich viele Erkenntnisse und die Trainer können in den kommenden Wochen darauf aufbauen.
Bereits am Mittwoch gelang unserer U10 ein deutlicher 13:2-Erfolg bei Traktor Kemnitz. Auch unsere U8 im Auswärtsspiel bei Sturmvogel Lubmin II und unsere U9 zu Hause gegen den HFC Greifswald waren letztlich erfolgreich. Diese drei Teams waren in dieser Woche allesamt doppelt im Einsatz. Sie nahmen am Freitag auch am Benefiztag im Kampf gegen den Krebs im Volksstadion teil. Unsere U10 konnte hier sogar den Turniersieg einstreichen, herzlichen Glückwunsch!
Unsere U15 zeigte sich in Jena in guter Verfassung. Nach bisher schon zwei Niederlagen in Liga und Pokal gegen Carl Zeiss, hielt das Team von John-Philipp Bruhns die Partie lange offen. Am Ende stand zwar eine 0:2-Niederlage zu Buche, womit das Team aber durchaus zufrieden sein konnte.