Sieg und Remis im Doppeltest
Für unseren Greifswalder FC ging es am Samstag bei bestem Sonnenschein und heißen Temperaturen zum ersten Mal auf dem Hauptplatz des Volksstadions rund. Zunächst testete man gegen die TSG Neustrelitz, dann gegen den VfB Lübeck. In den beiden Spielen kamen zwei weitestgehend unterschiedliche GFC-Teams zum Einsatz.
Die Partie gegen Oberligist Neustrelitz startete wie schon das Spiel gegen Siedenbollentin furios. Ein Eckball, ein Kopfball und Torjubel. Die Flanke von Theo Harz fand hierbei Collin Kroll-Thiel. Auch danach war unser GFC tonangebend und hatte zahlreiche gute Gelegenheiten. Die nächste nutzte Laurin Schößler nach erneuter Vorarbeit von Theo Harz. Insbesondere Michael Sternberg hatte in der Folge noch gute Möglichkeiten das dritte Tor zu erzielen, vergab jedoch. Nach der verletzungsbedingten Auswechslung von Theo Harz kam Marcus Niemitz dann zu seinem Debüt im GFC-Trikot und war mit auf dem Platz, als Jannis Juckel einen Ball eroberte und ihn dann selbst in einer Einzelaktion zum 3:0-Pausenstand einschob. Im zweiten Durchgang erzielte der ebenfalls eingewechselte Fernando Baldé dann das vierte Tor nach Vorarbeit von Fodelcio. Im Anschluss kippte die Partie jedoch. Neustrelitz kam zurück und traf selbst noch drei Mal binnen kurzer Zeit. Der Ex-Greifswalder Jean-Luca Beck traf sehenswert zum Anschlusstreffer. Einen Ausgleich gab es aber nicht mehr, weil Collin Kroll-Thiel fast mit dem Schlusspfiff mit einem Konter das 5:3 und damit den Endstand herstellte.
GFC-Aufstellung: Jakubov – Kahoussi, Awuah, Kaizer, Harz (37. Niemitz) – Sternberg (60. Termini), Juckel, Schößler – Fodelcio, Kroll-Thiel, Alkan (46. Baldé)
Im zweiten Spiel ging es dann gegen den VfB Lübeck und hier entwickelte sich eine völlig andere Partie. Es war ein Spiel, das weitestgehend zwischen den Strafräumen geführt wurde. Während Elias Oke ein Mal für unseren GFC auf der Linie rettete, war Lübecks Torhüter Böhmker nur eine Minute später gegen Semic zur Stelle. Ansonsten passierte nicht viel. Nur selten kam es zu Strafraumszenen, während Lübeck etwas mehr Ballbesitz zu haben schien. Im zweiten Spielabschnitt neutralisierten die Teams sich größtenteils weiterhin, die Lübecker waren nach etwa einer Stunde dann aber doch einige Male im GFC-Strafraum von Luis Ackermann. Unsere Abwehr um Alexander Seidel konnte aber immer wieder einen letzten Fuß dazwischen bekommen. Auf der anderen Seite hatte dann auch unser GFC eine gute Phase und kratzte am Treffer, aber Leipertz und Grace Bokake Bolufe scheiterten. Die letzte Gelegenheit hatte dann nochmal Kay Seidemann in der 90. Minute, dessen Abschluss aber etwas zwischen Pass und Torschuss war und links vorbeirollte. So blieb es beim gerechten 0:0.
GFC-Aufstellung: Ackermann – Semic, Seidel, Walchhütter, Oke – Hüther (61. Sternberg), Schmökel, Syla – Bokake Bolufe, Leipertz (66. Kroll-Thiel), Seidemann