Schluss mit Zirkus! #GFCBSC
Zwei knappe Niederlagen, zwei Mal kurz vor Schluss. Woran hat et jelegen? Das fragst du dich ja immer. Aber woran hat es gelegen? Schwer zu sagen. Aber nach dem Spiel fanden drei Akteure relativ klare Worte. Soufian Benyamina, Steffen Eder und Björn Lipfert forderten allesamt, dass JEDER EINZELNE endlich begreift, wo wir sind. Wir sind im Abstiegskampf. Nicht bei jedem scheint das angekommen zu sein. „Im Wort Abstiegskampf, steckt das Wort Kampf und nicht Zirkus“, hatte Lipfert auf der Pressekonferenz richtig gesagt. Es geht hier nicht mehr darum einen Schönheitspreis zu gewinnen, es geht hier um den Greifswalder FC! Und der ist größer als das Ego derer, die sich höherstellen! Auch sie sind gefordert das auf den Platz zu bringen, was nötig ist, um die Klasse zu halten. Nur über Kampf, Leidenschaft und absoluten Willen ist es möglich gegen Hertha BSC II am Dienstag etwas mitzunehmen! Es ist nun jeder gefordert sein mentales Kreisliganiveau zu Hause zu lassen und alles reinzuwerfen!
Ausgangslage – Wo ist das Glück?
Ja, es war zuletzt nicht immer schön anzusehen, was da auf dem Platz gezeigt wurde. Holen wir am Ende Punkte, ist das okay. Jedoch war zuletzt einfach das Pech ein Stück weit auf unserer Seite. Waren wir bei dem Last-Minute-Tor bei der VSG Altglienicke noch himmelhochjauchzend, waren wir zuletzt zu Tode betrübt. In der Schlussphase die entscheidenden Dinger zu fangen, es ist einfach ärgerlich. Das Glück muss man sich aber auch ein Stück weit erkämpfen und das muss das Ziel sein. Wir müssen den Ball ins Tor zwingen und uns über gelungene Defensivaktionen pushen. Für die Hertha lief es zuletzt sehr gut. Drei Pflichtspiele in 2026, drei Siege. Den letzten sogar mit 5:0 über Erfurt-Bezwinger BFC Preussen. Wir müssen also 90 Minuten durchziehen!
Hertha BSC II – Wie immer unausrechenbar
Unser kommender Gegner spielt eine grundsolide Saison. Wie es häufig bei U23-Teams ist, weiß man im Vorfeld nie so ganz genau, wie der Spieltagskader letztlich aussieht. Sind Akteure der Profis dabei? Werden wichtige Spieler hochgezogen? Es kann daher schon mal zu äußerst kuriosen Ergebnissen kommen. Das 5:0 gegen den BFC Preussen war aber keines, das durch Spieler des Zweitligateams möglich gemacht wurde. Die Jungs, die bei der Hertha ausgebildet wurden, sind sehr talentiert und haben eine enorme Spielfreude. Mit Ex-Profis wie Änis Ben-Hatira und Peter Pekarik sind zudem noch bodenständige Leitwölfe mit im Team, die die Jungen ein wenig leiten. Es ist eine gefährliche Mischung, die an guten Tagen sehr viel Potenzial abrufen kann.
Fun Fact – Der Unbesiegbare
Für uns lief es in der Regionalliga gegen die Hertha Bubis eigentlich immer relativ gut. Zwei Mal verloren wir zwar, dagegen stehen aber auch zwei Remis und sogar drei Siege! Wir hatten dabei sogar eine kleine Serie von drei gewonnen Spielen in Folge. Es gibt aber sogar einen Spieler in unserem Kader, der in seinem vier Duellen mit der U23 von Hertha BSC noch nie als Verlierer vom Platz ging. Steffen Eder holte drei Siege und ein Remis. Es war dabei immer knapp, die Siege wurden allesamt mit einem Treffer Vorsprung eingefahren. Aber sind wir realistisch, etwas anderes als ein enges Spiel mit einem knappen Sieg ist auch nicht zu erwarten!