Nobody is perfect! #GFCHFC
Der Hallesche FC hat einen Sahnestart in die neue Regionalligaspielzeit hingelegt und grüßt von der Tabellenspitze. Da sieht sich der ehemalige Drittligist qua seiner Ansprüche auch, möchte die Meisterschaft und auch den Aufstieg in dieser Saison schaffen. Auch, wenn die bisherigen Leistungen sehr beeindruckend aussehen, ist der HFC jedoch nicht unschlagbar. Erst in der Nachspielzeit schlug das Team Erfurt, auch gegen den BFC Dynamo fiel die knappe Entscheidung spät. Generell wurde es Auswärts für die Hallenser immer eher knapper. Wir hingegen sind zu Hause nun schon lange ungeschlagen und haben das Volksstadion zu einer Bastion werden lassen. Was wir gegen favorisierte Teams wie Rostock oder Cottbus zu leisten imstande sind, haben wir auch bereits gezeigt. Wir sind uns sicher, unsere Jungs werden alles reinwerfen, um Halle die ersten Punkte zu klauen!
Ausgangslage – Quo vadis, GFC?
Ja, wo geht es denn nun hin für uns? Das Heim-Auswärts-Gefälle ist in dieser Saison leider ein Problem. Noch gänzlich ohne Punkt in der Fremde stehen wir da und befinden uns daher zurzeit auf dem 14. Tabellenplatz. Das kickt ziemlich rein. Im Volksstadion sind wir aber weiterhin stark, haben Chemie her gespielt und gegen die oftmals spielerisch starken Herthaner leider den Matchball liegen lassen, wurden dafür bitterböse bestraft. Sei es drum! Zuhause sind wir ein starkes Team und auch, wenn die Partie sicherlich nicht so deutlich endet, wie das vergangene Aufeinandertreffen am letzten Spieltag der Saison 24/25, sind wir zuversichtlich, dass wir etwas mitnehmen können. Eines spricht schließlich ganz klar für uns: Wir haben absolut nichts zu verlieren!
Hallescher FC – Verstärkungen in der Spitze
Während viele Teams unserer Liga oftmals von Saison zu Saison große Änderungen am Kader vornehmen, war die wohl größte Anpassung beim Halleschen FC auf der Trainerbank zu finden. Marc Zimmermann wurde nach der Vizemeisterschaft durch Robert Schröder von Hertha Zehlendorf im Team mit Sascha Prüfer vom FC Eilenburg ersetzt. Bisher gibt der Erfolg dem Duo recht, insbesondere Schröder fällt durch seine Emotionalität auf, die er auf die Spieler überträgt. Mit Berk Inaler verlor das Team zwar einen wichtigen Mann im Mittelfeldzentrum, bekam dies mit Fatlum Elezi von den Sportfreunden Lotte aber gut abgefangen. Auch Pascal Schmedemann von unserem GFC, sowie Malek Fakhro aus Duisburg, Bocar Baro von Zehlendorf und Julien Damelang von Absteiger Viktoria Berlin haben sich sofort super in das Team eingefügt. Halle wirkt kaltschnäuzig und erwachsen in der Spielweise und hat bisher die Erwartungen erfüllt.
Fun Fact – Vier Dinger im Volker
In der vergangenen Saison traten wir erstmals als Greifswalder FC in Halle an. Trotz bärenstarker erster Hälfte verloren wir damals mit 0:1, Grund dafür war laut des damaligen Trainers Mark Zimmermann ein Mann: Jan Löhmannsröben. Der Routiniert sorgte nicht nur durch seine Torvorlage für den Sieg, sondern auch mit seiner Mentalität und seinen Defensivqualitäten. Zuhause fühlt sich der ehemalige Hansa-Profi wohl. In unserem Volksstadion hingegen scheint er nicht so gerne zu spielen. Zwei Mal war er bisher bei uns, zwei Mal unterlag er mit dem gleichen Ergebnis: 0:4! Vor anderthalb Jahren kassierte er die Klatsche mit dem 1. FC Lok Leipzig um den heutigen FCK-Profi Luca Sirch. Am letzten Spieltag der vergangenen Saison folgte dann die Pleite mit dem Halleschen FC. Sollte Löhmannsröben also spielen, haben wir anscheinend gute Chancen!