Mika Waterstradt – Das ist unser Co-Trainer
Wer die Saison unseres GFC bis hierhin verfolgt hat, der bemerkte an der Seite der bekannten Protagonisten wie Alain Karim, Stefan Kalweit oder Stefan Hafermann einen weiteren jungen Mann, über den bislang noch nicht viel gesprochen wurde. Mika Waterstradt ist kurz vor dem Zwickau-Spiel ins Trainerteam dazugestoßen und hat die Rolle eines Co-Trainers unseres Teams übernommen. Mit seinen 21 Jahren ist er zwar noch sehr jung, hat aber bereits einiges auf dem Kerbholz. Neben seiner eigenen Spielerausbildung fing er bereits früh im Trainerbereich an. „Ich bin bei der F-Jugend vom Förderkader Rene Schneider gestartet und das hat sehr viel Spaß gemacht. Die Kleinen waren super lebensfroh, die haben total viel Lust gehabt auf den Platz zu kommen und das war dann für mich auch cool. Deswegen habe ich das dann irgendwann nicht mehr nur aus Spaß gemacht, sondern mich auch gefragt, wie ich ihnen noch besser weiterhelfen kann“, erzählt Waterstradt. Nach vier Jahren wagte er dann den Schritt zu Hansa Rostock in den B-Juniorenbereich.
Es ging irgendwann so weit, dass er viel mehr Freude an der Trainertätigkeit hatte und sich irgendwann verstärkt auf diese Laufbahn fokussierte. Dies war dabei gar nicht groß verwunderlich. Schon als Spieler hatte er einen Blick für das große Ganze, war meinungsstark und hatte einen klaren Plan darüber, wie er Fußball spielen möchte. „Ich war sehr emotional als Fußballer, sehr intensiv. Es war sicherlich auch nicht immer einfach für den Trainer. Da kommt dann ein 15-Jähriger und setzt auf dem Platz mehr seine eigene Spielidee um. Aber im Nachhinein war diese Erfahrung auch wichtig für mich und letztlich bin ich mir treu geblieben“, erzählt Mika.
Glücklicherweise überschneiden sich seine Fußballidee und die von Alain Karim sehr stark. Seit 2025 war er im Nachwuchs von Werder Bremen als Trainer tätig, bewarb sich dann aber auf die Stelle unseres Co-Trainers. Man merkte schnell, dass es harmonierte. Innerhalb des Trainerteams übernimmt er vor allem die Offensive, entsprechend auch die Umschaltmomente, während Stefan Kalweit sich um die Defensive und Standards kümmert – alles natürlich unter der Leitung von Cheftrainer Karim. Etwa zwei Tage vor dem Zwickau-Spiel war sein erster Arbeitstag. „Ich wurde so ein bisschen reingeschmissen in die Abläufe, die Arbeit und den Umgang mit den Jungs, aber das war sehr gut. So konnten wir sofort eine Basis schaffen“, verrät der 21-Jährige.
Besonders profitiere er davon, dass ihm und Kalweit in den Kleingruppentrainings viele Freiheiten zur eigenen Entfaltung gewährt werden. So ist es möglich sich noch stärker weiterzuentwickeln. „Natürlich schaut Alain drüber und wir reden, ob das alles Sinn macht und er gibt Feedback. Da lernt man nochmal sehr viel dazu“, sagt der ehemalige Offensivspieler. Dies sei sehr wichtig, weil Mika stets nach dem höchst- und bestmöglichen strebt. „So war ich schon als Spieler. Ich kann mich nicht mit nur halbfertig oder halb gut zufriedengeben“, bestätigt er. Auf diese Weise möchte er die Spieler, aber eben auch sich selbst, weiterentwickeln und die nächsten Schritte möglich machen.
Wir sagen herzlichen Willkommen beim GFC, Mika!