Kein Grund sich zu verstecken! #GFCLOK
Wenn uns vor der Saison jemand gesagt hätte, dass wir am 7. Spieltag satte vier Plätze vor dem amtierenden Meister Lok Leipzig stehen würden, hätten wir wohl gar nicht schnell genug nach einem Stift zum Unterschreiben greifen können. Und in der Tat fühlt es sich gut an. Auch, wenn die letzten drei Ligaspiele vielleicht nicht über die gesamten 90 Minuten so liefen, wir sich Trainer Alain Karim und seine Jungs sich das vorgestellt hatten, so hatten sie doch alle eins gemein: Wir wurden nicht besiegt. Lediglich eine Niederlage mussten wir in dieser Saison bisher hinnehmen, das sieht schon richtig gut aus. Mit diesem Selbstbewusstsein sollten wir auch ins Spiel gegen die „Loksche“ gehen, denn verstecken brauchen wir uns definitiv nicht!
1. FC Lok Leipzig – Wie steht die Weiche?
Es ist wirklich schwer zu sagen, wo Lok Leipzig zum jetzigen Zeitpunkt steht. Klar, die drei Niederlagen und Rang elf, das ist alles andere als der Anspruch des Back-to-back Meisters der vergangenen Spielzeiten. Die beiden Pleiten zuletzt gegen Erzgebirge Aue und den Chemnitzer FC sind in der aktuellen Verfassung der Gegner aber alles andere als kritisch, wenn dann ärgerlich. Schaut man aber genauer, dann waren auch die Siege beim BFC Preussen und bei Tasmania Berlin knapper als erwartet, auch das Weiterkommen im Sachsenpokal beim VfB Auerbach war mit dem 3:2 etwas zu eng für den Geschmack der Fans. Zudem muss das Team von Torsten Ziegner nun auch noch auf Stammtorwart Andreas Naumann verzichten. Aktuell ist der Wurm drin. In welche Richtung die Lok in den kommenden Wochen abbiegt, wird wohl auch der Auftritt im Volksstadion zeigen.
Fun Fact – Ein angenehmer Gegner
Lok Leipzig liegt uns irgendwie. In acht Partien mussten wir nur zwei Mal eine Niederlage einstecken. Selbst in den beiden Meisterjahren konnte die „Loksche“ uns lediglich ein einziges Mal bezwingen. Zudem errangen wir schließlich auch unseren allerersten Sieg in der Regionalliga gegen die Gelb-Blauen und erzielten in jenem Spiel auch unsere ersten Tore in der vierten Liga. Alles in allem also ein Verein, gegen den wir gerne spielen. Und auch unser Sportdirektor Matthias Rahn dürfte eine nette Erinnerung an den Gegner haben. Der ehemalige Innenverteidiger hatte auf dem Platz natürlich andere Aufgaben als an der Torerzielung seines Teams direkt beteiligt zu sein. Umso interessanter, dass er seinen einzigen Assist in der Regionalliga ausgerechnet gegen Lok Leipzig sammelte. Zugegeben, der Assist resultiert daraus, dass er für Energie Cottbus im September 2020 im Strafraum gefoult wurde und der Elfmeter daraufhin zum 1:1-Endstand verwandelt wurde, zählen tut es trotzdem 😉