Glückliche Gesichter beim Salzgrotte Alwine-Cup

Unsere jüngste Mädchenmannschaft, die U11-Mädels, luden am vergangenen Samstag zu ihrem ersten eigenen Turnier ins Volksstadion ein! Beim ersten Salzgrotte Alwine-Cup nahmen nach zwei kurzfristigen Absagen letztlich sieben Teams teil. Gespielt wurde im Modus Jeder-gegen-Jeden zeitgleich auf drei Feldern. An diesem Tag ging es in erster Linie nicht um die Ergebnisse. "Es gibt viele Mädels in dem Alter, für die es aber leider keinen Spielbetrieb gibt. Spielpraxis ist aber so wichtig, daher wollten wir etwas bieten, wo gerade Anfängerinnen sich ein wenig messen können, auch wenn die Altersspanne mal ein wenig größer ist", so Trainer und Organisator Tobias Gürtler. Unser GFC stellte daher an dem Tag zwei Teams mit insgesamt 19 Spielerinnen. Hansa Rostock, der TSV 1860 Stralsund, die Pommern Queens aus Karlsburg/Züssow und selbst ein Team aus Prenzlau folgten der Einladung und erlebten einen schönen Tag mit tollen Spielzügen, vielen großartigen Toren und auch starken Paraden. "Es war schön in so viele glückliche Gesichter zu blicken. Ich denke am Ende hatte jedes Team Erfolgserlebnisse und die Trainer sahen bestimmt auch das eine oder andere, wo sie ansetzen können. Alles in allem war das Debüt des Turnieres ein Erfolg, aber natürlich kann man immer noch Dinge besser machen. Ich würde mich freuen, wenn wir das im nächsten Jahr wiederholen könnten", sagt Gürtler. Nach dem Event verteilte Irina Kehr von der Salzgrotte Alwine noch die von ihr gesponserten kleinen Pokale an alle Mädels, die damit ein schönes Andenken mit nach Hause nehmen durften. "Wir möchten der Salzgrotte Alwine nochmal für die Unterstützung danken. Und ein Dankeschön geht auch nochmal raus an Edeka Schneider aus dem OEZ für die Spende von Obst und Wasser sowie all den Eltern und Mitstreitern, die backten, anpackten und halfen", so Tobias abschließend.

Glückliche Gesichter gab es am Wochenende auch bei unseren Verbandsligafrauen. Das Team von Trainer Steven Oklitz fuhr zu einem ungewöhnlichen Heimspiel. Fuhr? Richtig, das Team richtete die Partie gegen den Penzliner SV in Kandelin aus. "Wir sind sehr froh und dankbar, dass wir den Platz in Kandelin nutzen durften", sagte Oklitz im Nachgang der Partie. Und es scheint tatsächlich eine Wiese zu sein, die uns ganz gut liegt. Vor zwei Jahren siegte unser Herrenteam mit 15:0 in einem Testspiel im Rahmen der Einweihung des neuen Vereinsheims. Unsere Frauen legten nun im Verbandsligaspiel sogar nochmal einen drauf. "Wir kamen erstaunlich gut mit dem Rasen klar. Gerade in Halbzeit eins haben wir da im gesamten Verbund viele gute Szenen rausspielen können. Im zweiten Durchgang waren es dann vor allem individuelle Lösungen. Aber wir haben das Spiel über 90 Minuten ernstgenommen, das hat mir gefallen", so Steven weiter. Es wurde ein echtes Schützenfest, bei dem unsere erste Frauenmannschaft sich am Ende klar mit 18:0 durchsetzen sollte. Paula Falk mit sechs Treffern avancierte zur erfolgreichsten Schützin und übernahm mit nun 15 Saisontreffern auch den Spitzenplatz in der Verbandsligaliste. Unsere Frauen festigten damit auch den zweiten Tabellenplatz, stark.

Zweite Frauen holen ersten Rückrundensieg

"Für uns war das Wichtigste: Mentalität", beginnt Trainerin Amira Haftendorn ihre Einschätzung zum Spiel. Und tatsächlich, es mangelte zuletzt ein wenig daran, bei unserem zweiten Frauenteam. Rückschläge brachten sie in eine Negativspirale, vier Kreisoberligapartien gingen so auch in diesem Kalenderjahr bereits verloren. Noch immer wartete das Team auf einen Sieg. "Wir wollten uns gegenseitig pushen, uns Dinge wie im Training zutrauen, nach Fehlern oder verpassten Chancen nicht den Kopf in den Sand stecken", so Haftendorn weiter. Und die Mannschaft erhörte das Trainerteam. Im Spiel gegen den zwar angeschlagenen aber dennoch favorisierten Tabellenzweiten von Grün-Weiß Usedom dominierte unser GFC die erste Hälfte nach Belieben. Janka Holtz und Luke Stahnke brachten uns früh mit 2:0 zur Pause in Führung, dabei wurden noch unzählige Möglichkeiten ausgelassen. Im zweiten Durchgang wollte das Team dann genau so weitermachen und lange sah es auch weiterhin gut aus. Auch, wenn Usedom stärker wurde, waren es erneut Janka Holtz und danach Celina Würner mit einem starken Solo, die bis auf 4:0 erhöhten. Das Spiel schien durch, doch nach einer undurchsichtigen Schiedsrichterentscheidung ließ unser GFC sich aus dem Konzept bringen. Usedom zeigte in der Phase, wieso es so weit oben in der Tabelle steht und erzielte innerhalb von fünf Minuten drei Treffer. Der Ausgleich lag in der Luft. Das tat aber auch der Ball nach einer Pia Wiechmann-Flanke, den Janka Holtz zu ihrem dritten Treffer und der endgültigen Entscheidung zum 5:3-Endstand ins Tor bolzte. Damit war der erste Rückrundensieg für unsere zweiten Frauen perfekt. "Als Coach kann man da super zufrieden sein und darauf aufbauen. Wir nehmen es mit für die letzten Spiele und auch für die nächste Saison. Es bockt einfach den Mädels bei sowas zuzuschauen", so Haftendorn abschließend.

Im Duell der aktuell formstärksten Teams der Kreisoberliga traf unsere dritte Frauenmannschaft auf den Penzliner SV II. Es sollte ein Spiel werden, das hielt, was es versprach. "Es war super intensiv und ein hohes Niveau auf allen Ebenen", so Trainer Fabian Stei. In der ersten Hälfte gab es dabei noch gar nicht so viele Möglichkeiten. Penzlin verlagerte sich aufs Verteidigen und stand tief. "Sie haben super verschoben und haben uns kaum etwas angeboten. Es war sehr schwer Chancen herauszuspielen", so Stei weiter. Die beste Gelegenheit ergab sich für Verteidigerin Hannah Bosch, als sie ihre Gegenspielerinnen verfolgte, den Ball eroberte und plötzlich frei zum Abschluss kam. Es sollte aber beim gerechten 0:0 zur Pause bleiben. In der zweiten Halbzeit verlagerte unsere Dritte das Spiel mehr auf die Flügel und auch Penzlin wurde mutiger. "Das kam uns entgegen. So haben wir es öfter hinter die Verteidigung geschafft", sagt Fabian. Nach knapp 50 Minuten belohnte sich das Team dann auch mit dem Führungstreffer. Julia Först brachte den Ball in die Mitte und Rike Hoefs war zur Stelle. Danach musste Penzlin aufmachen und es ergaben sich noch mehr Räume. Beide Mannschaften hatten nun Chancen, trafen auch das Aluminium. Etwa zehn Minuten vor dem Ende kam dann die Vorentscheidung. Emilia von Riegen hatte das Auge für Rike Hoefs, die ihren Doppelpack und damit ihren zehnten Saisontreffer im ersten Frauenjahr erzielte. "Wir blieben bis zum Ende voll konzentriert. Es war Wahnsinn, wie wir bis in die Nachspielzeit noch viele weite Wege gegangen sind. Es war eine beeindruckende Teamleistung", so Stei. Am Ende stand also ein 2:0 zu Buche. Es war nun schon der zweite Zu-Null-Sieg in Folge, beide Partien mit Lena Neubert im Tor, die also noch ohne Gegentreffer ist. Es war insgesamt ein erfolgreiches Wochenende. Nicht nur übernahm unsere dritte Mannschaft damit den ersten Platz der Rückrundentabelle, besonders erfreulich war, dass erstmals alle drei GFC-Frauenmannschaften an einem Wochenende siegreich waren. Eine tolle Entwicklung und ein super Ergebnis!

Unsere C-Juniorinnen hatten am Samstag hingegen etwas mehr Grund zur Freude. Das Team empfing in der Landesliga den Rostocker FC, hatte zunächst aber einige Probleme. Zu Beginn lief es gar nicht und so musste bereits früh personell etwas verändert werden. Im Anschluss daran wurde es aber umgehend besser und unsere Mädels wurden stärker. Nach 17 Minuten ging unser GFC dann auch verdient durch Anna-Lena Schumann in Führung. Defensiv lief es allerdings nicht immer ganz so gut. Die Rostockerinnen kamen häufig in Überzahlsituationen und erzwangen den einen oder anderen individuellen Fehler. So ging es auch mit einem 1:1 in die Pause. Auch den Beginn der zweiten Hälfte verschliefen die Mädels dann wie den der ersten. Sie kassierten dann auch unglücklich das 1:2 und liefen nun einem Rückstand hinterher. Die Mädels aber blieben ruhig. Sie festigten sich nach kurzer Zeit so richtig und danach war es zeitweise ein Spiel auf ein Tor. Fast eine Viertelstunde lang kamen die Gäste nicht aus ihrer eigenen Hälfte und der Druck unseres GFC war immens. Eine Ecke von Anna-Lena Schumann führte zu einem Eigentor und dem Ausgleich. Etwas später war es dann Kapitänin Anika Hanke, die einen weiten Ball von Alexa Lerm stark verarbeitete und mit dem zweiten Kontakt zur erneuten Führung einschoss. War es im ersten Durchgang noch Skadi Zschieschang, die immer wieder Bälle eroberte und verteilte, tat sich in der zweiten Hälfte Enie Burchardt besonders hervor. Defensiv war sie eine Bank, die selbst verloren geglaubte Bälle zurückeroberte und das Offensivspiel so ankurbelte. Leider kassierte unser Team nach einem individuellen Fehler noch den Ausgleich. Trotz weiterer Versuche sollte der Siegtreffer nicht mehr gelingen und so blieb es beim 3:3-Remis. Dennoch waren die Mädels stolz und zeigten in der Summe ein starkes Spiel.

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