GFC unterliegt Lok Leipzig klar mit 0:3
Nach den beiden Ligasiegen gegen Altglienicke und Eilenburg wollte unser GFC auch beim Spitzenreiter Lok Leipzig etwas mitnehmen.
Die erste Halbzeit startete allerdings mit einem sehr druckvollen Gastgeber. Lok Leipzig übernahm sofort das Kommando und lief unsere Defensive immer wieder früh an. So provozierte der Spitzenreiter immer wieder Ballverluste und mit schnellem Umschaltspiel kamen sie zu Chancen. Die wohl beste hatte Kang mit einem Schuss aus rund 22 Metern, der in der siebten Minute nur knapp über das lange Eck flog. Nur vier Minuten später dann Ping Pong in unserem Strafraum nach einer Grözinger-Ecke. Maderer versuchte es aus kurzer Distanz, traf aber nur das Außennetz. Nach einer Viertelstunde fand dann auch unser GFC immer wieder den Weg nach vorne. Besonders Mcmoordy Hüther schaltete sich immer wieder in der Offensive ein. Zunächst schoss er nach einem Harz-Zuspiel nur knapp über die Latte (14.), wenig später fische Naumann dann einen starken Rechtsschuss noch so gerade aus dem rechten unteren Eck. Nachdem die Partie sich dann etwas beruhigte kam Leipzig erst gegen Ende nochmal etwas häufiger vor unser Tor. Aber sowohl Arcalean mit einem Volley, als auch Öztürk per Weitschuss und Siebeck per Kopf scheiterten, sodass es torlos in die Kabine ging.
Der zweite Durchgang startete dann wieder der erste. Die Gastgeber kamen druckvoll vor unser GFC-Tor und hatten direkt nach 38 Sekunden die erste Gelegenheit per Fernschuss von Öztürk. Wir konterten vor allem und kamen so auch zu einem Abschluss von Benyamina. Unser Kapitän wurde von Atilgan auf links eingesetzt, ging wie er es gerne macht ins Eins-gegen-Eins und schloss auf das kurze Eck ab, wo Naumann aber zur Stelle war. Nach 58 Minuten passierte es dann aber doch. Nach einem Foulspiel gab es Freistoß für die Hausherren, den Grözinger aus 18 Metern vor das Tor flankte. Dort stand unsere Abwehr zu weit weg von Maderer, der aus kurzer Distanz einköpfte.
Unser GFC kam nur selten vor das Lok-Tor, einzig Benyamina strahlte Gefahr aus, wie bei einem Kopfball nach 67 Minuten, den Naumann mit einer starken Reaktion zur Seite abwehrte. In der 70. Minute brachte Leipzig mit Ayodele Adetula seinen besten Torschützen und der brauchte lediglich eine Minute, um zu treffen. Nachdem Eder sich bei einem langen Ball verschätzte war Maderer durch, der diesmal als Vorbereiter glänzte und den mitgelaufenen Adetula mustergültig bediente. Der musste nur noch einschieben. Damit war die Messe gelesen, das schönste Tor aber noch nicht gefallen. Gut zehn Minuten vor dem Ende setzte Innenverteidiger Wilton mit einem satten Volley aus 17 Metern ins rechte obere Eck den Schlusspunkt auf diese Partie. Unser GFC verlor somit in Leipzig mit 0:3, sammelt nun aber wieder die Kräfte für das Duell mit Hertha Zehlendorf am nächsten Wochenende.
1. FC Lokomotive Leipzig – Greifswalder FC 3:0 (0:0)
Lok Leipzig: Naumann – Dombrowa, Stein, Wilton, Grözinger (82. Rühlemann) – Abderrahmane, Siebeck (80. Maier) – Arcalean (80. Verkamp), Öztürk (70. Cevis), Kang (70. Adetula) - Maderer
Greifswalder FC: Jakubov – Farr, Kaizer, Eder (85. Eglseder), Wagner – Hüther (85. Günay), Lämmel (73. Ndualu), Vogt – Harz (73. Montcheu), Benyamina, Atilgan (85. Bokake Bolufe)
Tore: 1:0 Maderer (58.), 2:0 Adetula (71.), 3:0 Wilton (79.)
Zuschauer: 4.365
Schiedsrichter: Eugen Ostrin