Erste Frauen schlagen Hansa Rostock 2:0
Lange wurde darauf hingefiebert, nun war es endlich so weit. Unsere Verbandsligafrauen empfingen nach vier Siegen aus vier Spielen mit der U23 vom F.C. Hansa Rostock die amtierenden Meisterinnen und einzige andere Mannschaft ohne Punktverlust. Hier entwickelte sich eine intensive Partie in der Hansa gut rein kam und druckvoll und motiviert begann. Allerdings kamen die Gäste lediglich mit einem Distanzschuss zu einer guten Chance. Daraufhin wurde auch unser GFC mutiger. Mitte der ersten Halbzeit eroberte Eva Hoppe den Ball und fand in der Mitte Lia Bücke, die zur Führung vollendete! Nur drei Minuten später wollte Hansa-Keeperin Kühl den Ball bei einer Ecke wegfausten, verfehlte jedoch den Ball. Paula Bartl am langen Pfosten bedankte sich und erhöhte auf 2:0. In der Folge war es ein vergleichsweise chancenarmes Spiel mit vielen langen Bällen. Hansa fand keine Lösungen gegen das aggressive und mutige Pressing sowie die beeindruckende Laufbereitschaft unserer Mädels. So blieb es beim 2:0 für unseren GFC, der nun mit 15 Punkten unangefochten an der Tabellenspitze der Verbandsliga steht.
Unsere B-Mädels reisten am Sonntagmorgen zur Schwaaner Eintracht und standen zunächst mal ratlos da. Der Schiedsrichter erschien nicht und so startete die Partie eine halbe Stunde später. „Entgegen unserer Befürchtungen konnte das Team die Konzentration dennoch hochhalten“, freute sich Trainerin Paula Bartl. Bereits in der ersten Minute brachte Alena Stechert das Team in Führung. Im Anschluss entwickelte sich ein wildes Spiel mit sehr vielen Torschüssen auf beiden Seiten. Unsere U17 war hierbei etwas bissiger und effizienter und konnte bis zur Halbzeitpause noch vier weitere Treffer erzielen. „Unser größtes Manko bleibt der gegnerische Konter. Maggy im Tor konnte die Gegentore in den meisten Fällen noch verhindern“, so Bartl weiter. Ein Mal musste sie bis zum Pausenpfiff aber doch hinter sich greifen. Im zweiten Spielabschnitt sahen die Zuschauer das gleiche Bild. „Vorne spielen wir ansehnlichen Fußball, defensiv sind wir oft noch zu langsam im Kopf und den Füßen“, sagt Paula. Am Ende stand dennoch ein verdienter und überzeugender 8:3-Erfolg zu Buche, womit die B-Mädels nun zunächst auf Rang zwei der Verbandsliga stehen.
Dort stehen seit diesem Wochenende auch unsere Kleinsten. Die D-Juniorinnen fuhren zum SV Parkentin und starteten sehr stark. Leider fehlte zu Beginn die Kaltschnäuzigkeit im Abschluss. Als Ronja Hinz nach zwölf Minuten den Führungstreffer erzielte, hätten schon drei Tore mehr gefallen sein müssen. Und so kam auch Parkentin mit der Zeit besser in die Partie und konnte sie drehen. Ein Abstauber von Friederike Teige reichte aber noch zum 2:2-Ausgleich zwei Minuten vor dem Halbzeitpfiff. Im zweiten Durchgang nahm sich das Team von Tobias Gürtler, Anna-Lena Schumann und Cindy Schubert eine Menge vor, es fehlte jedoch die Spielkontrolle. Einige gute Gelegenheiten wurden liegen gelassen, bis Johanna Kath ein Geschenk der Parkentinerinnen annahm und per Bogenlampe über die gegnerische Torhüterin die 3:2-Führung erzielte. Im direkten Gegenzug kassierte die U13 dann aber leider nach einem eigenen Einwurf in der Defensive den erneuten Ausgleich. In der Schlussviertelstunde hätte die Partie noch in beide Richtungen kippen können, es fiel jedoch kein weiterer Treffer. Mit dem 3:3 bleiben unsere D-Juniorinnen seit drei Ligaspielen ungeschlagen und sind folgerichtig nun also Verbandsligazweiter!
Torfestivals in der Kreisoberliga
Zwei Mal 3:3 gegen die Motoren der Liga – unsere zweiten Frauen waren mit hohen Ambitionen in die Kreisoberligasaison gestartet, hatten zuletzt aber ergebnistechnisch ein bisschen was liegen lassen. Das sollte gegen die Frauen von Grün-Weiß Usedom wieder anders werden. Auch wenn die Insulanerinnen vier ihrer fünf Ligaspiele gewinnen konnten, war an diesem Tag unsere Zweite zu stark. Von Beginn an trat das Team selbstbewusst auf und entwickelte sehr viel Zug zum Tor. Rike Hoefs erzwang nach sieben Minuten den Führungstreffer. Zwar gelang Usedom der direkte Ausgleich, doch danach brannten unsere Mädels nur noch mehr. Viel Kampf und Leidenschaft führten zum 2:1 durch Karen Reiter, die diesen Treffer selbst einleitete. Bis zur Pause trieben Julia Först und Isabelle Kilimnik das Ergebnis noch bis auf 4:1 hoch. „Wir haben Usedom hinten reingedrückt. Nach jedem Ballverlust wurde der Ball so lange gejagt, bis er wieder unserer war. Es war eine wahnsinnig gute Teamleistung“, sagte Trainer Fabian Stei. Im zweiten Durchgang ging es nahtlos so weiter. Zwei Mal Cindy Schubert sowie Luke Stahnke durften auch noch über Treffer jubeln und stellten den überragenden 7:1-Endstand her. „Endlich zeigten wir über die vollen 80 Minuten, dass wir nicht umsonst hohe Ambitionen für diese Spielzeit haben. Jetzt gilt es dieses Selbstbewusstsein, diesen Spielwitz und diese Intensität als Maßstab zu setzen und die Form beizubehalten“, so Stei abschließend.
Das andere Extrem erlebten hingegen unsere dritten Frauen. Kurzfristig fiel die zuletzt bärenstarke Torhüterin Ulrike Glöckler-Jung aus und musste durch Annika Schmüser ersetzt werden. Die stand allerdings zum ersten Mal überhaupt im Tor, gab aber ein starkes Debüt. Beim Penzliner SV wurde es entsprechend aber natürlich schwierig, doch die Dritte zeigte sich nicht verunsichert. Es war eine durchaus gute Leistung und die ersten 25 Minuten wurde nicht nur die Null gehalten, es gab auch einige aussichtsreiche Abschlusspositionen. Leider ging Penzlin dann aber doch in Führung. Die direkte Chance auf den Ausgleich verpasste Hanna Quattert denkbar knapp. In den letzten zehn Minuten der ersten Hälfe kassierte man dann jedoch nochmal einen Doppelschlag, der wehtat. Dennoch blieb die Dritte weiter mutig und zeigte ihre stärkste Phase, konnte sich jedoch weiterhin nicht belohnen. Ein erneuter Doppelschlag der Gastgeberinnen machte den Deckel auf die Partie drauf. Zwar gelang Celina Krüger postwendend dann noch der Ehrentreffer, die letzten zehn Minuten zeigten sich aber dann doch nochmal Schwächen in der Kondition, sodass nochmal vier weitere Gegentreffer fallen sollten. Am Ende gab es eine 1:9-Niederlage aus Sicht unserer Dritten, die dennoch Positives aus dem Spiel ziehen will.