Erste Frauen erreichen Halbfinale im Pokal
Nach dem geschichtsträchtigen ersten Sieg über den 1. FC Neubrandenburg wollten unsere ersten Frauen nur eine Woche später im Landespokal-Viertelfinale einen draufsetzen. Erneut empfing das Team von Trainer Steven Oklitz die Mannschaft aus der Vier-Tore-Stadt und der wollte sie, wie er sechs Tage zuvor angekündigt hatte, zur Vier-Gegentore-Stadt machen. Seine Mädels begannen also von Anfang an druckvoll und nachdem Laura Wichmann kurz nach dem Anpfiff aus spitzem Winkel noch scheiterte, jubelte Klara Robitsch nach sechs Minuten das erste Mal. Unser Neuzugang nutzte einen Abpraller nach einem Schuss von Paula Falk und musste das Leder nur noch ins leere Tor drücken. Danach blieb unser GFC feldüberlegen, die ganz klaren Torchancen blieben jedoch zumeist aus. Mona Ebermann hatte mit einem Flachschuss noch die beste Chance.
Etwas glücklich kam dann jedoch auch Neubrandenburg zurück ins Spiel. Eine Flanke wurde zur Bogenlampe, klatschte auf die Latte und von dort vor die Füße von Eileen Schulz, die einschob. Wenig später wischte Ricarda Mumm dann eine Neubrandenburgerin von den Beinen – Elfmeter. Neubrandenburg drehte so mit einem Doppelschlag nach einer halben Stunde das Spiel. Die Antwort kam aber umgehend, denn auch unsere GFC-Frauen bekamen nach einem Zweikampf von Leonie Tebrügge einen zugegebenermaßen fragwürdigen Elfer zugesprochen. Den verwandelte Kapitänin Wiebke Gustmann eiskalt zum 2:2-Pausenstand.
Im zweiten Durchgang hatte Neubrandenburg unserem GFC kaum etwas entgegenzusetzen. Bereits nach zwei Minuten zog Laura Wichmann einen Eckball nah vor das Tor. Was in der ersten Halbzeit noch misslang, klappte dieses Mal. Torhüterin Tina Ziebarth lenkte sich das Leder selbst ins Tor und damit war Tür und Tor im wahrsten Sinne geöffnet. Unsere Mädels drängten unaufhörlich auf die nächsten Treffer und machten nach einer Stunde durch Paula Falk und erneut Klara Robitsch den Deckel drauf. Den Schlusspunkt setzte Lia Bücke zehn Minuten vor dem Ende mit dem 6:2. Insgesamt war es eine erneut starke Partie unserer Mädels, die Neubrandenburg dann letztlich zur Vier-Tore-Unterschied-Stadt machten. Glückwunsch zum Weiterkommen ins Pokal-Halbfinale!
B-Mädels unterliegen Lübz ein paar Tore zu hoch
In der Verbandsliga der B-Juniorinnen kam Tabellenführer Lübz nach Greifswald. Unsere weibliche U17 wusste also, dass ein hartes Stück Arbeit vor ihr lag und ging konzentriert ins Spiel. Lange funktionierte die Abwehr um Käthe Schulz, Amalia Gonzalez Ladstätter und Kapitänin Anni Ziesemer fantastisch und Lübz kam kaum zu Chancen. In der Offensive fehlte dem Team hier und da ein wenig die Durchschlagskraft und der Mut zum Abschluss. Außerdem fehlte die beste Torschützin Maria Bardales Castro ohnehin verletzt, die zweitbeste Torjägerin Alena Stechert musste zwischenzeitlich dann auch noch angeschlagen vom Platz. Eine einzige Unkonzentriertheit bei hartem und gefrorenem Platz sorgte letztlich für den 0:1-Pausenrückstand.
Auch im zweiten Durchgang ging es unverändert weiter. Über fast die gesamte Dauer des Spieles hatten unsere B-Mädels die Lübzer im Griff, verteidigten die Angriffe souverän weg und ließen wenig zu. Es waren kleine Aussetzer und winzige Details, die dann leider von den Gästen immer wieder konsequent ausgenutzt wurden. So gab es nach rund 50 Minuten einen Doppelschlag von Lübz, nach einer Stunde erhöhte der LSV dann ein weiteres Mal. Mit dem 0:4 war die Messe dann auch endgültig gelesen, unsere Mädels machten aber gut weiter und brachen dadurch nicht auseinander. Konzentriert wurde die Partie zu Ende gebracht, die auf dem Papier deutlicher endete, als sie es hätte müssen. Auch daraus wird das Team aber lernen und es im letzten Hinrundenspiel kommende Woche beim FSV 02 Schwerin schon wieder besser machen!
Zweite Frauen scheiden aus Kreispokal aus
Da wurden böse Erinnerungen wach. Nach dem 0:7 in der Kreisoberliga beim FSV Grün-Weiß Usedom, ging es nun für unsere zweiten Frauen auch im Kreispokal auf die Insel. Dieses Mal wollte sich das Team von Fabian Stei und Amira Haftendorn natürlich deutlich besser verkaufenm als noch vor ein paar Wochen. Und tatsächlich war ein Schritt in die richtige Richtung zu erkennen. Insbesondere die erste halbe Stunde war sehr stark und immer wieder gelang es, bei gewohnt schwierigem Geläuf, Chancen zu erarbeiten. Hierbei zeigte sich das Team dieses Mal auch spielerisch deutlich besser und hätte früh in Führung gehen können. Luke Stahnke scheiterte jedoch am Pfosten! Auch defensiv stand das Team mit Denise Arndt und Tanja Lösche sehr kompakt und zog diszipliniert die Vorgaben des Trainerteams durch. Zwei Slapstick-Gegentore sorgten allerdings wieder für einen Rückstand, dem das Team hinterherlief. In den letzten zehn Minuten fehlte es zudem dann etwas an Entlastung und ein Fehler in der Kommunikation sorgte dann dafür, dass mit dem Pausenpfiff noch das 0:3 fiel.
Mit dem von der Leistung her eigentlich zu hohem Rückstand nahm sich das Team für den zweiten Durchgang dann natürlich eine Menge vor. Die Mädels wussten, dass die Performance bis hierhin durchaus gut war und ging optimistisch in die zweiten 40 Minuten. Leider konnte dort aber nicht an die starke erste Halbzeit angeknüpft werden. Unsere Zweite kam kaum noch aus der eigenen Hälfte heraus, brauchte wie schon gegen Tutow viel zu lange in der Entscheidungsfindung und Ausführung. Usedom erhöhte zudem den Druck und so wurde es sehr schwierig für die Mannschaft. Die Offensive versuchte es über Alleingänge, die Defensive schaltete sich nicht mehr mit nach vorne ein und war etwas zu passiv. So kamen kaum noch ordentliche Spielzüge zustande und Usedom konnte in der Schlussviertelstunde noch zwei weitere Treffer erzielen. Dabei durften unsere Mädels sich noch bei Torhüterin Maike Hildebrandt bedanken, die das Team vor einem höheren Ergebnis bewahrte. Trotz der verbesserten Spielanlage schied unsere Zweite also nach dem 0:5 deutlich in Usedom aus dem Kreispokal aus.