Dritte Frauen schlagen Ligaprimus
Es war haarscharf in der vergangenen Woche. Mit einem bitteren 3:4 verlor unsere zweite Frauenmannschaft am Ende gegen Spitzenreiter Motor Eggesin, dass bisher noch jedes Spiel gewinnen konnte. Nun unternahmen wir aber schon den nächsten Anlauf. Diesmal empfing unsere Dritte das Spitzenteam, wie schon vor einigen Wochen im Kreispokal. Dort war es am Ende deutlich, mit 5:1 schmiss Eggesin unseren GFC aus dem Wettbewerb. Dieses Mal wollten unsere Mädels es besser machen und von der ersten Minute an setzte es das Team von Fabian Stei und Amira Haftendorn richtig gut um. Unser GFC übernahm direkt die Kontrolle und hatte in den ersten 25 Minuten eigentlich so gut wie alles im Griff. Fast folgerichtig ging unser Team auch mit 1:0 in Führung, eine Kopie des Ehrentreffers aus dem Pokalspiel. Wieder war es Karen Reiter, die mit einem Distanzschuss von sich Reden machte. Völlig entgegen dem Spielverlauf glich Eggesin allerdings recht schnell wieder aus. Auch hier war es ein Weitschuss, der von dem Innenpfosten abprallte und den Weg ins Tor fand. „Das war sehr unnötig, weil wir eigentlich sehr gut drin waren. Wir haben die Räume gut besetzt und ein richtig starkes Spiel gemacht“, erzählt Offensivspielerin Rike Hoefs. Celine Götzinger, Torhüterin der Gäste, avancierte in dieser Phase zum Matchwinner, schließlich hielt sie mit ihren Paraden ihr Team überhaupt im Spiel.
Der Druck unserer Dritten nahm aber auch nach dem Gegentreffer nicht ab. Unsere Truppe besann sich auf die starke Leistung und machte genauso weiter. Und sie wurden belohnt. Ein Schuss von der eingewechselten Paula Falk wurde zunächst von der Torhüterin von Motor Eggesin geblockt, die ebenfalls ins Spiel gekommene Patricia Schreml war zur Stelle und schoss durch die Beine der Torhüterin zur erneuten Führung ein. Noch vor der Pause war es dann Rike Hoefs, die die Führung auf 3:1 ausbauen konnte. „Falki hat den Ball in den Raum gespielt und ich habe ihn in die untere Ecke verwandelt“, erinnert sich die mit nun sechs Saisontoren beste Torjägerin unserer Dritten. Auch in Hälfte zwei blieb es eine richtig starke Partie unseres Teams, das allerdings nach einem kleinen Fauxpas in der Kommunikation tatsächlich noch den Anschlusstreffer kassierte. 25 Minuten waren danach noch zu spielen und die Partie hätte tatsächlich nochmal kippen können. Es blieb offen und beide Teams hatten Gelegenheiten auf weitere Treffer. Die Abwehrreihen hielten jedoch stand und so blieb es tatsächlich beim 3:2 für unseren Greifswalder FC, der damit Eggesin tatsächlich die erste Saisonniederlage beibrachte! „Es war eine sehr gute Leistung und letztlich haben wir uns dafür mit drei Punkten belohnt. Das fühlt sich sehr sehr gut an, wir sind alle sehr zufrieden und das zeigt, dass wir auch gegen den Tabellenführer mal gewinnen können“, so Rike Hoefs abschließend.
Zweite Frauen verschlafen erste 25 Minuten
Nach der starken Performance vergangene Woche gegen Spitzenreiter Eggesin erhofften sich unsere zweiten Frauen gegen die Zweitvertretung des Penzliner SV natürlich zu Hause einen Punktgewinn. Im Hinspiel nahm man beim rasanten 4:4 etwas mit, schrammte sogar nur Sekunden am Auswärtssieg vorbei. Leider sollte dieses Spiel aber ganz anders laufen. Es waren sieben Minuten gespielt, da lag unser GFC bereits mit 0:3 zurück. Die Mannschaft von Fabian Stei und Amira Haftendorn war noch nicht so richtig auf dem Platz und lief immer wieder in Konter rein. Die Zuordnung in der Defensive stimmte noch nicht und das wussten die Gäste konsequent auszunutzen. Bis auf 5:0 konnten sie bis zur 25. Minute noch erhöhen. Aber unsere Mannschaft fiel nicht auseinander. Sie fing sich und wurde besser. Nach dem Tor von Celina Würner wurde es eine ausgeglichenere Partie, die vor allem auch offensiv von unseren Mädels deutlich besser gespielt wurde. Melina Geißendorf und Hedy Fröhlich legten noch zwei weitere Treffer nach, die Penzlinerinnen, die auch nochmal netzten, lagen aber zu weit vorne. Es hätte erneut eine knappe Angelegenheit werden können, wären da nicht diese verdammten ersten Minuten gewesen. So endete das Spiel letztlich deutlich 3:8.