D-Juniorinnen bestätigen gute Entwicklung auf Landesturnier
Am Wochenende war wenig los in unserem Frauen- und Mädchenbereich, einzig unsere D-Juniorinnen machten sich auf den Weg, um an einem Landesturnier in Güstrow teilzunehmen. Unsere Kleinsten spielten in der ersten Gruppenphase gegen den FSV 02 Schwerin, gegen den es schon am ersten Ligaspieltag eine klare Niederlage gab. So auch an diesem Tag. „Das Ergebnis, geschenkt. Aber mir gefiel nicht, wie abwartend die Mädels spielten. Sie gingen nicht in die Zweikämpfe und bauten gar keinen Druck auf“, so Trainer Tobias Gürtler. Unmittelbar danach traf das Team auf die Bambini FA, gegen die es in den Turnieren bisher noch keinen Sieg gab und zeigte sofort ein anderes Gesicht. Wie schon in Lohmen erzielte unser GFC den Führungstreffer, Ronja Hinz war die Torschützin. Aber, Duplizität der Ereignisse, wieder kassierte man durch einen abgefälschten Schuss den Ausgleich. Anders als in Lohmen spielte man nun aber geduldiger und cleverer weiter und belohnte sich durch Salome Dubasevych noch mit dem 2:1-Siegtreffer. Im letzten Spiel der Vorrunde ging es gegen den Rostocker FC, was bislang immer enge Duelle waren. Es brauchte wegen der Tordifferenz den Sieg zum Weiterkommen in die Goldrunde. Friederike Teige brachte unser Team hier tatsächlich in Führung, das danach diszipliniert verteidigte, in den Umschaltmomenten jedoch verpasste den Deckel drauf zu machen. Kurz vor Schluss war der RFC dann nochmal frei durch. Julia Gauß im Tor kam beim Abschluss noch leicht ran und lenkte den Ball an den Außenpfosten. „Es war vielleicht das kleine Quäntchen Glück, das wir uns nach all dieser Zeit dann auch mal erarbeitet haben“, so Gürtler weiter. Es blieb beim 1:0-Sieg und das Weiterkommen war geschafft.
In der Goldrunde ging es neben Schwerin nun noch gegen Hansa Rostock und die Pommern Queens aus Karlsburg/Züssow, die in der Vorrunde einen Sieg über Hansa errungen hatten. „Wir hatten zu dem Zeitpunkt bereits unser Ziel erreicht. Wir wollten zeigen, dass wir mittlerweile vor ein paar Teams stehen, gegen die wir sonst gerne mal Lehrgeld zahlten. Alles weitere war Bonus“, sagt der Coach. Gegen Schwerin gab es dann direkt eine deutlichere Niederlage als in der Vorrunde, besonders die Einstellung war hier aber erneut das Problem. „Es war mir zu negativ. Ich hab mir die Mädels also nochmal zur Seite genommen, sie nochmal daran erinnert, wo wir vor einem Jahr standen und wo uns die Arbeit hingebracht hat. Ich wollte, dass sie sich von irgendwelchen Ergebnissen gegen Teams, die noch weiter sind als wir, nicht darüber hinwegtäuschen lassen, wie gut sie geworden sind“, erzählt Gürtler. Gegen Hansa wurde es erneut deutlich, die Stimmung war aber weitaus positiver und die Mädels kämpften so gut es ging. Im letzten Spiel gegen die Pommern Queens zeigten sie dann ebenfalls eine tolle Leistung und wären beinahe durch einen fantastischen Schuss aus spitzem Winkel durch Friederike Teige sogar in Führung gegangen. Trotz der vielen starken Paraden von Salome Dubasevych hieß es hier zwar am Ende 0:2, die Mädels waren aber nach Abpfiff genau auf dieses Ergebnis sehr stolz und gingen mit einem Lächeln vom Platz. „Vor einem Jahr haben wir in Karlsburg 30 Dinger gekriegt und ein Glückstor gemacht. Heute können wir den Pommern Queens schon richtig auf den Senkel gehen. Da haben auch die Mädchen die eigene Entwicklung vor Augen geführt bekommen“, sagte Gürtler nach dem Turnier stolz. Am Ende sprang also ein guter 4. Platz heraus, mit dem alle zufrieden sein durften.