C-Juniorinnen mit starkem Sieg zum Saisonstart
Endlich startete auch für unsere weibliche U15 die Saison. In der Landesliga ging es im ersten Spiel zu den sehr stark eingeschätzten Pommern Queens United nach Karlsburg. Vielleicht auch deshalb agierten unsere Mädels zu Beginn noch etwas eingeschüchtert und so kamen die Gastgeberinnen immer wieder vor unser Tor. Die Abwehr um Torhüterin Dunya Hashemi zeigte sich aber sehr sicher und konnte so einen möglichen Gegentreffer verhindern – ein Mal half auch der Pfosten. Mit der Zeit traute sich unsere U15 dann mehr zu und kam zu Möglichkeiten. Nach knapp einer halben Stunde nutzte Anika Hanke eine solche zum 1:0 für unseren GFC. Daraus zog das Team noch mehr Selbstvertrauen und startete sehr gut in den zweiten Durchgang. Zwar blieben auch die Pommern Queens weiter gefährlich, doch durch die weiterhin herausragende Abwehrleistung blieb es bei der Führung. Zudem zeigte unser GFC immer wieder sein schnelles Umschaltspiel und erzwang so auch ein Eigentor zum 2:0. Nun lief alles in Richtung unserer Mädels. Kapitänin Sophia Benter belohnte sich nach einem Konter mit dem 3:0, ehe Anika Hanke kurz vor dem Ende sogar das vierte GFC-Tor erzielte. Zwar gelang den Gastgeberinnen fast mit dem Schlusspfiff der nicht unverdiente Ehrentreffer zum 4:1-Endstand aus unserer Sicht, dennoch war es eine sehr starke Performance unserer Mädels!
Mit dem gleichen Ergebnis gewannen am Wochenende auch unsere B-Mädels. Nach dem starken 3:3 am ersten Spieltag gegen den 1. FC Neubrandenburg, legte man nun bei der Zweitvertretung des Rostocker FC nach.
Eine fantastische Reaktion zeigte unser drittes Frauenteam. Nach der deutlichen 0:11-Klatsche vergangene Woche gegen Neubrandenburg II im Kreispokal, ging es nun auch in der Kreisoberliga los. Man empfing Blau-Weiß Tutow und hatte sich einiges vorgenommen. In der ersten Hälfte fehlte im Grunde nur eines: das Abschlussglück. Immer wieder erspielte sich das Team Gelegenheiten, ließ sie jedoch ungenutzt. Das fiel zunächst allerdings nicht ins Gewicht, denn die Gäste fanden im Grunde nicht statt. „Wir haben das umgesetzt, was gesagt wurde am Anfang. Wir wollten mutig nach vorne und im eins gegen eins verteidigen. Alles hat geklappt, auch mit den Wechslern“, so Trainerin Amira Haftendorn. Zur Pause blieb es beim 0:0 und somit war noch alles offen, nun mussten also endlich Tore her. In der fünften Minute der zweiten Hälfte brach Geburtstagskind Annika Schmüser dann endlich den Bann. Sie traf zum 1:0 und danach ging es fast Schlag auf Schlag. Celina Würner hatte immer wieder das Auge für ihre Mitspielerinnen und bereitete am Ende satte vier Treffer vor. Als Torschützin durfte Schmüser noch ein weiteres Mal feiern, dazu vier Mal Denise Arndt. Cristina Rosu und Melina Geißendorf schraubten das Ergebnis auf den letztlich mehr als verdienten 8:0-Sieg nach oben. Eine Glanzleistung, die trotz dieses Kantersieges fast noch zu gering ausfiel. Nun will das Team den Schwung mitnehmen und kommenden Sonntag in Eggesin dem Gegner alles abverlangen.
Zeitgleich mit unseren dritten Frauen waren auch unsere D-Juniorinnen am Samstag im Einsatz. Man empfing zum ersten Ligaspiel überhaupt den FSV 02 Schwerin und hatte damit sofort einen schwierigen Gegner vor der Brust. Die Mädels aus der Landeshauptstadt waren bereits vergangene Saison in Schleswig-Holstein im Ligaspielbetrieb gemeldet und versuchten diese Erfahrung von Beginn an aufs Spielfeld zu bringen. Bereits nach zwei Minuten klingelte es so im Tor von unseres GFC, doch danach zeigte das Team von Tobias Gürtler, Cindy Schubert und Anna-Lena Schumann eine herausragende Leistung. Die Mädels verteidigten aufopferungsvoll, warfen sich in alles rein und versuchten immer wieder Konterchancen zu kreieren. Zur Pause blieb es beim 0:1, ein kleiner Erfolg. Im zweiten Durchgang steigerte sich das Team dann sogar nochmal. „Wir haben es immer wieder geschafft die heiklen Situationen über die Außen zu lösen, boten uns auf den Flügeln an und kamen immer wieder in aussichtsreiche Kontersituationen. Ich bin voll zufrieden mit den Kleinen“, freute sich Tobias Gürtler. Die körperliche Überlegenheit der Schweriner schlug sich allerdings noch in weiteren Gegentoren nieder. Einen eigenen Treffer durften die Mädels leider nicht bejubeln. „Das wurmt mich etwas. Die letzten drei Gegentore kurz vor Schluss und der fehlende Torjubel lassen das Ergebnis unnötig hoch erscheinen und spiegeln nicht im Ansatz wider, was für eine fantastische Leistung meine Mädchen auf den Platz gebracht haben. Wir haben 95% richtig gemacht, ich bin unfassbar stolz“, so Gürtler abschließend.