C-Juniorinnen erringen Vizemeistertitel

Es war wieder ein Wochenende voller Hallenturniere, so auch in unserem Frauen- und Mädchenbereich. Für unsere C-Juniorinnen ging es zur Hallenlandesmeisterschaft nach Güstrow, wo zunächst zwei Vorrundengruppen parallel gespielt wurden. Der Start ins Turnier lief dann ganz anders als geplant, vor allem für Trainer Christopher Roß, der beruflich in Kassel war und in der Nacht den Weg nach Güstrow hinter sich brachte. Gegen die Schwaaner Eintracht war es dann sein Wechselfehler, der die Entscheidung brachte. „Wir haben die Auswechslungen nochmal thematisiert, dass es schnell gehen müsse. Das Ende vom Lied: der Trainer hats vergurkt. Ich habe einen Wechsel vorgenommen, den ich nicht hätte machen dürfen, so standen wir hinten komplett blank“, so Roß selbstkritisch. Die Schwaaner Eintracht wusste das zu nutzen und erzielte den einzigen Treffer des Spiels. Unsere Mädels bewiesen aber Nehmerqualitäten. Gegen den Rostocker FC zeigten sie eine blitzsaubere Leistung, gewannen nun ihrerseits mit 1:0 und legten gegen 1860 Stralsund mit dem gleichen Ergebnis nach. Auch die 0:1-Niederlage gegen Hansa Rostock ließ die Mädels nicht verzweifeln, ganz im Gegenteil, sie waren stolz. Im vergangenen Jahr gab es noch die deutliche Klatsche, nun hätte hier durchaus auch ein Punktgewinn rausspringen können. Mit dieser Stimmung ging es dann auch ins letzte Gruppenspiel gegen den MSV Groß Plasten, gegen den ein 2:0-Sieg heraussprang. Dank etwas Schützenhilfe von Stralsund gegen die Schwaaner Eintracht beendeten unsere Mädels die Vorrunde auf Rang zwei und zogen ins Halbfinale ein.

„Es war ganz lustig, weil der Trainer von Neubrandenburg schon vor dem Turnier witzelte, dass wir uns dann im Halbfinale treffen. Da wollte ich eigentlich noch den Ball flach halten“, erzählt Christopher weiter. Nun kam es wirklich zu diesem Duell und die Marschroute war klar, unsere Mädels rührten Beton an. Die durch das ganze Turnier hinweg bärenstarke Dunya Hashemi hielt ein ums andere Mal überragend, aber die komplette Mannschaft warf sich auch immer wieder in die Angriffe und Schüsse der Neubrandenburgerinnen rein. So rettete sich das Team ins Siebenmeterschießen. Hier versenkte Skadi Zschieschang den entscheidenden Ball im Tor und schoss unsere Mädels ins Endspiel. „Ein Ruhepol in der Mannschaft. Souverän wie sie ist, hat sie den Ball einfach in dieses Handballtor reingedonnert. Dann kannte die Freude keine Grenzen mehr, alle sind auf Dunya und Skadi zugelaufen“, erinnert sich Roß. Im Endspiel traf das Team dann ausgerechnet auf den Lübzer SV, mit dem sich unser GFC an diesem Tag die Kabine teilte. Damit stand die Vizemeisterschaft bereits fest und auch, dass man am Ende vor Teams wie Hansa Rostock und eben Neubrandenburg stehen würde. Das Finale war dann lange eine offene Angelegenheit. Die Chance zur Führung hatte Lena Rosenfeld mit einem tollen Weitschuss, der aber genauso stark auch gehalten wurde. Auf der Gegenseite machte Lübz das gleiche und dieser Sonntagsschuss fand den Weg in den Knick, keine Chance für Hashemi. So ging dieses Endspiel leider mit 0:1 verloren, was der Stimmung aber keinen Abbruch tat. Mit Anika Hanke schaffte es unsere Kapitänin in die Turnierauswahl. „Das war sicher verdient, aber es war an dem Tag für mich eine überragende Mannschaftsleistung. Von allen die mit waren und von allen, die auch zu Hause die Daumen gedrückt haben. Wir genießen das und freuen uns einfach uns Vizelandesmeister zu nennen“, so Christopher Roß abschließend.

Verbandsligistinnen gewinnen DFC-Budenzauber

Nach der erfolgreichen Qualifikation für die Endrunde der Hallenlandesmeisterschaft fuhr unsere erste Frauenmannschaft am Freitagabend zum Budenzauber des Doberaner FC. Da Training in der Halle nicht möglich ist, war das nochmal eine gute Vorbereitung für die kommende Woche, wenn es um den Titel geht. Was unsere Mädels da am Freitag auf das Parkett legten, war aber auf jeden Fall schon mal beeindruckend. Im Vergleich zur Vorrunde waren sechs neue Spielerinnen dabei und es schien perfekt zu harmonieren. Zum Auftakt gab es gegen Poel in zwölf Minuten Spielzeit einen 13:0-Sieg. Auch gegen Lübz wurde es mit einem 7:0 deutlich, erst gegen Hansa Rostocks U23 wurde es eng. Dort hatten beide Teams die Möglichkeiten das Spiel zu gewinnen, das bessere Ende war auf Seiten unseres GFC, der kurz vor Ende für die Entscheidung sorgte.  

Im Halbfinale machte sich dann ein wenig Aufregung bei unseren Frauen breit. Obwohl es gegen den FSV Rühn ein Spiel auf ein Tor war, wollte der Ball aber einfach nicht rein gehen. Die Mädels aber blieben cool und drückten das Leder dann doch über die Linie. Danach war der Bann gebrochen und es konnten noch zwei Tore zum 3:0-Erfolg nachgelegt werden. Im Endspiel ging es dann wie schon im vergangenen Jahr wieder gegen die U23 des F.C. Hansa Rostock. Nach dem Führungstreffer glich Hansa sehr schnell aus. „Was dann passierte, war schon schwer zu beschreiben. Innerhalb weniger Minuten erhöhten wir von 1:1 auf 4:1, so schnell kam der Hallensprecher teilweise gar nicht hinterher“, erzählt Trainer Steven Oklitz. Danach machte Hansa zwar Druck, aber unser GFC warf sich energisch in jeden Schussversuch. Einer ging dann doch noch durch, ehe Klara Robitsch mit dem 5:2 alles klar machte. „Das war schon echt sehr stark, was die Mädels auf‘s Parkett gezaubert haben. Es hat mega Bock gemacht den Mädels beim Spielen zuzusehen und ich bin sehr stolz auf die Leistung der Mannschaft“, so Oklitz.

B-Mädels verpassen knapp das Treppchen

Für unsere B-Juniorinnen stand bereits am Samstag die Hallenlandesmeisterschaft an. Im Modus Jeder-gegen-Jeden trafen sie auf sechs Teams und starteten dabei mit dem Spiel gegen den FSV 02 Schwerin. Dort waren unsere Mädels noch nicht so recht drin und viel Aktionen waren etwas zu hektisch und chaotisch. Es war mehr ein Reagieren als ein Agieren und so wurde eher versucht das Spiel der Schwerinerinnen zu verhindern, als selbst Aktionen nach vorne zu kreieren. Leider gelang Schwerin ein Treffer und so ging der Auftakt verloren. Danach steigerten sich unsere Mädels aber deutlich. Gegen Hansa Rostock ging das Team von Sandra Gutmann-Tank sogar durch Maria Bardales Castro mit 1:0 in Führung. Nach dem Ausgleich war es erneut Maria, die aus spitzem Winkel den erneuten Führungstreffer erzielte. Leider kam Hansa nochmal zurück und traf noch zum 2:2-Endstand. Dennoch waren unsere Mädels sehr zufrieden mit der Leistung. Nach einem 0:0 gegen den Lübzer SV und einem bitteren 0:3 gegen den Rostocker FC folgte dann endlich der erste Sieg. Gegen den TSV 1860 Stralsund war es Alena Stechert, die im Gewusel vor dem Tor die Übersicht behielt und mit ihrem Impuls das 1:0 erzwang. Stralsund gelang kein Treffer und so war die Ausgangslage vor dem letzten Spiel gegen Neubrandenburg sehr vage. Bei einem Sieg war Platz drei möglich, bei einer klaren Niederlage der letzte Platz, es war also noch fast alles offen. Neubrandenburg wurde seiner Favoritenrolle insofern gerecht, dass sie mit 2:0 in Führung gingen. Unsere B-Mädchen aber gelang noch das wichtige 1:2, wodurch am Ende ein durchaus guter vierter Platz raussprang. Mit Maggy Engelke und Alena Stechert schafften es zudem noch zwei Greifswalderinnen in die Turnierauswahl, herzlichen Glückwunsch!

Zweite Frauen bringen Pokal aus Rostock mit

Unsere Kreisoberligateams fuhren am Samstagabend zu einem Turnier des PSV Rostock. Nach der Hallenkreismeisterschaft, bei der unsere Zweite unter ihren Möglichkeiten spielte und die Dritte einen starken zweiten Platz einheimste, sollte es an diesem Tag ganz anders laufen. Unsere Dritte fand nicht so recht ins Turnier, startete mit einem 0:0 gegen die Gastgeber und verlor dann verdient das GFC-interne Duell gegen die Zweite mit 1:3. Dies war dann auch so ein wenig der Knackpunkt, da die Dritte dann ein wenig zu chaotisch spielte und Siege etwas zu sehr erzwingen wollte. Sie besannen sich nicht auf ihre Stärken und standen sich ein bisschen selbst im Weg. Das 0:1 gegen den ETSV Güstrow war dann die wohl schwächste Leistung der Mannschaft innerhalb des Turnieres. Daraus wurden dann aber die richtigen Schlüsse gezogen. Das Team fokussierte sich auf kleinere Ziele innerhalb der Spiele und setzte diese danach sehr gut um. Sehr unglücklich unterlagen sie dem Sieger, der HSG Warnemünde, mit 0:1, ehe ein 0:0 gegen den IFC Rostock das Turnier für die Dritte beendete. Am Ende sprang leider nur der sechste Platz heraus.

So wie das Turnier für die Dritte endete, startete es für die Zweite. Das 0:0 gegen den IFC Rostock war ein durchaus gerechtes Remis, es gab nicht sonderlich viele Chancen. Während das 3:1 im direkten Duell mit unserer Dritten für die einen eher negative Auswirkungen hatte, pushte das unsere Zweite nochmal so richtig. Es war auch die Revanche für das Duell bei der HKM und vor allem die Art und Weise wusste zu überzeugen. Unsere Zweite ordnete das Turnier von Beginn an richtig ein. Die Mädels wollten Spaß haben, Selbstvertrauen sammeln und ließen genau auf diese Weise den Ball auch recht unbekümmert laufen. Gegen den PSV Rostock endete die Partie dann 1:1, gegen den ETSV Güstrow unterlag man leider knapp mit 0:1. In beiden Spielen wäre durchaus mehr drin und verdient gewesen. Auch, wenn die Mannschaft insgesamt als Kollektiv großartig funktionierte, stach Janka Holtz dabei nochmal heraus. Insbesondere im letzten Spiel gegen die HSG Warnemünde. Dort trat das Team wahnsinnig selbstbewusst auf und drängte die beste Mannschaft des Turnieres in der Anfangsphase in die eigene Hälfte, sodass selbst die Gegnerinnen etwas überrascht schienen. Die Szene, die wohl am meisten im Kopf blieb, war das Dribbling von Janka, als sie den Ball hinten eroberte, danach die Gegnerin tunnelte, nach vorne sprintete, eine weitere Gegnerin stehen ließ und nur knapp am Torerfolg scheiterte. Es wäre das erste Gegentor der HSG gewesen. Am Ende wollte das Team etwas zu viel, stand hinten zu offen und kassierte dann doch ein paar Gegentore. Dennoch reichte es für einen dritten Platz und einen Pokal und vor allem auch für eine große Portion Selbstvertrauen für das Team. Janka Holtz wurde zudem als beste Spielerin des Turnieres ausgezeichnet, stark!

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