B-Juniorinnen kassieren Last-Minute-Ausgleich

Der Saisonstart unserer B-Juniorinnen war mehr als geglückt. Ein Remis gegen den Serienmeister aus Neubrandenburg und ein souveräner Sieg über den Rostocker FC ließen sich sehen. Nun empfing man den TSV Vietlübbe, der nach zwei Siegen natürlich seine weiße Weste behalten wollte. Den besseren Start erwischten aber unsere Mädels. Alena Stechert scheiterte zunächst noch genauso wie Anna-Lena Schumann, doch Lara Timm war da und staubte nach acht Minuten ab. In der Folge hätte die Führung noch ausgebaut werden können, das nötige Glück fehlte jedoch. Zwei Mal war das Aluminium im Weg, sodass die Gäste wach wurden. Zwei starke Konter drehten die Partie und schickten unsere B-Mädels mit einem 1:2-Rückstand in die Pause. Hatte man gegen Ende der ersten Hälfte etwas schläfrig gewirkt, war man nach Wiederanpfiff hellwach. Unsere U17 drehte nochmal auf und schaffte den Ausgleich durch Alena Stechert. Zwar kassierte man recht schnell einen weiteren Gegentreffer, allerdings änderte das nichts am Selbstvertrauen unserer Mädchen. Zunächst war es Anna-Lena Schumann mit ihrem schwächeren rechten Fuß, dann Mizzi Schiller, die das Spiel endlich wieder in unsere Richtung lenkten. Nach dem 4:3 fehlte eigentlich nur noch, dass unsere Mädels den Deckel drauf machen. Dies wurde verpasst und das rächte sich ganz spät. In letzter Minute nutzte Vietlübbe eine Unkonzentriertheit in unserer Abwehr und traf zum 4:4-Ausgleich. Bitter, in dem Moment. Dennoch bleiben unsere Mädels ungeschlagen und hatten die starken Vietlübberinnen am Rande der Niederlage, eine tolle Leistung!

Eine tolle Leistung können wir auch einmal mehr unseren ersten Frauen bescheinigen. Die sind mit drei Siegen in die Saison gestartet und standen vor dem vierten Spieltag ohne Gegentreffer an der Tabellenspitze. Nun ging es allerdings im Spitzenspiel zu den ebenfalls noch ungeschlagenen Neubrandenburgerinnen. Hier zeigte sich auch auf beiden Seiten der Respekt für den Gegner und so waren die ersten 30 Minuten noch relativ ereignislos. Das Duo Eva Hoppe und Wiebke Gustmann sollte dann in der 31. Minute die Partie anzünden, Hoppe brachte unseren GFC in Führung. Auf der Gegenseite wussten wir uns in einem Laufduell dann leider nur mit einem Foul zu helfen. Den fälligen Strafstoß verwandelte Neubrandenburg zum ersten Gegentor unseres GFC. Ganz wichtig war dann die 43. Minute, als Eva Hoppe sich stark den Ball eroberte und mit ihrem Querpass eine Verteidigerin zu einem Eigentor zwang. Mit der Führung ging es in die Pause und der zweite Durchgang ging dann deutlich an unsere Frauen. Innerhalb von nur sieben Minuten sorgten Paula Falk, erneut Eva Hoppe und Mona Ebermann mit drei Treffern für die Vorentscheidung. Danach gab es noch viel Aluminiumpech, gleich vier Mal scheiterte unser GFC an Pfosten oder Latte. Neubrandenburg auf der anderen Seite suchte sein Heil ebenfalls in der Offensive, doch Louis Hanke im GFC-Tor war immer wieder hellwach und erstickte die Hoffnungen im Keim. So setzte Paula Bartl mit einem Traumtor nach Eckball den Schlusspunkt auf den fulminanten 6:1-Sieg. Damit bleiben unsere Verbandsligistinnen mit dem vierten Sieg der Saison starker Tabellenführer!

Doppelspieltag für 2. und 3. Frauen

Gleich zwei Mal waren in dieser Woche unsere 2. und 3. Frauen in der Kreisoberliga im Einsatz. Zunächst gab es im Mittwoch in der eigentlichen Trainingszeit das direkte Aufeinandertreffen. Hier wurde unsere Zweite ihrer Favoritenrolle gerecht, auch wenn die Dritte es ihr in der ersten Halbzeit noch relativ schwer machte. Dies lag auch an Ulrike Glöckler-Jung im GFC-Tor, die mit starken Paraden ein phänomenales Debüt feierte. Dennoch gelang der Zweiten nach einem abgefangenen Abwurf durch Cindy Schubert der Führungstreffer, ehe Hedy Fröhlich noch vor der Pause erhöhte. Im zweiten Durchgang verteidigte die Dritte immer zaghafter und verlor ein wenig die Disziplin. So hatte es die Zweite mit ihrer Schnelligkeit im Kopf und den Füßen einfach das Ergebnis nach oben zu schrauben. Janka Holtz, ein weiteres Mal Hedy Fröhlich und Julia Burmeister erhöhten auf 5:0. Cindy Schubert musste nach einem Freistoß von Burmeister dann kurz vor Schluss nur den Fuß zum halben Dutzend reinhalten, ehe sie sogar noch mit einem Abstauber ihren Dreierpack und den 7:0-Endstand perfekt machte.  

Den Schwung wollte unsere Zweite nun natürlich mitnehmen. Es ging zu Motor Süd Neubrandenburg und etwas überraschend lief die erste Hälfte an unseren Mädels vorbei. So gelang es den Gastgeberinnen nach einem starken Dribbling in unserem Strafraum den Führungstreffer zu erzielen und nach einem Konter nach GFC-Ecke sogar noch auf 2:0 vor der Pause zu erhöhen. Nach Fehleranalyse in der Halbzeit erhoffte man sich nun Besserung, es brauchte jedoch ein drittes Tor der Neubrandenburgerinnen, bis unsere Zweite aufwachte. Karen Reiter war es, die mit einem sehenswerten Distanzschuss den ersten Treffer für unsere Mädels einleitete. Diesen konnte die Torhüterin von Motor Süd nur klatschen lassen und Luke Stahnke stand genau richtig, um den Ball einzuschweißen. Reiter war es etwa zehn Minuten später dann selbst, die jubeln durfte. Dieses Mal fand ihr Weitschuss den Weg ins linke Eck. Isabelle Kilimnik traf vier Minuten später nach einer Ecke von Karen Reiter dann sogar zum Ausgleich. Eine tolle Aufholjagd, die mit zehn Minuten mehr auf der Uhr vielleicht sogar noch in einen Sieg hätte münden können. So blieb es beim 3:3, das auf die gesamte Spielzeit betrachtet aber wohl ein gerechtes Ergebnis war.

Für unsere Dritte hieß der nächste Gegner dann Grün-Weiß Usedom. Am Samstag empfing man das Spitzenteam, das allerdings den eigenen Ansprüchen zunächst nicht gerecht wurde. Es entwickelte sich in der ersten Halbzeit eine Art Ping-Pong-Spiel, bei dem beide Torhüterinnen einige Möglichkeiten vereitelten. Erst im zweiten Durchgang wurde es dann effizienter, jedoch nur auf einer Seite. Usedom ging mit einem Doppelschlag in Führung. Danach hatte unsere Dritte einige hochkarätige Chancen, scheiterte jedoch an Aluminium und Gegnerbeinen. Unser GFC warf dann alles nach vorne, weil der Anschlusstreffer greifbar schien. So war man defensiv allerdings auch offener und kassierte innerhalb der letzten zehn Minuten drei weitere unnötige Gegentreffer. Die konnte auch Ulrike Glöckler-Jung nicht verhindern, die an die starke Leistung vom Mittwoch anknüpfte und nicht nur auf der Linie, sondern auch kommunikativ einen hervorragenden Job machte. Dies brachte Trainerin Amira Haftendorn dazu, ihre neue Torhüterin zur Spielerin des Spiels zu erklären.

Bilder von Katja Zemlin

D-Juniorinnen feiern ersten Saisonsieg

Für die Nichte von Ulrike, Lea Jung, ging es am Samstag zum FSV Nordost Rostock. Die Kapitänin unserer D-Juniorinnen zeichnet sich seit jeher, wie ihre Tante, durch ihre starke Kommunikation aus und auch an diesen Tag sollte das wieder wichtig werden. Nach zwei Niederlagen ohne eigenen Treffer wollte die Truppe von Tobias Gürtler, Anna-Lena Schumann und Cindy Schubert endlich richtig in der Verbandsliga ankommen, hatte mit dem Tabellenzweiten, der zwei Siege auf der Habenseite vorzuweisen hatte, aber natürlich eine harte Nuss zu knacken. Der Start ging aber ganz klar an unseren GFC. Gleich drei Chancen gab es in den ersten beiden Minuten, die dritte versenkte Lisa Schulz zum ersten Ligatreffer im langen Eck. Danach fehlte jedoch die Konsequenz in den Zweikämpfen und in der Rückwärtsbewegung. Die Gastgeberinnen kamen besser rein und glichen aus. Es war keine gute Halbzeit, bei der unsere Mädels aber mit dem Pausenpfiff durch Lisa Schulz noch den wichtigen Führungstreffer erzielten. Nach klarer Halbzeitansprache trat das Team dann verändert auf und nahm den Kampf nun vollends an. Die Mädels spielten stark und hielten den Druck hoch. Lisa Schulz traf erneut zum 3:1, ehe ein Freistoß von Lea Jung den Weg ins Tor fand. Friederike Teige erhöhte auf 5:1. Auf einen dann folgenden Gegentreffer hatte das Team die richtige Antwort, wieder war es Lea Jung mit einem Treffer, ehe Friederike Teige Teamgeist bewies und vor dem Tor die mitgelaufene Lara Schulz sah. Die musste nach dem Außenmaukenpass von Teige nur noch zum 7:2 einschieben. Danach waren unsere D-Juniorinnen defensiv nicht immer voll konzentriert und kassierten noch zwei Gegentreffer. Für ein weiteres Highlight wurde aber noch gesorgt. Torhüterin Leni Strysewske parierte einen Strafstoß samt Nachschuss, den zweiten Nachschuss grätschte Salome Dubasevych von der Linie. Bei eigentlich klarer Führung kurz vor Schluss eine vorbildliche Leistung in Sachen Einsatz und Kampfgeist. Den Schlusspunkt setzte in der Nachspielzeit dann nochmal Kapitänin Lea Jung mit dem 8:4, womit sie den ersten Verbandsligasieg unserer D-Juniorinnen unter Dach und Fach brachte.

Ebenfalls deutlich setzte sich unsere C-Jugend am Wochenende durch. In der Landesliga ging es zum 1. FC Neubrandenburg, wo sich unsere U15 mit einem starken 9:2-Sieg belohnte. Mit zwei Siegen und einer Neiderlage steht das Team nun auf einem guten 3. Platz.

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