Auswärts wieder punkten! #BFCGFC
Puh, gerade nochmal gut gegangen. Unsere Mannschaft machte es sich im Landespokal-Viertelfinale bei der TSG Neustrelitz sehr schwer, zeigte aber mannschaftliche Geschlossenheit und Charakter, um die Partie in der Verlängerung nochmal zu drehen. Genau diese Eigenschaften braucht es auch am Wochenende in der Regionalliga wieder. Dort geht es zum BFC Preussen und die Partie wird wieder eine werden, in der die Mentalität entscheidend ist.
Ausgangslage – Trügerische Sicherheit
Unser GFC steht nach der deutlichen Niederlage von Chemie Leipzig nun erst mal fünf Punkte vor einem möglichen Abstiegsrang. Das gibt natürlich etwas Sicherheit, jedoch trügt diese manchmal. In der Regionalliga Nordost kann jeder jeden schlagen und es gibt immer wieder kuriose Ergebnisse. Statt sich also sicher zu fühlen, sollten wir weiter punkten und das gleich gegen die Berliner von BFC Preussen. Die haben mit dem Abstieg nichts mehr zu tun und haben im Prinzip alle Ziele erreicht. Nachlässig werden sie aber auch gegen uns nicht werden.
BFC Preussen – Eine Wundertüte
Siege über Lok Leipzig oder Erfurt, Niederlagen gegen BFC Dynamo oder Eilenburg – der BFC Preussen hat sehr unterschiedliche Gesichter. Im Hinspiel erkämpften sich die Berliner in unserem Volksstadion ein 1:1-Unentschieden, das Tor erzielte Ex-GFC-Kapitän Niklas Brandt. Er gehört zu einer erfahrenen Garde, die dem Aufsteiger vermutlich den Klassenerhalt beschert haben wird. Es ist ein sehr unangenehm zu bespielender Gegner, clever und mit allen Wassern gewaschen. Das müssen wir auch sein, wollen wir etwas aus Berlin mitnehmen.
Fun Fact – Doch noch Aufsteiger
Lenny Stein hat sich im Sommer zur Preussen-Legende gemacht. Sein Treffer in der letzten Sekunde der vergangenen Saison war gleichbedeutend mit dem ersten Regionalligaaufstieg des Vereins. Den hatte er zuvor ein mal in einem wichtigen Aufstiegsspiel verpasst. Als Kapitän führte er Hertha 03 Zehlendorf am 12. Juni 2022 auf den Westplatz des Volksstadions, nur um unserem Greifswalder FC am Ende beim Jubeln zuzuschauen. Wer hatte das noch auf dem Schirm?