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Acht Tore gab es am Sonntagnachmittag in Luckenwalde zu sehen. Zwei Stück in der ersten halben Stunde von Soufian Benyamina für unseren GFC. In der Stunde danach fand unsere Elf quasi nicht mehr statt und kassierte SECHS (!) Gegentore. Damit wird der Klassenerhalt unseres Teams in der Regionalliga Nordost weiter verschoben.

„Am Ende war es ein absolut verdienter Sieg für Luckenwalde. Wir haben zwei völlig unterschiedliche Halbzeiten gesehen. Die erste Hälfte von uns war echt gut. Wir hatten Kontrolle, gehen mit zwei Toren in Führung und hatten bis zum Anschlusstreffer nichts zugelassen. In der zweiten Halbzeit haben wir dann gesehen, was Luckenwalde richtig gut kann. Da haben wir den Faden komplett verloren und konnten keinen Einfluss mehr nehmen“, zog Trainer Lars Fuchs auf der Pressekonferenz nach dem Spiel Fazit. Es ging wirklich gut los, denn unsere Kicker gaben Gas und kamen gut ins Spiel. Immer wieder gab es Ballgewinne und gute Kombinationen in der gegnerischen Hälfte. Nach 20 Minuten dann die Führung für unseren GFC. Fabio Schneider brachte den Ball von der rechten Außenbahn in den Strafraum. Soufian Benyamina stieg am höchsten und köpfte überlegt ins Eck. Nur sieben Minuten später traf der 33-Jährige erneut. Dieses Mal kam der Angriff allerdings über die linke Seite. Unsere Nummer 90 konnte den Ball im Strafraum sichern und sich den Ball ungehindert zurechtlegen um die 2:0-Führung perfekt zu machen. Es lief, jedoch wurde die Führung noch vor der Pause verkürzt. Simon Gollnack sprintete einem Rückpass auf Jonas Brendieck hinterher und legte mit dem erzwungenen Pressschlag für Phil Butendeich vor, der den Ball aus 30 Metern ins leere Tor schoss. Die zweite schlechte Nachricht aus dem ersten Durchgang war die Verletzung von Fabio Schneider, der einen Schlag auf das Sprunggelenk bekam und raus musste. Trotzdem ging unser GFC nach einer guten Vorstellung mit der Führung in die Halbzeit.

In der Kabine müssen unsere Kicker dann irgendwas vergessen haben. Von dem Willen und der Leidenschaft aus dem ersten Abschnitt war nichts mehr zu sehen. Das Momentum lag nun vollkommen bei den Hausherren, die das Spiel innerhalb von sieben Minuten drehten. Butendeich traf freistehend im Stafraum und Flath schoss einen Freistoß in unser Tor. Wir fanden keine Lösungen nach vorne, verloren hinten leichtfertig die Bälle und es brannte in unserem Strafraum immer wieder lichterloh. Die Folge waren drei weitere Gegentreffer, die man, wie den kompletten zweiten Spielabschnitt, einfach nicht akzeptieren kann. Hadel, Flath und Plumpe kamen viel zu leicht zu ihren Treffern und unsere Mannschaft ließ sich komplett hängen. Wegen dieser Niederlage und dem zeitgleichen Sieg der Meuselwitzer sind wir nun immer noch nicht gerettet und müssen jetzt langsam mal wieder Punkte holen. Deutliche Worte fand auch unser Cheftrainer Lars Fuchs: „Wir müssen uns bei den mitgereisten Fans entschuldigen, dass wir so eine Leistung gezeigt haben. Der Verein und die Fans stehen über allem. Das habe ich nach dem Spiel auch der Mannschaft gesagt und wir sind jetzt in der Bringschuld, um es nächste Woche besser zu machen“, so Fuchs nach der Niederlage in Luckenwalde und vor dem letzten Heimspiel gegen Lichtenberg 47 nächsten Sonntag. Auch wenn es schwer zu akzeptieren ist, aber wir sind im Abstiegskampf und brauchen Euch alle! Wir müssen im letzten Heimspiel dieser Saison nochmal alles raushauen und den Heimsieg holen um die Klasse zu halten. Bitte unterstützt uns bei dieser schweren Aufgabe und haltet uns in dieser harten Zeit die Treue!


FSV 63 Luckenwalde – Greifswalder FC 6:2 (1:2)

Tore:

0:1 Benyamina (20.)

0:2 Benyamina (27.)

1:2 Butendeich (36.)

2:2 Butendeich (48.)

3:2 Flath (55.)

4:2 Hadel (77.)

5:2 Flath (79.)

6:2 Plumpe (84.)

FSV 63 Luckenwalde: Thoms – Hadel, Jannene, Hellwig, Butendeich (82. Zizka), Flath (82. Becker), Vierling (63. Hefele), Göth, Bogdan (72. Dahlke), Rankic, Gollnack (63. Plumpe)

Greifswalder FC: Brendieck – Kubitz, Rüh, Sanin, Farr – Schneider (46. Granatowski), Lazdins (69. Eidtner), Syhre, Krolikowski (61. Jensen) – Benyamina, Richardson (90. Banouas)

Gelbe Karten: Rankic, Flath, Hellwig – Sanin, Lazdins, Jensen, Granatowski, Syhre

Schiedsrichter: Chris Rauschenberg Assistenten: Marko Wartmann, Michael Wilske

Zuschauer: 447

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