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Nach 90 Minuten im Stadion der Freundschaft müssen wir uns mit 3:1 geschlagen geben. Cottbus ist eiskalt und vor allem nach Flanken gefährlich. Wir dagegen lassen ein paar gute Chancen liegen und schaffen es nicht, etwas Zählbares aus Cottbus mitzunehmen.

In der ersten Hälfte lag unser Fokus auf der Defensivarbeit. Wir wollten erstmal hinten stabil stehen und den Cottbuser wenig Räume geben. Mit Erfolg: Die Cottbuser kamen kaum zu gefährlichen Torraumszenen. Nur in den ersten zehn Minuten mussten ein paar brenzliche Situationen bereinigt werden. Allerdings litt unser Angriffsspiel auch darunter und wir konnten keine wirkliche Torchance in Durchgang eins verbuchen. Somit ging es dann mit 0:0 in die Kabinen.

Die zweite Hälfte hatte dann deutlich mehr zu bieten. Nur fünf Minuten nach dem Seitenwechsel gab es die bisher größte Chance im Spiel durch Kargbo. Ein langer Ball fand Joe-Joe Richardson, der seinen Körper geschickt einsetzte und den mitgelaufen Kargbo sah. Der GFC-Stürmer scheiterte dann frei vor Cottbus-Keeper Bethke, welcher mit einer Fußabwehr stark parierte. Die anschließende Ecke fand dann wieder Kargbo, der den Ball nur wenige Zentimeter am Cottbuser Gehäuse vorbei köpfte. In der 56. Spielminute dann leider der Rückschlag: Eine Flanke von links fand Kentu Malcolm Badu, der dann souverän einnickte. Keine zehn Minuten später, fingen wir uns den zweiten Gegentreffer durch Hildebrandt. Nach einer Ecke war es die Nummer 17 des FC Energie Cottbus, der am höchsten stieg und den Ball in unserem Tor unterbringen konnte. Trotz der zwei Gegentore bewiesen wir Comeback-Qualitäten und erzielten durch Joe-Joe den verdienten Anschlusstreffer. Nach Ballgewinn in der gegnerischen Hälfte, kam der US-Amerikaner an den Ball, nahm Tempo auf und schoss aus rund 18 Meter auf den Kasten. Keeper Bethke war zwar dran, konnte jedoch nicht verhindern, dass das Spielgerät oben rechts einschlug. Ein schönes Tor, welches nochmal Hoffnung machte. Kurz darauf gab es dann auch die Möglichkeit auf den Ausgleich, als letztlich Benyamina, nach einem Freistoß aus dem Halbfeld, den Torwart schon überwinden konnte und ein Cottbuser-Verteidiger auf der Linie retten musste. Aufgrund des Drängens auf den Ausgleichstreffer, ergaben sich für die Lausitzer mehr Freiräume, welche in der 85. Minute von Eric Hottmann genutzt werden konnte. Nach einem Pass in die Tiefe, bewahrt er einen kühlen Kopf und schiebt den Ball an Kamenz zum 3:1 Endstand vorbei.

Obwohl unser GFC über weite Strecken ein gutes Spiel zeigte, reichte es am Ende nicht für einen Punktgewinn. Sehr schade, fand auch Teamchef Roland Kroos, der betonte, dass man sich auch mit einem Punkt hätte belohnen können. Nichtsdestoweniger können wir viel positives für unsere kommende Aufgabe gegen Chemie Leipzig mitnehmen. Am Samstag, den 12.11.22 um 13:00 Uhr kommen die Leipziger in unser Volksstadion, wo wir alles geben werden, um die Sieglos-Serie zu brechen und die drei Punkte in Greifswald zu behalten!


FC Energie Cottbus – Greifswalder FC 3:1 (0:0)

Tore: Kentu Malcolm Badu (56.), Jonas Hildebrandt (63.), Joseph Charles Richardson II (65.), Eric Hottmann (85.)

FC Energie Cottbus: Bethke (TW) – Borgmann (C), Hildebrandt (88. Böhmert), Slamar, Hasse – Hofmann, Oesterhelweg (58. Eisenhuth), Kujovic (88. Geisler) – Wähling, Hottmann, Badu (58. Abu Alfa)

Greifswalder FC: Kamenz (TW) – Farr, Sanin, Rüh, Bandowski (C) – Knechtel, Lazdins (79. Kowal), Jensen, Richardson – Benyamina, Kargbo

Schiedsrichter: Chris Rauschenberg Assistenten: Jens Klemm, Tarik El-Hallag

Zuschauer:innen: 4903

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