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Für unsere Frauenteams beginnt am kommenden Wochenende endlich die Punktspielsaison! Unsere Erste wird dafür nach Schwerin fahren und versuchen beim FSV etwas mitzunehmen. Unsere Zweite hat ebenfalls eine schwierige Aufgabe vor sich, sie fährt zu Motor Eggesin. Allerdings ohne Luisa-Marie Wahlers. Die Verteidigerin verlässt unseren Greifswalder FC um in die Nähe von Hamburg, also ihre Heimat, zurückzukehren. „Das fällt mir sehr schwer. Ich habe mich zuvor noch nie so wohl in einer Mannschaft gefühlt. Aber die Umstände haben sich so ergeben, dass es mich doch wieder in die Nähe meiner Familie gezogen hat“, erklärt Luisa. Zwei Jahre hat Wahlers in der Abwehr unserer zweiten Frauen gespielt, ihr Abschied wird jedoch trotzdem eine enorm große Lücke hinterlassen, die schwer zu füllen sein wird. „Luisa wird uns als Mensch und als Spielerin sehr fehlen. Als Mensch, weil ihre offene, sympathische, aber vor allem humorvolle Art einfach super in unsere Mannschaft gepasst hat. Das wird uns am meisten an ihr fehlen. Und als Spielerin, weil sie selbst immer nach vorne gesehen hat, auch wenn Mal ein Spiel nicht so lief“, fasst Trainerin Anne Räther zusammen.

Luisa hat in Greifswald Landschaftsökologie und Naturschutz studiert. Aktuell sitzt sie an ihrer Bachelorarbeit im Bereich der Tierethik. „Danach möchte ich am liebsten in Richtung Umweltbildung gehen. Mein Traumjob wäre es, den ganzen Tag in der Natur unterwegs zu sein und Menschen die Schönheit der Natur und die damit verbundenen Prozesse zeigen und erklären zu dürfen“, erzählt Luisa. Auch hier haben wir sehr viel Natur und natürlich wird Luisa daher auch versuchen uns künftig noch ab und an besuchen zu kommen und uns am Seitenrand bei dem einen oder anderen Spiel zu unterstützen. Und dann wird sie sicherlich mit den Mädels in Erinnerungen schwelgen. „Wir haben so viele verschiedene Mädels, die alle wirklich tolle Charaktere haben. Dadurch wird es einfach nie langweilig. Es wird mir fehlen mit den Mädels beim Training zu lachen und wie wir uns gegenseitig motiviert haben“, so Wahlers. Besonders in Erinnerung ist Luisa dabei die Weihnachtsfeier 2021 geblieben. „Wir waren beim Griechen, es gab eine Menge Ouzo. Aber auch die Male, wenn wir gewonnen haben. Das war einfach schön, danach waren wir alle immer sehr euphorisch“, erinnert sich Luisa.

Abschiede ein zweischneidiges Schwert

Zum Abschied hat sie nun noch ein Trikot mit ihrer Nummer und ihrem Namen drauf bekommen, das sie auch stolz in ihrer Heimat tragen wird: „Natürlich! Das ziehe ich gar nicht mehr aus!“ Für ein Team mit vielen Studentinnen sind Abschiede ja fast schon alltäglich. Sowohl bei unserer ersten, als auch unserer zweiten Frauenmannschaft gibt es dieses Problem. Für Anne Räther ist so ein Abschied immer ein zweischneidiges Schwert. „Natürlich ist es als Trainerin sehr schwer für mich jemanden, auf den ich mich bei unseren Spielen verlassen kann, nun gehen zu lassen. Gleichzeitig freue ich mich natürlich, dass Luisa ihrem Leben eine neue Richtung gibt. Ich hoffe sie findet schnell einen neuen Verein. Vielleicht kann man ja dann Mal ein Freundschaftsspiel organisieren“, so die Trainerin, die stellvertretend für das Team auch nochmal ein paar Worte an Luisa richtet: „Luisa, wir wünschen dir alles Gute und das dein neuer Verein dich genauso zu schätzen weiß wie wir es tun.“ Aber auch Luisa hat noch eine kleinen Gruß an ihr Team: „Danke für die tollen, lustigen und schönen Momente, die ich mit euch haben durfte! Ihr seid ein unglaubliches Team und ich bin sehr froh, dass ich ein Teil von euch sein durfte!“ Luisa, vielen Dank für die Jahre, die Du bei uns warst. Wir alle vom Greifswalder FC wünschen Dir auf Deinem weiteren Weg alles erdenklich Gute!

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