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Wir sind mitten in der entscheidenden Phase der Saison. Unsere erste Mannschaft hat noch drei Spiele vor der Brust. Aber nicht nur für die geht es um viel, auch unsere zweiten Herren richten den Blick am Sonntag klar nach oben! Nach oben kann auch Adam Marczuk seinen Kopf wieder richten, denn endlich sieht er Licht am Ende des Tunnels. Und dann war da diese Woche noch irgendwas mit einer Auszeichnung…

Adam auf dem Weg zurück: Wer beim vergangenen Heimspiel gegen den Ludwigsfelder FC im Stadion war hat ihn vielleicht schon gesehen. Unser Torwart Adam Marczuk stand mit Krücken am Seitenrand und schaute sich das Spiel mit an. „Die GFC-Spiele verfolge ich natürlich immer, bisher nur Online oder im Fernsehen, aber ab jetzt kann ich bei den Heimspielen im Stadion dabei sein. Und ich hoffe, dass ich am letzten Spieltag mit der Mannschaft mitreisen kann um gemeinsam den Aufstieg feiern zu können“, sagt Adam. Der Man of the Match aus dem DFB-Pokalspiel gegen Augsburg hatte sich vor einigen Monaten im Landespokalviertelfinale gegen Schwerin am Knie verletzt. Nach einigen, auch krankheitsbedingten, Rückschlägen fand nun endlich die OP statt. „Die lief gut, zumindest meinte das der Arzt. Ich hab ja geschlafen und war erst nach drei Stunden wieder wach“, lacht Adam und fügt hinzu: „Ich wurde von unserem, kann man so sagen, Mannschaftsarzt Dr. Sebastian Gebhardt operiert, dem ich voll und ganz vertraue. Deswegen habe ich mir keine Sorgen um die OP gemacht. Ich möchte mich an dieser Stelle auch ganz herzlich beim Doktor für die wunderbare Betreuung bedanken.“

Nun heißt es für Adam aber natürlich erst mal Ruhe. „Nach drei Tagen im Krankenhaus wurde ich entlassen und seitdem verbringe ich die Zeit meistens bei der Reha und zu Hause. Ich nutze die Zeit jetzt auch um Bücher zu lesen und zu lernen. Das Bein darf ich erstmal gar nicht belasten und dann nur schrittweise. Also mit den Krücken muss ich mich für die nächsten vier Wochen gut anfreunden“, sagt der Keeper. Das ist natürlich erst mal hart und für die nächsten Monate werden für ihn nicht so leicht werden. Generell war es ein schwieriges Jahr für ihn. Dennoch kann man auch positives aus der ganzen Sache ziehen, denn nun sieht auch Marczuk endlich Licht am Ende des Tunnels. „Mir geht’s jetzt ganz gut. Ich habe die OP endlich mal hinter mir und die Uhr bis zum Comeback läuft endlich. Wichtig für mich ist, dass ich jetzt klare Ziele vor mir habe und eben nicht mehr nur auf die OP warte“, gibt sich Adam entschlossen. Wir sehnen das Comeback unseres sympathischen Schlussmannes sehr herbei und freuen uns immer wieder, wenn wir ihn sehen. Und natürlich hoffen wir, dass die Mannschaft Adam zum Ende dieser Saison noch ein ganz besonderes Geschenk macht. „Die Jungs brauchen jetzt keine extra Motivation. Jeder weiß was wir zusammen erreichen wollen. Besonders nach dem Pokalfinale sind alle noch mehr motiviert um die bisher gute Saison mit einem Erfolg abschließen zu können“, fasst Adam zusammen.

Ausgezeichnet: Da waren wir ganz bei Mr Burns, als uns Anfang der Woche ein Paket erreichte. Drin war ein Zertifikat, von dem wir nicht so recht wussten, was wir davon halten sollten. „Die beste Arbeit im Bereich digitale Medien“ war darauf zu lesen, ausgezeichnet wurde der Greifswalder FC. Also klar, das sagen wir auch immer, aber normalerweise werden wir dafür ausgelacht. Als dann gestern auch noch über Social Media der Post von „Prematch“ auf Instagram folgte wussten wir, okay, da scheint also tatsächlich was dran zu sein. Und jetzt mal Spaß beiseite. Wir freuen uns riesig, dass unsere Arbeit so viel Anklang findet und dass wir gesehen werden. Wir haben in den letzten Jahren sehr viele Hebel in Bewegung gesetzt, sind dabei nur ein sehr kleines Team und machen das alles nach bestem Wissen und Gewissen. Natürlich ist es nicht immer einfach. Wir stecken sehr viel Zeit und Herzblut in diese Arbeit. Wir haben Dinge anders machen wollen, wir haben Dinge verändert und natürlich gab es da auch öfter mal Gegenwind, weil nicht jeder versteht, warum wir die Mediaarbeit so gestalten, wie wir es tun. So eine Anerkennung zeigt uns aber, dass wir auf einem sehr guten Weg sind und sie macht uns stolz. Darum bedanken wir uns natürlich bei „Prematch“ für die Auszeichnung, bei all unseren Fans und Followern auf den Social Media Kanälen, allen, die unsere Beiträge lesen oder auf Youtube anschauen und vor allem natürlich auch den unzähligen Leuten, die uns hier im Verein wertschätzen und unterstützen. So, und jetzt heben wir vollständig ab und lassen uns den Ruhm zu Kopf steigen!

Abschied für Rathsi: Am Sonntag ist es so weit. Unsere zweiten Herren empfangen in unserem Volksstadion den Pasewalker FV zum letzten Spieltag der Saison. Aber nicht nur deshalb ist es ein besonderes Spiel. Es wird eine Begegnung voller Geschichten. Zunächst mal wäre da das Hinspiel. Als Tabellenletzter empfingen die Pasewalker unseren Greifswalder FC, damals wie heute auf dem zweiten Platz, und obwohl unsere Jungs in Führung gingen, ging die Partie letztlich mit 2:3 verloren. Die Vorzeichen sind tabellarisch also die gleichen, das Ergebnis soll diesmal ein anderes werden. Zudem geht es um nichts Geringeres als den Aufstieg in die Verbandsliga! Unsere zweiten Herren haben sich zusammengesetzt und sich dazu entschlossen den Aufstieg gehen zu wollen. Hanse Neubrandenburg als Tabellenführer hat bereits verzichtet, auch Friedland und Karlsburg/Züssow wollen nicht hoch. Unsere Jungs müssen also nur den Platz in den Top-3 halten, dann wäre der Aufstieg gewiss. Alles was es braucht ist ein Sieg. Und den wünschen wir alle natürlich auch zum Abschluss nochmal unserem scheidenden Trainer Mathias Raths. „Rathsi“ hatte unlängst seinen Abschied verkündet. Was wäre es schön, wenn er nach dem Aufstieg in die Landesliga im Jahr 2016 nun zum Ende auch noch den Gang in die Verbandsliga feiern könnte. Wir würden es ihm wünschen und vor allem würden wir uns dafür einen angemessenen Rahmen wünschen! Kommt also alle vorbei und peitscht unsere zweiten Herren nach vorne, damit sie das liefern, was wir herbeisehnen! Kommt am Sonntag zum Ostplatz, Anstoß ist um 14 Uhr!

One Comment

  • Hans-Otto Ehmke sagt:

    Ich werde Sonntag auf jeden Fall dabei sein, um den Aufstieg live mit erleben zu können. In die VL aufzusteigen ist die richtige Entscheidung, auch um einen soliden Unterbau für die 1. Mannschaft zu haben. Sehr schade, dass das Lokstadion nicht mehr genutzt wird. Ein idealer Platz für die 2. Mannschaft. Da wurde ein Platz aufgegeben, ohne Ersatz zu haben!

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