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Sie hat begonnen, die besinnliche Vorweihnachtszeit. Überall liegt der Duft nach Plätzchen in der Luft, im Radio läuft „Last Christmas“, im Fernsehen erlebt Chevy Chase ein weiteres Mal „Eine schöne Bescherung“ und die Christbaumkugeln und Sterne am Tannenbaum funkeln. Ein klassisches Weihnachtsbild also. Wovon man aber eigentlich eher selten hört ist, dass auch Fussel funkeln können. Nein, wir haben nicht den Verstand verloren, noch nicht. Aber wir haben für Euch einen Tipp! Wenn Ihr Kinder habt und noch ein Weihnachtsgeschenk sucht, dann haben wir die Lösung für Euch. Laura Gromodka, Spielerin unserer ersten Frauen, hat ein Kinderbuch geschrieben. Es heißt „Fussel sucht das Funkeln“ und ist im Online-Shop ihres Herausgebers auf epubli.de und bald auch bei Thalia, Amazon und dem Buchladen Eures Vertrauens erhältlich. Aber was erlebt Fussel, worum geht es in der Geschichte eigentlich? „Es kleiner Fussel möchte ganz wunderbar funkeln, das ist sein Traum. Seine Freunde glauben nicht so recht daran, dass ein Fussel das wirklich schaffen kann. Doch er gibt nicht auf, muss auch eine Niederlage einstecken, kommt dann aber auf eine ganz wunderbare Idee“, fasst die Autorin die Geschichte zusammen.

Laura Gromodka studiert aktuell Deutsch, Niederdeutsch und Geografie auf Lehramt, arbeitet nebenbei, dank der Initiative „Stark machen und Anschluss sichern“ vom Bildungsministerium, aber schon in einer Grundschule in der Nähe von Greifswald. Kinderbuchautorin wurde sie dann aber eher durch einen Zufall. „Ich habe viele Neffen, dazu gibt’s auch in meinem Bekanntenkreis viele Kinder. Da habe ich schon immer gerne Geschichten erzählt. Meine Familie meinte dann irgendwann, dass ich die doch auch einfach mal aufschreiben kann und das habe ich dann gemacht und meine Ideen und Abenteuer in schöne Geschichten verpackt“, erzählt Gromodka. Außerdem gibt der kleine Fussel dem Leser eine Botschaft mit, die sehr wichtig ist: „Die Kinder sollen, genau wie Fussel, ganz unbedingt träumen und an die größten Wunder glauben. Egal was andere sagen, die Kinder sollen immer daran festhalten, weil einfach jeder Traum irgendwann in Erfüllung gehen kann“, sagt die 29-Jährige. Bei Kinderbüchern gehe es ihrer Meinung nach aber nicht immer darum, dass die Kinder daraus auch eine Moral mitnehmen. „Von dem Gedanken, dass ein Buch immer auch auf etwas abzielt, sollten wir ein wenig weg kommen. Ich werde sicherlich auch mal Kinderbücher schreiben, die einfach nur Spaß machen und Freude verbreiten. Wenn ein Buch das in einem Kind auslöst, dann ist doch schon alles erreicht“, so Laura weiter.

Erlebnisse am Lagerfeuer

Eine Frage, die man sich natürlich zwangsläufig stellt, wenn man den Titel liest: Warum ein Fussel? Für Laura war es wichtig, dass der Hauptcharakter von vornherein eben keine schillernde Figur ist. Und was passt da besser als ein Fussel? „Und auch bei den Illustrationen haben wir darauf geachtet, dass sie sehr einfach sind. Keine knalligen Farben, nicht zu viele Details. Die Kinder sollen auch ein Bild in ihrem Kopf entstehen lassen, denn die Bilder aus der eigenen Fantasie sind meistens die schönsten“, erzählt Laura. Gemalt wurde der kleine Fussel von der freischaffenden Künstlerin Ricarda Hiller. Sie fand die Geschichten von Laura schon immer toll wie sie sagt und so sehen es auch die Kinder. Doch bis zu welchem Alter lesen die Kleinen denn ihre Bücher? „Sowas legt man ja eigentlich nicht selbst fest. Aber ich erinnere mich an ein sehr schönes Erlebnis, als ich mit einer vierten Klasse auf Klassenfahrt war“, so Laura. Damals habe sie mit den Kids am letzten Abend am Lagerfeuer gesessen und weil die Kinder von dem Fusselbuch wussten, wollten sie die Geschichte unbedingt hören. „Damals gab es das noch nicht mal als Printversion, es war nur ein Skript auf meinem Handy. Ich habe es dann vorgelesen und die Kinder haben sich so sehr gefreut. Das ist natürlich das schönste Feedback, das man als Kinderbuchautorin erhalten kann“, erzählt die Autorin. Und einige ihrer Schüler spielen auch bei unserem Greifswalder FC. Daher trifft sie diese manchmal auch im Stadion und nicht selten wird sie in der Schule mal darauf angesprochen, ob sie denn nicht ein wenig auf dem Hof bei ihnen mitspielen möchte. „Die Schüler wissen dann meist schon welche Antwort kommt: Frau Gromodka hat nicht die richtigen Schuhe an“, so Laura schmunzelnd.

Die Geschichte um den kleinen Fussel ist aber nicht ihr einziges Werk. Schon bald erscheint auch ihr neues Buch. In ihrer Weihnachtsgeschichte „Snoozelbert“ hat der gleichnamige kleine Elf das Problem, dass er ständig einschläft und auf seinem Wecker die Schlummer-Taste drückt, wenn dieser ihn eigentlich wecken sollte. So kommt es, dass der Elf noch nie das Weihnachtsfest miterlebt hat, doch das möchte er nun ändern. Auch dieses Buch wird noch vor Weihnachten erscheinen und kann dann auf epubli.de gekauft werden. Wir freuen uns immer sehr, wenn wir mitbekommen, was für wunderbare Dinge unsere Mitglieder neben dem Fußballplatz so machen und würden uns sehr freuen, wenn wir um die Weihnachtstage sogar das ein oder andere Foto von Euren Kindern mit den Büchern von Laura Gromodka zugeschickt bekommen. Und wenn ihr noch mehr über die Autorin und Illustratorin erfahren wollt, dann besucht doch einfach www.gromodka-books.com. Wir wünschen Euch eine schöne Vorweihnachtszeit!

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