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Das haben wir uns mal ganz anders vorgestellt. Am vergangenen Sonntag ging es für unser erstes Frauenteam zum Penzliner SV. Es war das dritte Spiel für unsere Verbandsligatruppe, für Penzlin bereits Spiel Nummer vier. Nach drei Partien standen die Penzlinerinnen mit noch null Punkten auf der Habenseite auf dem letzten Tabellenplatz. Trotz der beiden bisherigen Niederlagen unserer Ersten, war natürlich klar, dass wir hier unseren ersten Saisonsieg einfahren wollten. Erstmals konnten wir nun auch 11’er-Feld spielen. Dabei gab Neuzugang Eva Hoppe ihr Startelfdebüt und sollte auf der Sechserposition für Ruhe und einen schnörkellosen Spielaufbau sorgen. Zu Beginn sah es auch gar nicht so verkehrt aus. Die Anfangsphase gehörte unserem Team, ohne jedoch die ganz klare Torchance herauszuspielen. Ein Schuss von Jette Schramm zum Beispiel verfehlte leider das Tor. Defensiv standen wir ebenfalls recht sattelfest, besonders Hannah Bücking spielte sich wie schon in den vorherigen Spielen mit einer großartigen Leistung in den Vordergrund und verteidigte alles weg. Nach zwanzig Minuten dann aber doch der Nackenschlag. Ein weiter Ball auf unsere linke Abwehrseite rutschte durch und plötzlich waren zwei Penzlinerinnen ganz frei. Die spielten das clever aus und Lucia Roth erzielte den überraschenden Führungstreffer für die Gastgeberinnen.

Unsere Mädels schienen nicht geschockt, sondern machten unbeeindruckt weiter. Das sollte sich auszahlen. Nur zwei Minuten nach dem Rückstand bekam die angesprochene Eva Hoppe den Ball, legte ihn sich nochmal zurecht und zog ab. Vom rechten Pfosten ging der Ball ins Tor und sorgte für den Ausgleich und folglich auch Jubel auf GFC-Seiten. Doch der Jubel hielt nicht lange an. Nach gut einer halben Stunde packte die Penzlinerin Sabrina Genz einen Sonntagsschuss aus, der sich über Keeper Louis Hanke ins Tor senkte. 1:2 aus unserer Sicht, das war unnötig. Bis zur Pause passierte nicht mehr viel. In Halbzeit zwei nahmen unsere Mädels den Kampf an und versuchten nochmal alles. Besonders Debütantin Lea Girbardt hatte immer wieder gute Ideen und spielte tolle Pässe. In der Schlussphase warfen wir nochmal alles nach vorne und stellten auf Dreierkette um, doch die durchaus guten Gelegenheiten von Laura Bürger, Celina Würner oder Paula Bartl sowie ein Freistoß aus guter Position von Eva Hoppe führten letztlich nicht zum ersehnten Ausgleich. Weil auch Penzlin die sich nun bietenden Räume nicht konsequent ausspielte und immer wieder ins Abseits lief, sollte letztlich kein Tor mehr fallen. Am Ende mussten wir uns also mit 1:2 geschlagen geben. Eine ärgerliche, weil vermeidbare Niederlage, aus der nun die richtigen Schlüsse gezogen werden müssen. Am kommenden Montag, dem 31. Oktober, geht es im Landespokal zu Hause gegen die HSG Warnemünde. Anstoß im Volksstadion ist um 10 Uhr, kommt unbedingt vorbei und unterstützt uns!

Foto: Kim Müller

B-Mädels verlieren trotz Traumtor

Bereits am Samstag empfingen unsere B-Mädels den TSV 1860 Stralsund, der für seine hervorragende Jugendarbeit im weiblichen Bereich bekannt ist. Dennoch wollten unsere Mädels natürlich alles reinwerfen und hofften auf eine Überraschung. Nach rund einer Viertelstunde gerieten sie dann aber doch in Rückstand. Und leider konnte Stralsund weiter nachlegen und erspielte sich eine 3-Tore-Führung. Doch unsere Mädels ließen sich nicht hängen, ganz im Gegenteil. Ein absolutes Traumtor von Alena Stechert weckte wieder Hoffnungen auf eine mögliche Wende. Wie das funktioniert, wurde ihnen gegen Lübz vor zwei Wochen ja bereits schmerzhaft vorgeführt. Dieses Mal wollten sie es sein, denen die Aufholjagd gelingt. Zur Pause stand es 1:3, doch nach Wiederanpfiff sah es schon sehr gut aus, was unsere Mädels da machten. Stralsund schien recht überrascht und ließ sich von unseren anstürmenden B-Juniorinnen ein ums anderen Mal überspielen. Leider wurden die guten Ansätze nicht immer gut ausgespielt. Was in solchen Situationen helfen kann, sind Standards – so auch in diesem Fall. Und wieder war Alena Stechert beteiligt. Ihre Ecke von der linken Seite, nah ans Tor gezogen, brachte die Stralsunder Torhüterin ordentlich in Bedrängnis. Der Einsatz von Rike Hoefs tat ihr übriges, sodass sie den Ball zum 2:3 über die Linie drückte. Wie für Stechert war es auch für Hoefs das zweite Saisontor. Spätestens ab da war die Hoffnung natürlich wieder groß und alles schien wieder offen zu sein. Doch nur drei Minuten später konnte Stralsund sich doch mal durch unsere Abwehr spielen und die Uhr auf 2:4 stellen. Ärgerlich für unsere Mädels, die es danach weiter versuchten, aber zeitweise verletzungsbedingt auf Alena Stechert und Paula Falk verzichten mussten. Am Ende gelang die Aufholjagd leider nicht mehr und die Stralsunderinnen spielten den Rest der Partie clever runter, erzielten noch zwei Treffer zum 2:6-Endstand. Bitter für unsere Mädels, aber auch davon werden wir uns erholen! Und wir werden es besser machen, optimalerweise ja vielleicht schon in Schwerin am kommenden Sonntag. Auswärts haben wir schließlich bisher alle Spiele 5:0 gewonnen! 😉

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