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Und da ist der Nächste! In der vergangenen Woche haben wir unseren ersten Neuzugang vermelden können, jetzt ist der Zweite fix. Von der zweiten Mannschaft von Hannover 96 kommt Daniel Eidtner zu unserem Greifswalder FC. Der 21-Jährige fing seine Laufbahn bei unserem letzten Gegner in der Oberliga, dem Ludwigsfelder FC an. „Da war ich gerade drei Jahre alt. Und mit fünf ging ich dann in die Jugend von Hertha BSC“, erzählt Daniel. Ein relativ großer Sprung, gerade auch in dem Alter. „Ja, das stimmt. Aber ich war damals bei Ludwigsfelde relativ gut, sag ich mal. Und dann macht Hertha für Bambinis immer so ein Sichtungsturnier, wo alle Spieler kommen können. Da bin ich aufgefallen und wurde gleich genommen“, erzählt Eidtner. Und von da an war sein Ziel natürlich klar. „Wenn du bei Hertha spielst, dann fängst du schon früh an zu sagen, mein Ziel ist es Profi zu werden. Schon in jungen Jahren ist es sehr sehr leistungsorientiert, du spielst da schon mit acht Jahren auf Turnieren gegen Dortmund, Bayern München, da fängt ja schon der Leistungsdruck an. Dazu trainiert man jeden Tag“, berichtet der Offensivspieler.

Mit zwölf ging es dann zwei Jahre zu Tennis Borussia Berlin, ehe er sechs Jahre lang das Trikot von Union Berlin trug. Anschließend ging es dann für drei Jahre in die U23 von Hannover 96, aber auch die Zeit endet nun. „Ja, also mein Vertrag in Hannover läuft ja aus, mein Ziel war es in die Regionalliga Nordost zu gehen. Da waren auch einige Vereine im Blickfeld, aber ich war mir noch unschlüssig“, sagt Daniel. Er wollte damit quasi den Weg zurück in seine Heimat gehen. „Ich komme halt aus dem Osten, bin dort aufgewachsen und das ist für mich auch die attraktivste Liga im Regionalligabereich. Von den Fans, Mannschaften und der Tradition her. In der Nordost spielt Cottbus gegen Jena oder Leipzig gegen Chemnitz. Das sind halt geile Spiele“, so Eidtner. Und unser Greifswalder FC soll auch bald zu diesem tollen Teilnehmerfeld gehören. Als der GFC sich meldete, musste Daniel nicht lange überlegen. „Die Voraussetzungen hier sind für einen Oberligisten wirklich schon sehr sehr hoch. Für mich ist es daher auch ein Schritt nach vorne. Es ist ja quasi jetzt das erste Mal für mich so richtig und komplett im Männerbereich. Ich freue mich sehr auf die Zeit hier“, sagt Daniel.

„Wenn Greifswald mich haben will, dann komme ich gern!“

Zu erwarten war das Angebot des Greifswalder FC allerdings nicht. „Der Kontakt kam tatsächlich für mich wie aus dem nichts. Ich muss auch zugeben, Greifswald hatte mir bisher auch noch nicht so viel gesagt. Ist aber glaube ich auch normal, Hannover ist ja schon recht weit weg. Aber dann kam mein Berater, meinte Greifswald hat angerufen, dann hab ich mir das im Internet mal angeschaut. Hab auch gesehen es liegt an der Ostsee, da fühl ich mich auch sehr wohl, da kommt man gerne hin“, so Eidtner. Zudem haben ihn die Gespräche und Bemühungen von unserem GFC überzeugt. „Der Greifswalder FC wollte mich unbedingt haben. Und wenn sich ein Verein so um einen bemüht, dann macht es am meisten Sinn dort auch hinzugehen. Hier hat einfach alles gestimmt mit den Zielen, den Bedingungen und dem Team. Daher gab es auch keine langen Verhandlungen und alles ging recht schnell. Ich dachte mir eben, wenn Greifswald mich haben will, dann komme ich gern“, fasst Daniel zusammen. Und er ist von unserem Verein sogar so sehr überzeugt, dass sein Vertrag auch für die Oberliga gilt. „Wenn es dieses Jahr noch nichts wird, steige ich halt nächstes Jahr mit Greifswald auf und hol den Landespokal, so machen wir es dann“, so Daniel augenzwinkernd.

Sollte es bereits dieses Jahr mit dem Aufstieg klappen, dann liegt als Ziel der Klassenerhalt natürlich nah. Daniel Eidtner, der am liebsten Linksaußen oder auf der Zehnerposition eingesetzt wird, sieht aber durchaus die Möglichkeit für mehr. „Ich finde hier steckt noch viel mehr Potenzial drin, auch mit dem Kader der zusammengestellt wird. Ich denke, dass wir in der Nordost durchaus im Mittelfeld landen könnten. Aber die Nordost ist auch eine Liga, da weiß man vorher nie so richtig wer wo stehen kann, da kann alles passieren“, so Eidtner. Er selbst möchte vor allem gerne fit bleiben und möglichst in jedem Spiel zum Einsatz kommen. Fußball sei ein Mannschaftssport, daher setze er sich selten persönliche Ziele. Wichtig sei ihm eher den Spaß am Fußball zurück zu bekommen, den er in Hannover ein wenig verlor. „Ich habe mal gespielt, dann wieder auf der Bank gesessen oder war gar nicht im Kader. Dieses ganze hin und her, das hat mich schon auch belastet“, sagt der gelernte Großhandelskaufmann. Sein Fokus in Greifswald wird komplett auf dem Fußball liegen. „Dennoch muss man natürlich gucken was passiert. Vielleicht fang ich hier ja auch an zu studieren. Oder ich heirate eine reiche Frau, was kommt, das kommt. Ich mache mir nicht gerne Pläne“, schmunzelt Eidtner. Wir freuen uns, dass du da bist und sind sehr gespannt, was alles passiert. Willkommen, Daniel Eidtner!

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