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Am 11. Spieltag der Regionalliga Nordost verlor unser Greifswalder FC vor heimischer Kulisse mit 0:2 gegen die aus der thüringischen Landeshauptstadt kommenden Erfurter. Im Spiel nach vorn fehlte es an Ideen und im Spiel nach hinten agierten wir, vor allem in der ersten Hälfte, zu passiv. Es gilt, aus diesen Fehlern zu lernen und es nächstes Wochenende in Cottbus besser zu machen.

Bevor der Unparteiische Stefan Herde die Partie anpfiff, wurde Tom Selchow für seine Leistungen, insbesondere in der vergangenen Aufstiegssaison, geehrt. Dann aber rollte der Ball im Volksstadion und die rund 1800 Zuschauer, darunter ca. 600 mitgereiste Erfurt-Anhänger:innen,  sahen im ersten Durchgang überwiegend dominante Gäste. Angeführt von Eigengewächs und heutigem Kapitän Julian Rüh versuchte unser GFC dagegen zu halten, kam aber kaum in die Zweikämpfe. Auch im Angriffsspiel unserer Greifenkicker konnten nur wenige Akzente gesetzt werden. Dies führte dann in der 23. Spielminute zum Führungstreffer der Erfurter durch Romarjo Hajrulla, der einen schnell ausgespielten Angriff, nach Ballverlust im Mittelfeld, vollendete. Leider war auch der Gegentreffer kein Weckruf für uns und allein Matti Kamenz haben wir es zu verdanken, dass es nach der ersten Halbzeit nur 0:1 aus unserer Sicht stand, da er mit mehreren Paraden den Kasten erstmal sauber hielt. Kurz vor dem Halbzeitpfiff ging dann nochmal ein Raunen durch das Volksstadion als Farr, nach starkem Dribbling, Benyamina findet und dieser aus rund 15 Metern den Ball nur knapp am Tor vorbeischießt. „Wir haben die erste Halbzeit verschlafen und können damit so nicht zufrieden sein“ sagen Teamchef Roland Kroos und unser Mittelfeldmotor Luca Jensen.

Zum zweiten Durchgang kam unser GFC entschlossener aus der Kabine. Wir waren enger in den Zweikämpfen, konnten die zweiten Bälle häufiger gewinnen und machten es den Erfurtern so nochmal deutlich schwieriger. Allerdings fehlte es weiterhin an Ideen unser Angriffsspiel zu gestalten, weshalb die große Torgefahr auf beiden Seiten ausblieb. In der Schlussphase wollten wir nochmal alles nach vorne werfen und haben hinten mehr aufgemacht. Kurz vor dem Ende hatten wir wieder einen leichten Ballverlust in der Mitte, die Rot-Weißen schickten ihren Flügelflitzer Kay Seidemann, der dann allein vor Kamenz trocken ins lange Eck vollstreckt.

In Summe eine verdiente Heimniederlage, nachdem wir die erste Halbzeit zu leicht hergaben und in der zweiten Halbzeit den Kampf zwar annahmen, aber nichts Zählbares daraus machen konnten. Die Thüringer konnten ihre Siegesserie auch gegen uns fortsetzen (nun 4 Siege aus den letzten 4 Spielen), wir dagegen sind nun seit vier Spielen sieglos. Das wollen wir nächste Woche auswärts gegen Energie Cottbus ändern, wo u.a. unser „Bandi“ nach Geld-Rot-Sperre wieder mitwirken wird. Falls ihr Lust habt uns zu unterstützen, es gibt noch Plätze in unserem Fanbus. Meldet euch einfach unter: fanbeauftragter@greifswalder-fc.de. Wir freuen uns auf Euch und geben alles, die drei Punkte mit nach Greifswald zu nehmen.


Greifswalder FC – FC Rot-Weiß Erfurt 0:2 (0:1)

Tore: Hajrulla (23.), Seidemann (90.)

Greifswalder FC: Kamenz (TW) – Farr, Sanin, Rüh (C), Bilbija (85. Kubitz) – Knechtel (76. Kowal), Lazdins, Jensen, Richardson – Benyamina, Kargbo

FC Rot-Weiß Erfurt: Flückiger (TW) – Moritz, Nkoa, Startsev (C) (89. Tshilumba), Lopes Cabral (83. Roscher) – Biek, Ciccarelli (70. Schwarz), Tavares – Mergel (89. Manu), Hajrulla (83. Ballo), Seidemann

Schiedsrichter: Stefan Herde Assistenten: Rasmus Jessen, Toni Bauer

Zuschauer: 1712

One Comment

  • Hans-Otto Ehmke sagt:

    Gut diese Geste vom Verein für einen Spieler auf den der Slogan „gemeinsamgroß“ noch zutrifft. Schade ich hätte ihn auch noch in der RL mal gerne gesehen. Aus meiner Sicht hat er unter R. Kroos sich weiter entwickelt. Ob es auch für die Rl reicht, hätten dann die Spiele gezeigt. Ich hoffe, wir sehen Tom oft in der 2.Mannschaft, da dort im Mittelfeld ein guter Lenker und Ballverteiler fehlt.

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