“Ich weiß auch nicht was wir da machen, das sind immer so unnötige Dinger die wir kurz vor Ende kriegen”, sagte Julian Rüh nach Ende der Partie. Der 20-Jährige führte unser Team durch das Fehlen von Velimir Jovanovic erneut als Kapitän auf das Feld und sprach dabei über den Treffer der Gäste nur wenige Minuten vor Ende der Partie. Ein Spiel zu Null, eine Seltenheit in dieser Saison bei unserem Greifswalder FC. So auch an diesem Wochenende beim Auswärtsspiel beim Ludwigsfelder FC. “Am Ende war es erst mal wichtig, dass wir das Spiel gewinnen”, fasste Trainer Roland Kroos richtig zusammen. Er hatte das Team Anfang der Woche bis auf weiteres wieder übernommen.

Das Spiel begann recht furios für unseren Greifswalder FC. Schon nach ein paar Minuten die erste Möglichkeit. Nach einem Freistoß von der linken Seite kam Robert Müller frei zum Kopfball, allerdings platzierte er ihn nicht gut genug. Die Führung ließ aber nicht lange auf sich warten. Erneut war es ein Standard, dieses Mal kam Julian Rüh an den Ball und schoss ihn in der 17. Minute ins Netz. Und auch danach machte unser GFC super weiter. Die Jungs gingen früh drauf, versuchten den Druck auf Ludwigsfelde hoch zu halten. Nach knapp einer halben Stunde kam dann Peterson Appiah im Strafraum zu Fall, die Entscheidung war klar, Elfmeter. Lovro Sindik nahm sich das Leder und verwandelte souverän zum 2:0. “Ich sagte ja, von mir müssen mehr Tore und Vorlagen kommen. Ich freue mich, dass das geklappt hat”, so Sindik nach Abpfiff. Mit dem 2:0 für unseren GFC ging es in die Pause.

Knechtel feiert Comeback

In der zweiten Hälfte lauerten unsere Jungs dann auf Konter, versuchten das Spiel zu verwalten. Lukas Knechtel feierte kurz nach Wiederanpfiff sein Comeback, als er für Azat Selçuk in die Partie kam. Außerdem durfte auch Niklas Mieß ein paar Minuten ran, feierte damit sein Debüt in der Oberliga. Chancen ergaben sich kaum noch. Michael Scavuzzo vergab einen Schuss etwa 18 Meter vor dem Tor und Jannis Farr eine Möglichkeit vor dem leeren Kasten, allerdings aus spitzem Winkel. Die beste Gelegenheit hatte jedoch Rudolf Sanin, als er von der rechten Seite in den Strafraum zog, noch einen Verteidiger stehen ließ, dann den Ball aber nicht auf das Tor bekam. “Das einzige Manko ist, dass wir die Konter nicht gut zu Ende gespielt haben. Da haben wir den Abschluss nicht gut platziert oder im letzten Pass die falsche Entscheidung getroffen”, bilanzierte Kroos. Und so kam es eben, dass in der Nachspielzeit doch noch ein Gegentreffer fiel. Nach einer Flanke netzte Fabio Engelhardt zum 1:2, was aber auch den Endstand bedeutete. Kommendes Wochenende empfangen wir dann im Volksstadiom Victoria Seelow. Anstoß ist am Sonntag um 13:30 Uhr.


Aufstellung: Schneider – Sanin, Müller, Rüh, Bütterich – Sindik(73. Memaj), Richardson – Farr, Appiah(87. Mieß), Selçuk(53. Knechtel) – Scavuzzo


Tore:
0:1 Rüh(17.)
0:2 Sindik(29./FE)
1:2 Engelhardt(90.+4)

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