Es geht Schlag auf Schlag. Der nächste Neuzugang steht fest. Vom Regionalligisten Tennis Borussia Berlin kommt Abwehrspieler Aleksandar Bilbija zu unserem Greifswalder FC! Der 24-Jährige ist in der Defensive variabel einsetzbar. „Seit der U17 war das schon so, dass ich da gespielt habe, wo ich gerade gebraucht wurde. Aber im Männerbereich war das in der Regel schon die Innenverteidigung. Trotzdem spiele ich auch gerne mal außen, da dann lieber rechts als links“, erzählt Bilbija. Mit dem Greifswalder FC stand er jetzt schon eine Weile in Kontakt. „Mein Berater hatte mir zwei, drei Möglichkeiten, ich sag mal, an die Backe geworfen. Da war Greifswald mit dabei und ich dachte mir, das schaue ich mir mal an“, so Aleksandar, der weiter ausholt: „Dave Wagner hat dann ein paar Spiele von mir verfolgt und wir hatten dann ein super Gespräch. Er ließ mir aber trotzdem auch noch die Zeit, dass ich in Ruhe darüber nachdenken kann. Aber ich habe im Gespräch schon gemerkt, dass der Verein mich unbedingt will und die Zukunftsvision gefiel mir auch sehr, deshalb hab ich mich für Greifswald entschieden.“

Entsprechend aufgeregt war Aleksandar Bilbija dann auch, als unsere Jungs ihr Aufstiegsspiel gegen Hertha 03 Zehlendorf absolvierten. „Ich habe den Live-Ticker verfolgt, aber eher unfreiwillig. Ich wollte mich damit eigentlich nicht verrückt machen, aber meine Mutter hat sich dann immer so gefreut, wenn wieder ein Tor fiel und damit ein wenig gespoilert. So bekam ich das dann doch mit“, lacht Bilbija. Der gebürtige Berliner ist bereits in Greifswald angekommen und konnte schon den einen oder anderen neuen Mitspieler kennenlernen. Aber ganz wichtig, er hatte auch schon Kontakt mit unserem medizinischen Betreuer und „Kit-Manager“ Kay Behrens. „Haha, der ist super sympathisch und sehr lustig. Ein super Typ, der gefällt mir sehr“, sagt Aleksandar. Die werden sicherlich eine Menge Spaß haben. Und das hoffen wir auch für die Regionalligasaison, für die Bilbija klare Ziele hat. „Ich bin 24, damit ja quasi schon ein bisschen älter im Fußballkontext. Ich hab ein paar Regionalligaspiele auf dem Buckel. Daher möchte ich jetzt Führung übernehmen, eine gute Rolle spielen, also Stammspieler sein. Als Mannschaft hoffe ich, dass wir die Klasse halten und in jedem Spiel alles geben“, so Bilbija.

Die richtigen Werte verkörpern

Geboren wurde Aleksandar Bilbija in Berlin. Mit fünf Jahren hatte er bereits begonnen gegen den Ball zu treten. Inspiriert von seinem Vater, der ebenfalls spielte, ging er auf den Platz und hat eigentlich nur gekickt. Auch mit dabei sein Bruder Filip, der ab der kommenden Saison beim Hamburger SV unter Vertrag steht. „Wir haben bei den Minis bereits gemeinsam angefangen. So hat sich das dann entwickelt. Mein allererster Verein war dann der Berliner SC und da habe ich dann bis zur zweiten B-Jugend gespielt”, erzählt Bilbija. Über Hertha 03 Zehlendorf ging es dann zu Tennis Borussia Berlin, wo er drei Jahre blieb und die restliche Zeit seiner Jugend verbrachte. Im Männerbereich ging es zu Optik Rathenow. Dort erlebte er auch sein bisher größtes Highlight. „Das war ganz klar das Landespokalfinale gegen Energie Cottbus. Damals war ich sehr aufgeregt, das war was richtig Besonderes für mich“, erzählt Bilbija. Ausgetragen wurde das Finale damals im eigenen Stadion in Rathenow. „Die Stimmung war einfach super. Und es ging ja eben um den Einzug in den DFB-Pokal, das war einfach ein großartiges Gefühl“, so Aleksandar. Letztlich unterlag sein Team zwar mit 0:1, dennoch wissen ja auch wir unlängst, was so ein Landespokalfinale in einem auslösen kann. Nach drei Jahren bei Optik wollte der Defensivakteur dann aber doch wieder eine Veränderung. „Markus Zschiesche hatte damals das Traineramt bei Tennis Borussia übernommen. Den kannte ich noch aus Jugendzeiten. Wir hatten dann ein gutes Gespräch und ich wollte sehr gerne unter ihm spielen“, sagt der 24-Jährige. Also ging es zurück zu seinem Jugendverein, wo er jetzt zwei Jahre in der Regionalliga spielte. Besonders schätzt er an dem Verein, welche Werte dieser verkörpert und dass jeder Fan so akzeptiert werde wie er ist und jeder willkommen sei. Werte, die wir auch gut finden und die wir dir hier ebenfalls bieten möchten. Aleksandar, wir freuen uns riesig, dass du da bist und sind schon gespannt, was du uns auf dem Platz zeigst. Herzlich Willkommen in der GFC-Familie!