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Eigentlich war alles angerichtet. Freitagabend, MV-Derby und Flutlicht, perfekte Rahmenbedingungen für einen denkwürdigen Fußballtag. Denkwürdig sollten im Nachhinein jedoch nur zwei Themen sein: die große Anzahl an vergebenen Torchancen unseres Greifswalder FC und die noch viel größere Anzahl an Mücken im Volksstadion. Den ersten Dämpfer bekamen unsere Jungs schon nach fünf gespielten Minuten. Der Pampower Belchior Rodrigues Pires Papa fasste sich ein Herz, zog einfach mal ab und versenkte den Ball in den Greifswalder Maschen. 0:1, der frühe Rückstand. Unsere Jungs schüttelten sich kurz und rannten danach nach vorne. Sie kamen einige Male dem Ausgleich sehr nahe, so zum Beispiel in der 24. Minute, als Velimir Jovanovic völlig frei vor dem Tor zum Abschluss kam, jedoch das Tor nicht traf. „Jova, mach ihn doch einfach“, schimpfte unser Kapitän mit sich selbst. Auch Lukas Knechtel machte es fünf Minuten später nicht besser, verfehlte das Tor aus wenigen Metern Entfernung. Fünf Minuten vor dem Halbzeitpfiff setzte dann der zurückgekehrte Julian Rüh einen Kopfball neben das Tor, es war zum Mäuse melken.

Unsere Kicker aber gaben nicht auf. Sie wollten den Ausgleich erzwingen und gaben dafür alles. In der 42. Minute war es dann endlich so weit. Mike Bütterich setzte über die linke Seite Lukas Knechtel in Szene, dessen Flanke ging vorbei an Gästekeeper Maaske und Jovanovic, aber Clemens Schröder stand goldrichtig und schob das Leder ins Tor. Zwar reklamierten die Gäste noch kurz Abseits, Peterson Appiah hatte den Ball aber nicht mehr berührt, das Tor war regulär. Nun wollten unsere Jungs noch mehr. Die nächsten Minuten rannten sie weiter an, wollten noch vor der Pause die Führung. Dann aber folgte ein katastrophaler Fehlpass, direkt in die Füße von Pampows Christian Degener. Der zog in die Mitte, nahm Maß und versenkte den Ball ins lange Eck. Schiedsrichter Jan-Arne Seep pfiff noch in den Jubel der Gäste hinein zum Pausenpfiff. Der bittere Rückstand, zum berühmten, psychologisch schlechtesten Zeitpunkt. „Wir hätten das einfach ruhig runterspielen sollen, dann mit dem 1:1 in die Pause gehen und einige Dinge ansprechen, die wir verbessern mussten. So rennst du dann natürlich wieder einem Rückstand hinterher, das war nicht optimal“, fasste Trainer Martin Schröder nach dem Spiel zusammen.

Sturmlauf wird nicht belohnt

Zur zweiten Halbzeit kam Rudi Sanin für den Torschützen Clemens Schröder. Er rückte auf die Rechtsverteidigerposition, Jannis Farr dafür einen nach vorne. Fortan war es nur noch ein Spiel auf ein Tor. Unsere Jungs erspielten sich Chancen fast im Minutentakt, der Treffer, er wollte aber einfach nicht gelingen. Egal ob Appiah, der am Torwart scheiterte(52.), Müller, der seinen Kopfball knapp über den Kasten setzte(56.), Lukas Knechtel, dessen Seitfallzieher zu hoch angesetzt war(57.) oder Jannis Farr, der nach Ablage von Appiah etwas in Rücklage geriet(60.) – es war wie verhext. Eine Viertelstunde vor dem Ende dann nochmal eine Veränderung in der Offensive. Für den glücklosen Peterson Appiah kam Michael Scavuzzo ins Spiel. Doch auch er sollte am Ende nicht mehr den Unterschied machen. Zwar rannten unsere Jungs bis zur letzten Sekunde an, die vielen Hereingaben und Pässe konnten aber einfach nicht veredelt werden. Immer wieder war ein Bein dazwischen. „Wir hätten wahrscheinlich noch ewig weiterspielen können und hätten nicht mehr getroffen. Wenn erst mal der Wurm drin ist, dann hat man auch irgendwann keine Erklärung mehr dafür“, sagte Mike Bütterich nach Abpfiff. Am Ergebnis änderte sich nichts mehr. Unsere Mannschaft kassierte mit dem 1:2 gegen Pampow die erste Niederlage in dieser Saison. Bereits am kommenden Mittwoch können sie es aber besser machen. Dann kommt Hansa Rostock II zum nächsten Flutlichtspiel ins Stadion, 19:30 ist Anpfiff. Das wird dann hoffentlich ein Spiel mit mehr GFC-Toren und weniger Mücken.


Aufstellung: Schneider – Farr, Müller, Rüh, Bütterich – Schröder(46. Sanin), Sindik, Hecker(81. Memaj), Knechtel – Jovanovic, Appiah(73. Scavuzzo)


Tore:

0:1 Papa(5.)

1:1 Schröder(42.)

1:2 Degener(45.)

1 Kommentar

  • Hans-Otto Ehmke sagt:

    Maik es ehrt Dich, dass du nach deinem kapitalen Fehler Rede und Antwort stehst und nicht kneifst. Schade, dass du bald den GFC verlassen wirst. Ich werde dich als Typ auf dem Platz vermissen.

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